Via Gottardo 10. Etappe Erstfeld - Fellital - Treschhütte (eigene Variante)


Publiziert von Baeremanni Pro , 29. Juni 2014 um 17:24.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:26 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 6:45
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 501 m
Strecke:Erstfeld - Amsteg - Fellital - Treschhütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV Bahn bis Erstfeld
Unterkunftmöglichkeiten:Treschhütte SAC im Fellital
Kartennummer:246T Klausenpass / 256T Disentis/Mustér

Einmal mehr mit dem ersten Zug von zu Hause weg und kurz vor neun Uhr in Erstfeld. In der "Milchküche SBB" einen Kaffee samt Nussgipfel, dann war ich wieder bereit zu neuen Taten. Ich starte auf dem Gotthardbahnweg, markiert auch als Weg 7 Via Gottardo und Weg 2 Trans Swiss Trail.
Erst mal unter dem Bahnhof hindurch, dann hinter dem Lokdepot Richtung Süden. Da eine grosse Baustelle für das Interventionszentrum der Bahn im Hinblick auf die Eröffnung des Gotthardbasistunnels.
Ab jetzt auf schönem Uferweg der Reuss entlang. Von der Zufahrt zur Tunnelbaustelle ist noch die Baubrücke bestehen geblieben und dient nun als Fuss- und Velowegbrücke. Eine interessante Konstruktion da als einst als Kriegsbrücke (Reserve) gebaut. Nicht genietet, sondern mit unzähligen Schrauben montiert.
Auf der andern Seite der Reuss rauschen die Camions südwärts. Ca. 1 km nach der beschriebenen Brücke biegt mein Weg ostwärts ab, dann ein Stück südwärts entlang der Kantonsstrasse. Nun wieder Ost, hinauf zu P.588. Auf interessanten Wegen, streckenweise mit beidseitigen Steinmauern oberhalb Silenen vorbei und weiter durch das schön erhaltene Silenen-Dörfli mit ältestem Wohnhaus im Kanton Uri, Sust und Burgturm.
Hinauf zur Ruine Zwing Uri und runter ins Dorf Amsteg. Nach kurzem Kaffeehalt der alten Strasse entlang bis zum mächtigen Gebäude samt Druckleitung des einstigen Kraftwerkes Amsteg. Die Anlagen sind nicht mehr in Betrieb, das neue Werk ist tief im Berg gebaut worden.
Der Wanderweg steigt nun recht steil empor und dann über die Geländeterassen von Ried hoch über Strasse und Bahn nach Meitschligen. Nun mehr oder weniger der Autobahn entlang bis zum Felliboden. Beim schönen Rastplatz gibt es auch den vorgesehenen Halt, bevor es nun steil hinunter, dann auf verschiedenen Stegen und einer Hängebrücke unter der Autobahn hindurch. Noch einmal ein kurzes Stück der Reuss entlang, dann hinauf zur Kantonsstrasse und Bushaltestelle Fellital.
Jetzt unter der Stützmauer und der Autobahn durch und nun etwas nord-ost hinauf zu P.786.Über eine weitere Schleife des Güterweges zum Unteren Felliberg. Hier ist die Abkürzung zur Treschhütte über den alten Hüttenweg bestens markiert. Bis jetzt eine problemlose T2er-Route, jetzt wirds happiger und ich werte ab jetzt als T3. Südwärts hinein in das Fellital, mehr weniger steil entlang dem Waldrand und damit auch etwas Schatten hinauf zu P.1138. Nun im Wald, tief unten begleitet vom Tosen des Fellibaches zu P.1262. Nun noch weitere 200 Höhenmeter mehr oder weniger dem Bach folgend zur Fellihütte, wo ich von den zwei Hüttenwartinnen herzlich empfangen werde.
Eine weitere Etappe "meiner" Via Gottardo ist geschafft, nur wenige Prozente auf Teerbelag, dafür rund 1500 Meter teilweise steilen Aufstieg, dass geht schon etwas mehr als erwartet in meine alten Knochen, was ich aber eigentlich so richtig erst am nächsten Tag merke.

Tourengänger: Baeremanni

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