viaSpluga - auf Säumerpfaden in 4 Tagen von Thusis nach Chiavenna


Publiziert von Renaiolo , 24. Juni 2014 um 19:00.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Hinterrhein
Tour Datum:21 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   I 
Zeitbedarf: 4 Tage
Strecke:73.6 km: Thusis - Viamala - Andeer - Rofflaschlucht - Splügen - Splügenpass - Monte Spluga - Cardinelloschlucht - Isola - Chiavenna
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW bis Thusis (Parkplatz, vergünstigt für viaSpluga-Wanderer: Fr. 2.00/24 Std.)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Rückfahrt Bus Chiavenna - Splügen (Post), umsteigen auf Postauto nach Thusis
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel Fravi, Andeer Hotel Bodenhaus, Splügen Locanda Cardinello, Isola Hotel San Lorenzo, Chiavenna
Kartennummer:Swiss Map online

Nach wochenlanger Vorbereitung war es endlich soweit! Und das Wetter sollte auch stimmen (angenehme Temperaturen, geringe Niederschlagsneigung). Wir, drei befreundete Paare, wagten uns zusammen auf eine Weitwanderung - die viaSpluga (Route 50). In vier Tagen von Thusis über Säumerpfade über den Splügenpass ins Valchiavenna. Dabei nutzten wir das Top-Angebot von Viamala.ch - dieses Pauschalangebot bietet unter anderem den Komfort, dass das Hauptgepäck von Ort zu Ort organisiert war. Wir hatten also lediglich den Tagesrucksack zu tragen. Soviel vorweg: das Pauschalangebot kann uneingeschränkt empfohlen werden!
 
1. Tag (Mittwoch, 18. Juni 2014): Thusis - Viamala - Andeer (-T3)
Nach einem kurzen Treff auf der Zufahrt in der Raststätte Glarnerland parkierten wir in Thusis auf dem Parkplatz Marktwiese (nahe Bahnhof RhB). Um 10 Uhr Start! Manuela und Thomas entschieden sich für die Strecke durch Verlorenes Loch, wir (Ursi, Doris, Domenico, Ruedi) wählten die Route Traversina (hier beschrieben). Beim Bahnhof Thusis (697 m) Unterquerung, dann Richtung Sils i. D., in der Dorfmitte auf gut markiertem Wanderweg ein erster Aufstieg vorbei an der Burg Ehrenfels (761 m). Bald erreichten wir die Burg Hohenrätien (947 m), welche wir „achtlos“ links passierten. Ungefähr ab P. 974 wurde der Pfad etwas ruppiger - und dann leider auch schon ein erster Zwischenfall: Ursi’s Stolperer hatte eine leichte Zerrung zur Folge, welche sie aber vorerst nicht zu stark beeinträchtigte. Unterhalb der Alp Sur la Val (1017 m) erreichten wir den vorerst höchsten Punkt, um dann wieder abzusteigen, hinunter zum Traversinasteg - begleitet von ersten spektakulären Tiefblicken auf den Rhein hinunter. Nach etwa 6.8 km dann die erste Herausforderung - die steil auf die andere Seite des Traversiner Tobels hinunter führende Hängebrücke, der Traversinasteg (Länge 62 m, Höhendifferenz 22 m). Die Überquerung dieses mit 176 Treppenstufen ausgestatteten eindrücklichen Bauwerks bot grossem Spass. Trotzdem: unter Vertigo leidende werden die Brücke möglicherweise mit grossem Respekt (oder gar nicht) queren. Bald erreichten wir bei P. 842 den Rein Posteriur, wo uns Manuela und Thomas schon erwarteten. Vereint erreichten wir nach wenigen hundert Metern den touristisch ausgebauten (durch einen Kiosk führende) Eingang zur Viamalaschlucht. Für uns war der Eintritt im Pauschalangebot enthalten. Über 321 Steinstufen Abstieg gelangten wir zum tiefsten Punkt der Schlucht; die nur wenige Meter breite Schlucht mit ihren bis zu 300 m hohen Felswänden hinterliess überwältigende Eindrücke von natürlicher Schönheit. Wieder oben und nach kurzem Picknick führte unser Weg über die Steinbrücke, danach links absteigend hinunter ans zischende Wasser, welches bei P. 911 auf einer weiteren unspektakulären Hängebrücke zu überqueren war (über uns die elegante Brücke der Autostrasse). Weiter dem Hinterrhein entlang führte die immer gut markierte Strecke vorerst auch entlang über die gut hörbare Strasse, um diese dann im Aufstieg durch den Wald zu distanzieren. Über Davos Salegn (1025 m) erreichten wir unterhalb der Burg Haselstein die über das Ual da Reischen führende Brücke, um nach wenigen Minuten im schmucken Ort Reischen (1020 m) einzutreffen. Hier „überraschte“ uns ein kurzer nasser Gruss von oben - für einige von uns gerade richtig, die neu erworbenen Pellerinen zu testen. Nach einem Kilometer kamen wir in Zillis an, wo der Besuch der (evangelischen) Kirche St. Martin ein Pflicht ist. Deren aus dem 12. Jahrhundert stammende bemalte Bilderdecke hat weltweit Berühmtheit erreicht. Der Eintritt ist kostenpflichtig (5 Franken für Erwachsene); in unserem Pauschalangebot enthalten. Nach diesem erholsamen Kulturausflug wanderten wir weiter - über die Rheinbrücke nach Donat (1043 m). Das Dorf durchquerend, erreichten wir Clugin (1013 m), und anschliessend über schönes Weideland absteigend Andeer (982 m), das Ziel des ersten Tages. Im komfortablen Hotel Fravi und im angrenzenden Mineralbad Aquandeer war Erholung angesagt bei Siesta, im Bad, bei gutem Abendessen und anschliessend ruhiger Nacht (in dieser Reihenfolge!).
 
Parameter:
Strecke: 18.9 km
Aufstieg: 972 m
Abstieg: ca. -567 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 7 Std. 11 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 5 Std. 16 Min.
 
2. Tag (Donnerstag,19. Juni 2014): Andeer - Rofflaschlucht - Splügen (T2)
Nach ausgiebigem Frühstück kurz nach halb zehn Abmarsch, das schmucke Dorf durchquerend, anschliessend die Strasse rechts verlassend, Aufstieg Richtung Stausee/Kraftwerk Hinterrhein (Zentrale Bärenburg). Der Weg führte uns über das Areal dieses „Kraftorts“. Dann Überquerung der Hauptstrasse, über einen Forstweg aufsteigend bis ungefähr P. 1233 um dann wieder steil absteigend bis zur unterhalb des Hotels Rofflaschlucht die Schlucht des Ragn da Ferrera querenden Brücke. Ein paar Schritte, und schon ist der (im Restaurant liegende) Eintritt in die Rofflaschlucht erreicht (Fr. 3.50/Person). Die privat und von Hand erbaute Felsengalerie führte uns in die 100jährige Rofflaschlucht, zuhinterst sogar unter dem Rhein hindurch. Der Weg in die Schlucht wurde in den Wintern 1907-1914 von Christian Pitschen-Melchior erbaut. Über die Geschichte zu diesem Lebenswerk wird im Hausmuseum eindrücklich informiert. Zurück aus der kühlen Schlucht führte unser Weg in Serpentinen hoch bis zu einer Galerie der San Bernardino-Autostrasse, auf deren Überdeckung wir ein kurzes Stück zurücklegten. Die nun folgende Strecke bis zum Sufnersee führte weitgehend parallel zur alten Passstrasse, meist unterhalb und entlang dem wilden Hinterrhein. Bei P. 1318 dann noch eine kurze, aber ziemlich wacklige Hängebrücke und schon bald erreichten wir das Festungsmuseum Crestawald (1333 m), dessen Besuch wir uns ersparten. Bald war die Mauer des Stausees erreicht (1403 m). Auf dem Weiterweg genossen wir kurz vor Sufers (1428 m) inmitten schöner Wiesen unser Picknick. Auf dem extra für uns vorgesehen Bänkli hatte es nicht Platz für alle, so dass sich Domenico auf den Holzzaun setzte, von wo er ungewollt und fast unbemerkt eine Rolle rückwärts in die Wiese vollführte. Trotz halbwegs weicher Landung litt der arme in der Folge über mehr oder wenige leichte Beschwerden im Bereich des Allerwertesten. Der Weiterweg über Sufers bis nach Splügen verlief seeehr gemütlich - vorbei an einem Glace-Stand (Bauernhofglace!)… Unser Tagesziel vor Augen, wurden einige von uns immer schneller. Schliesslich erreichten wir kurz vor einem kleinen Regenguss das Dorf, wo wir uns auf der Terrasse des Hotels Bodenhaus niederliessen. Wiederum Erholung bei Siesta, im Hallenbad, in der Sauna, bei ausgezeichnetem Abendessen und (un)ruhiger Nacht - die Nacht vor dem Alpaufzug - etwa um vier Uhr war es dann ruhiger…
 
Parameter:
Strecke: 15.7 km
Aufstieg: 826 m
Abstieg: ca. -344 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 25 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std. 34 Min.
 
3. Tag (Freitag, 20. Juni 2014): Splügen - Splügenpass - Monte Spluga - Cardinelloschlucht - Isola (T2, stellenweise T3)
Nach wiederum ausgiebigem Frühstück starteten wir heute etwas früher, um neun Uhr, weil die Königsetappe bevorstand. Ab durch die Dorfmitte, den frisch „gebackenen“ Kuhfladen sorgfältig ausweichend, gelangten wir die Passstrasse und den Parkplatz „Splügenpassstrasse“ (1492 m) überquerend teilweise auf der „Skipiste“ und bald darauf über bereits saftige Alpweiden und freudig-gwundrigem Vieh ausweichend zur Marmorbrücke (1697 m). An dieser rechts vorbei weiter über schönste Weiden, entlang dem Hüscherenbach bis Bodmastafel (1784 m), wo die Talstation einer Skiliftanlage steht. Hier wird grade die Passstrasse instand gestellt - uns egal, da wir ja ohnehin auf dem parallel hochführenden Wanderweg laufen. Vorbei am P. 1804 (Schwarzhütte) gelangten wir zur ersten Spitzkehre der Passstrasse. Hier stiegen wir direkt Richtung Altberg (Markierung viaSpluga 50) auf. Die Strecke bis zum Pass ist ein klassischer Säumerweg mit der bekannten „Pflästerung“, ab P. 2033 stellenweise noch unter Schnee liegend - allerdings ohne Abrutsch- oder Einsinkgefahr; allerdings sind in diesem Bereich Stöcke sehr nützlich. Immerhin konnte an zwei Stellen offensichtlich vom Schneedruck zerstörte Holzbrücken im Bereich nicht genutzt werden; die Wasserführung liess ein (vorsichtiges) Überqueren an geeigneten Stellen jedoch problemlos zu. Die Passhöhe (2115 m) erreichten wir nach ca. 2.5 Std. (Streckenlänge ca. 6.9 km). Mit unserer kollektiven Leistung durften wir also zufrieden sein. Nach einer kurzen „Gipfel“-Rast zogen wir weiter, auf dem wunderschön angelegten Säumerweg. Auf nicht schwierigen Gehgelände war der ca. 2.8 km lange Abstieg nach Monte Spluga (1905 m) eine Genuss. Im Ort am Lago di Monte Spluga wurden wir vom Motorenkonzert der vielen Biker „begrüsst“. Die mitgebrachten Lunchpakete waren im Nu verzehrt; anschliessend Caffè al Bar. Dann weiter, den See zuerst westlich Richtung Val Loga umgehend, dann über die einzige Brücke kehrtwendend Richtung Süden, immer entlang des Westufers, den rechts stehenden massigen Monte Cardine (2467 m) umgehend. Im ersten Abschnitt recht sumpfig (Wanderschuhe waschen!), im zweiten Teil etwas ruppig durch Blockhalden führende Strecke - an einigen Stellen war Trittsicherheit gefragt. Kurz vor der Staumauer war noch ein bis in den See hinein ragendes recht steiles Schneefeld zu queren - wer hier ausrutscht, muss schwimmen können… Die erste der beiden Staumauern überschritten wir - dann entschieden sich Manuela und Thomas für die Strecke über die Passstrasse via Stuetta. Ursi, Doris, Domenico und Ruedi entschieden sich für die „gfürchige“ Variante - Abstieg durch die berüchtigte Cardinelloschlucht. Naja, abgesehen von den ersten paar hundert Streckenmetern, welche tatsächlich nur von einigermassen schwindelfreien Bergwanderer begangen werden sollte. Der Felsenweg ist nicht ausgesetzt, an der schmalsten Stelle noch immer gut 1 m breit und an den kritischen Stellen mit Drahtseilen gesichert - bei den angetroffenen trockenen(!) Verhältnissen bestenfalls ein T3. Wie auch immer: der Weg ist spektakulär, vor allem von oben her gesehen. Nach etwa 1 Stunde hatten wir das Val del Cardinello durchquert und erreichten die Alpe Soste (1544 m). Jetzt erblickten wir auch das Tagesziel Isola (ca. 1250 m) am gleichnamigen See - vor uns lagen also noch ca. 300 Abstiegsmeter über eine Strecke von ca. 1.8 km. Wir nahmen es gemütlich, nicht zuletzt auch um die beiden leicht geschundenen Freunde so gut es ging zu schonen. Um ca. 16.45 Uhr erreichten wir das Ziel - die Locanda Cardinello. Vor dem Haus wurden wir bereits erwartet - Manuela und Thomas beim Bier! Diese einfache Haus hat Geschichte - seit Generationen im Familienbesitz, eine ursprüngliche Säumerstation mit wunderbarer Geschichte und einem Besitzer, der solche unterhaltsam zum Besten gibt und sein Haus mit Stolz zeigt - zu Recht! Hier haben wir übrigens beste regionale Küche genossen (u.a. Pizzochieri - hmmmmm!).
 
Parameter:
Strecke: 18.9 km
Aufstieg: 757 m
Abstieg: ca. -965 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 7 Std. 38 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 5 Std. 59 Min.
 
4. Tag (Samstag, 21. Juni 2014): Isola - Chiavenna (T2, Umleitung ab San Giacomo Filippo T3)
Nach kurzem (italienischem) Frühstück fassten wir das heute etwas bescheidenere Lunchpaket und zogen los. Die beiden bemitleidenswerten lädierten Ursi und Domenico verzichteten verständlicherweise darauf, diese längste Etappe zu Fuss zurück zu legen; Martino Raviscioni, der Besitzer der Locanda Cardinello lud ein zur Mitfahrt nach Chiavenna - angeblich kennen die beiden Taxigäste jetzt die ganze Lebensgeschichte von Martino. Wiederum bei schönstem Wetter (heute sogar wolkenlos!) starteten wir entlang des Ostufers des Stausees, an einigen Stellen recht ruppig an teilweise steilen Hängen und mit grossen Tritten auf- und vor allem abwärts. Nach dem See verlief die wunderschöne Strecke entlang dem Fluss Liro. Nach ca. 75 Min. erreichten wir Campodolcino (1071 m). Hier steht auch das Museo della Via Spluga, welches wir allerdings nicht besuchen wollten (Abstimmungsergebnis 3:1). Die Bar hingegen frequentierten wir natürlich schon. Die Strecke führte uns zuerst im Ortszentrum hoch zur schönen Brücke, welche über die Rabbiosa führt - ein lohnender Umweg. Der Weiterweg führte wieder hinunter an den Liro, und an diesem entlang. Zuerst lieblich über schönes und grünes Gelände, ab Lago di Prestone (1059 m) und endlos durch schönes Blockgelände (hier müsste in der Vergangenheit wohl einiges an Fels abgestürzt sein). Auf der Strecke bis San Giacomo Filippo (529 m) waren einige grössere Tritte gefragt, gelegentlich auch etwas erhöhte Trittsicherheit - und: immer den Blick nach oben, weil wir ja schliesslich ohne Helme unterwegs waren(J). Ab San Giacomo Filippo verläuft die markiert viaSpluga über eine Umleitung; Grund dafür ist ein grösserer Erdrutsch am Eingang des Val Genasca. Die Umleitung führte also über die gegenüberliegende (östliche) Talseite, durch das Ortszentrum von San Giacomo Filippo (vorbei an einer Bar mit erstklassigen Gelati!); dann weiter aufsteigend bis ca. 600 m, Richtung Pianazzola. Der steile Abstieg ist sehr ruppig, zwar mit neuen Ketten gesichert, für Vertigo-Geplagte nicht ohne - jedenfalls war erhöhte Vorsicht erforderlich. Im Bereich Bette dann erstmals Verunsicherung: sollten wir jetzt auf die Splügenpassstrasse direkt nach Chiavenna absteigen, oder weiter bis Pianazzola? Die Wegmarkierung war nicht eindeutig. Wir entschieden uns für den (kurzen) Abstieg, weil uns derjenige von Pianazzola hinunter doch etwas länger und steiler erschien - schliesslich hatten wir bald 20 km hinter uns und waren nicht mehr ganz frisch. Das Schlussziel Chiavenna erreichten wir 15.45 Uhr - gerade rechtzeitig, um das hübsche Städtchen zu erkunden (siehe Bilder). Die letzte Nacht verbrachten wir im ziemlich neuen, aber trotzdem charmanten Hotel San Lorenzo.
 
Parameter:
Strecke: 20.1 km
Aufstieg: 271 m
Abstieg: ca. -1207 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 51 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 5 Std. 19 Min.
 
Fazit:
Mit diesem etwas längeren Bericht über eine ebensolche Weitwanderung sagen wir herzlich Dankeschön an unsere mitwandernden Freunde Manuela, Ursi, Thomas und Domenico! Das war ein in jeder Beziehung wunderschönes Wandererlebnis!
 
Parameter gesamte viaSpluga:
Strecke: 73.6 km
Aufstieg: 2826 m
Abstieg: ca. -3073 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 28 Std. 05 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 21 Std. 08 Min.
 
GPS-Maschine: Garmin Montana 600, Topo Schweiz V.4 (CH-Gebiet)
Ausgewertet mit GPS-Track-Analyse
 
Wichtiger Hinweis i. S. GPS:
Die Aufzeichnungen der GPS-Tracks sind an wenigen kritischen Stellen leicht fehlerhaft. Betroffen sind Aufzeichnungen im Bereich abgeschatteter Stellen (Schluchten, überhängender Fels, usw.). Wer die Tracks trotzdem herunterlädt und sie einzusetzen beabsichtigt, sei gewarnt. Wir übernehmen keinerlei Haftung!

Tourengänger: Renaiolo

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Geodaten
 21113.gpx Track 18.06.2014 - viaSpluga 1. Tag Thusis-Andeer
 21114.gpx Track 19.06.2014 - viaSpluga 2. Tag Andeer-Splügen
 21115.gpx Track 20.06.2014 - viaSpluga 3. Tag Splügen-Isola
 21116.gpx Track 21.06.2014 - viaSpluga 4. Tag Isola-Chiavenna

Galerie


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Kommentare (18)


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bidi35 hat gesagt: tolle 4 Tage...
Gesendet am 24. Juni 2014 um 19:54
...eindrücklich geschildert und bebildert...ein wahrer Seelenschmaus!!! GRATULIERE zu dieser Leistung!

Sowas hätte mir angumpen sollen, als ich noch "gängiger" war;-))

Liebi Grüess
Heinz

Renaiolo hat gesagt: RE: tolle 4 Tage...
Gesendet am 24. Juni 2014 um 20:48
Danke lieber Heinz! Freue mich über Deine Anerkennung. Janu, wir hoffen, noch lange so gängig sein zu dürfen - aber wer weiss das schon...

Lieber Grüsse
Ruedi

Vonti* hat gesagt: Erinnerungen...
Gesendet am 24. Juni 2014 um 21:29
Toll - Wenn ich die Zeilen lesen und Fotos anschaue, kommen wunderbare Erinnerungen zurück! Vor zwei Jahren ebenfalls die Via Spluga unternommen - ebenso mit dem Komfort-Packet und teilweise in den gleichen Unterkünften :-) Wir verbrachten anschliessend noch einige Tage im schönen Bergell...

Flotte Grüsse
Vonti

Renaiolo hat gesagt: RE:Erinnerungen...
Gesendet am 24. Juni 2014 um 21:34
Ciao Vonti, danke für Dein anerkennender Kommentar. Freut mich, wenn in Dir schöne Erinnerungen an die viaSpluga aufkommen. Eine wirklich wunderbaTour auf historischen Pfaden. LG Ruedi

passiun_ch hat gesagt: Habe fertig
Gesendet am 24. Juni 2014 um 21:37
... ein laaaanger Bericht, aber schön und kurzweilig geschrieben - Gratuliere Euch :-)
HG Michael

Renaiolo hat gesagt: RE:Habe fertig
Gesendet am 24. Juni 2014 um 21:39
Danke Michael, ich weiss, sehr laaaang. Eine Aufteilung auf 4 Berichte hätte aber doch eher inflationär gewirkt. Es war ja auch eine laaaaang Tour;-) LG Ruedi

passiun_ch hat gesagt: RE:Habe fertig
Gesendet am 24. Juni 2014 um 21:42
Hast Du gut gemacht !
LG Michael

alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 25. Juni 2014 um 06:45
Eine schöne Tour in einer mir weitgehend unbekannten Gegend.

Beste Grüße
Hanspeter

Renaiolo hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. Juni 2014 um 07:15
Danke Hanspeter. In der Gegend San Bernardino/Splügen gibts ein paar ziemlich unbekannte Übergänge, die noch zu machen wären, z. B. die Cima di Balniscio (von Sanbernardino nach Isola). Soweit ich mich erinnere, hast Du auch schon in der Nähe von Chiavenna "geschnuppert", auf der CH-Seite (Soglio), gell? HG Ruedi

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. Juni 2014 um 16:54
Nein, im Bergell war ich noch nie. Wäre sicher lohnend, wenn ich auch an die tollen Fotos von [u Ivo66) denke, die er schon von Badile usw. geschossen hat. Splügen kenne ich vom Skifahren und den Bernardino von der Durchreise.

HG; Hanspeter

beppu Pro hat gesagt: Wunderschön!
Gesendet am 25. Juni 2014 um 19:53

Gratuliere zu dieser schönen Wanderung mit den, doch beachtlichen Tagesleistungen.
Ich versuche bis zur Pension meine Konditon soweit auf Vordermann zu bringen dass ich eventuell auch solche Träume verwirklichen kann.
HG Werner

Renaiolo hat gesagt: RE:Wunderschön!
Gesendet am 26. Juni 2014 um 07:30
Danke Werner. Es ist schon so: wer wie die Pensionäre etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, kann solche Weitwanderungen besser planen. Die entsprechende Ausdauer wirst Du bestimmt haben oder erreichen - wir gehören ja nicht unbedingt zu den sportlichsten. Jedenfalls sind Tagesleistungen von ca. 18-20 Std. mit >1000 Hm nach unserer Erfahrung doch im Genussbereich! Weiterhin viele schöne Touren - und freue Dich auf die Pension! LG Ruedi

Hibiskus Pro hat gesagt: RE:Wunderschön!
Gesendet am 26. Juni 2014 um 09:09
Soooo laaange Tagesleistungen schaffe ich nicht, oder hat euer Tag mehr als 24 Stunden???;-))))

Herzliche Gratulation zu dieser tollen Tour und den tollen Bildern. Ja, macht gluschtig in dieser Richtung was zu unternehmen.
VG Werner


Renaiolo hat gesagt: RE:Wunderschön!
Gesendet am 26. Juni 2014 um 09:19
Lieber Werner, es kommt ja jeweils noch die Nacht dazu:-)). Im Ernst: wenn wir das schaffen, dann Du (und Ursula) bestimmt auch. Wir waren jedenfalls mit Genuss unterwegs, und am Abend keinesfalls entkräftet. Auch die Tage danach ohne irgendwelche Beschwerden... Wir können Euch nur ermutigen, auch mal eine Weitwanderung zu unternehmen - es gibt viele Möglichkeiten. Unsere Gruppe hat für 2015 schon wieder abgemacht. LG Ruedi (und Doris)

Renaiolo hat gesagt: RE:Wunderschön!
Gesendet am 26. Juni 2014 um 21:55
Sorry, gemeint sind natürlich 18-20 km und nicht Std./Tag. [passiun_ch] hat mich grade auf den Schreibfehler aufmerksam gemacht...

Hibiskus Pro hat gesagt: RE:Wunderschön!
Gesendet am 27. Juni 2014 um 19:33
has i dere Richtig vermuetet:-))) LG Werner

Felix Pro hat gesagt: eine tolle, grenz- und pass-überschreitende Reise!
Gesendet am 12. Januar 2015 um 13:08
die erste Etappe kenne ich - den Weiterweg kaum ...

lg Felix

Renaiolo hat gesagt: RE:eine tolle, grenz- und pass-überschreitende Reise!
Gesendet am 12. Januar 2015 um 14:02
Hta echt grossen Spass gemacht, sehr empfehlenswert! Danke für Deinen Kommentar, Felix! LG Ruedi


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