Gehrenspitze via Nazenlehn, Update 2014


Publiziert von scan , 23. Juni 2014 um 20:46.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Wetterstein-Gebirge und Mieminger Kette
Tour Datum:22 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1250 m
Abstieg: 1250 m
Strecke:Gasse - Nazenlehn - Gehrenspitze - Scharnitzjoch - Puittal - Gasse
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Leutasch Gasse, am Sportplatz. Liegt auf dem Weiterweg zum Gaißtal

Die Überschreitung der Gehrenspitze wurde hier schon ein paarmal veröffentlicht. Hier eine aktuelle Beschreibung des Anstiegsweg über die Nazenlehn, da dieser Steig ja leider seit längerem von der Gemeinde Leutasch aufgegeben wurde. Los geht es an der Bäckerei. Parkmöglichkeit nur am Sportplatz, von da aus nördlich über eine Wiese und dann auf Forstweg zur Bäckerei. Über eine Treppe mit Aussichtsbank den undeutlichen Pfad folgen. Am Anfang ist der Steig noch deutlich zu erkennen, allerdings verliert er sehr schnell seine Spur und der Verlauf ist nur noch undeutlich zu erkennen oder manchmal auch nur zu erahnen. Hier braucht man ein gewisses Gespür für den richtigen Weg und sollte konsequent zur letzten sicheren Stelle zurückgehen, wenn man nicht mehr weiß, ob man noch auf den Steig ist. Sollte man nach ca. 100Höhenmeter rechts auf eine Geröllrinne stossen, so ist dies nicht die Nazenlehn, der richtige Weg biegt ein kleines Stück vorher links nach oben ab. Im Mittelteil verliert man fast zwangsweise den Weg, sollte aber immer  eine nordwestliche Grundrichtung einhalten. Im oberen Teil erleichtern zunehmend verblasste oder grau übermalte Markierungen sowie Steinmandl die Wegfindung. Nach ca. 400 Höhenmeter  verläuft der Pfad unvermittelt in eine Latschengasse, welche den Zugang zur Nazenlehn darstellt.

In der Nazenlehn hält man sich am besten immer rechts. Ca. 500 Höhenmeter geht es nun auf direkten Weg ohne Orietierungsprobleme nach oben. Eine kurze Steilstufe bereitet nicht wirklich Probleme. Kurz vor dem Grad verzweigt sich die Nazenlehn in mehrere Rinnen, man bleibt einfach in der Hauptrinne und achtet auf einen großen Steinmandl, der der Ausstieg markiert. Ab hier weitet sich die Aussicht auch auf die Wettersteinwände. Übermalte Markierungen und Steinmandl weisen den Weg nordwestlich steil den Rücken hinauf. Das Gelände wirkt dabei steiler und rauer als es aussieht. Kurzfristig geht es auch wieder in die Nahenlehn hinein. Der logische Wegverlauf erlaubt hier theoretisch mehrere Aufstiegsmöglichkeiten jenseits des undeutlich markierten Weges. 

Weiter oben sieht man dann abrupt das Gipfelkreuz, welches nun über einen deutlich ausgeprägten Weg über den Grat in 10 Minuten zu erreichen ist.

Für den Abstieg wählt man dann am besten den Normalweg und kann sich am Scharnitzjoch entscheiden ob man über Puittal östlich oder westlich über die Wangalm absteigt. Wer noch nicht genug hat, kann ggf. auch den Predigtstein noch einbauen. Am besten wählt man der Uhrzeit entsprechend wo man am längsten Sonnenschein hat. Ich persönlich finde das Puittal am schönsten.

Ein  Hinweis noch: Die Nazenlehn als Aufstieg nutzen. Der Abstiegsweg bietet soviele schöne Plätze zum verweilen  oder gar ein Nickerchen zu machen. Da hat man den Aufstieg lieber hinter sich und kann den Abstieg entschleunigt genießen. Außerdem wird es in der Nazenlehn recht heiß, also bringt man die eher in der Früh hinter sich.


Tourengänger: scan

Galerie


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