Sex de Marinda (2906 m) - Diablon (3053 m) - Pointes de Tsevolire (3026 m)


Publiziert von Ole Pro , 12. Juli 2014 um 17:00.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum: 6 Juli 2014
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 750 m
Strecke:Lac de Moiry (2250 m) - Alpage de Torrent (2481 m) - Basset de Lona (2792 m) - Sex de Marinda ( 2906 m) - Basset de Lona (2792 m) - Diablon (3053 m) - Basset de Lona (2792 m) - Lac de Lona (2640 m) - Pas de Lona (2787 m) - Cabane des Becs de Bosson (2983 m) - Pointe de Tsevolire (3026 m) - Cabane des Becs de Bosson (2983 m)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postbus von Grimenz zum Lac de Moiry
Unterkunftmöglichkeiten:Cabane Becs des Bosson 2983 m
Kartennummer:Kompass Wanderkarte 115, Val d'Annivieres/Val d'Hèrens

Der Wetterbericht versprach zumindest für den heutigen Tag schönes Wanderwetter. Bei meiner Bergtour zur *Bella Tola (3025 m) und Rothorn (2998 m) am Vortag war die Sicht doch sehr eingeschränkt.

Gestartet bin ich bei wolkenlosem Himmel am Parkplatz der Staumauer des Lac de Moiry (2250 m). Zunächst wird die Staumauer überquert. Bereits hier hat man einen sehr schönen Blick über den Stausee auf das hintere Moirytal mit dem Glacier de Moiry.
Am Westufer folgte ich dem Fahrweg der in einigen Kehren zur Alpage de Torrent (2481 m) führt. Hier folgt man dem Wegweiser nach rechts. Über blumenreiche Wiesen und Weiden in weiteren Kehren (diese kann man zum Teil abkürzen) in Richtung Nordwesten. Bald werden meine ersten Gipfelziele sichtbar. Ca. zwei Stunden nach meinem Start am Stausee erreichte ich die Basset de Lona (2792 m), den Sattel zwischen Sex de Marinda und Diablon. Hier lohnt es sich eine Weile zu verweilen und die schöne Aussicht der umliegenden Berge sowie das Lona-Hochtal mit ihren vielen Seen zu genießen. Nach kurzer Pause ging es vom Sattel auf einem leichten Pfad  in nur zehn Minuten auf den Gipfel Sex de Marinda (2906 m).

Zurück im Sattel machte ich mich gleich auf den Weg über den Nordgrat zum Diablon. Zunächst kann man noch einige Wegspuren ausmachen, danach steigt man in teilweise steilem Schutt und Blockgelände immer auf und knapp am Grat in ca. einer halben Stunde weglos zum Gipfel des Diablon (3053 m).
Der Abstieg vom Diablon erfolgte auf dem Aufstiegsweg bis zur Basset de Lona (2792 m).

Vom Sattel erfolgt der Abstieg ins Lona-Hochtal. Man quert das Hochtal mit seinen zahlreichen Seen in Richtung Nordwesten. Besonders reizvoll liegt der Lac de Lona, der größte See im Hochtal, unter den Nordabbrüchen des Sasseniere. Danach führt der Pfad hinauf zum Pas de Lona (2787 m. Vom Pass steigt man immer genau nach Norden, mit kurzem Zwischenabstieg und an kleinen Seen vorbei, zur sehr schön und aussichtsreich gelegenen Cabane des Becs de Bosson (2983 m) auf.

An der Hütte genehmigte ich mir erst eine Trinkpause. Anschließend nahm ich den kurzen Anstieg zum nah gelegenen Gipfel Pointes de Tsavolire in Angriff. Zunächst wanderte ich in wenigen Minuten zum Col de Tsavolire (2948 m) und danach auf dem Pfad links unterhalb des Gipfels um diesen herum. Danach stieg ich über den Westgrat zum Pointes de Tsavolire (3026 m) auf. Es bietet sich einem eine herrliche Rundumsicht auf viele bekannte Gipfel. Besonderes beeindruckend ist die Sicht auf die Couronne Imperial (Weisshorn, Zinalrothorn, Ober Gabelhorn, Dent Blanche) im Talschluss von Zinal sowie im Norden das Val Rechy.

Mein Abstieg erfolgte über den Ostgrat zurück zur Cabane des Becs de Bosson (2983 m).
In der an diesem Tag wenig besuchten Hütte (für den Abend war ein Wetterumschwung angekündigt), hatte ich das Glück alleine ein Zwölferzimmer zu bekommen.
Erwähnen möchte ich noch die freundliche und gute Bewirtung in dieser sehr schönen Hütte.

Schwierigkeitsbewertung: Die Bewertung T4+ gilt nur für den Auf- und Abstieg von der Basset de Lona zum Diablon. Lässt man diesen Gipfel aus, bewegt man sich max. im T3 Gelände.

Teil 2 der Tour siehe *Roc d´Orzival (2853 m) - La Brinta (2658 m) ]]] ]] ]


Tourengänger: Ole


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