Sommersonnwende auf dem Großvenediger (3662 m) und seinem kleinen Bruder


Publiziert von mabon , 24. Juni 2014 um 13:41.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Venedigergruppe
Tour Datum:22 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Klettersteig Schwierigkeit: WS-
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 2 Tage 14:15
Aufstieg: 2700 m
Abstieg: 2700 m
Strecke:Hopffeldboden - Kürsinger Hütte - Venedigerscharte - Großvenediger - Kleinvenediger - Venedigerscharte und retour
Kartennummer: DAV 36

Die Sommersonnwende ist immer ein ganz spezieller Tag im Jahr. Dem gebührt ein entsprechend besonderer Berg. Der Großvenediger ist so ein Kandidat: fünfthöchster Gipfel Österreichs, markantes Erscheinungsbild, weithin von vielen Punkten aus erkennbar, überzeugt er auch durch seine - im wahrsten Sinne des Wortes - überragende Aussicht. Also nix wie hin!

Der Aufstieg erfolgte von der Kürsinger Hütte über das Obersulzbachkees und die Venedigerscharte, welche wiederum den Ausgangspunkt sowohl für die Besteigung des Groß- als auch des Kleinvenedigers bildet. Eine detaillierte Beschreibung ist hierbei unnötig, da sich der Weg in Richtung Venedigerscharte von selbst ergibt und in den meisten Fällen eine breit ausgetretene Autobahn die Route vorgibt. 
 
Der Vorteil, diese Tour bereits im Juni zu machen ist: 1. Die Spalten sind noch mit Schnee verfüllt und 2. Es sind wenig Leute unterwegs. Anders als im Juli oder August, wo der Großvenediger einen Massenadnrang erlebt, geht es im Juni äußerst entspannt zu. Gerade mal fünf bis sechs Seilschaften konnten wir zählen.

An unserem Gipfeltag kam dann noch etwas Expeditionsfeeling auf, als uns bereits um einiges unterhalb der Venedigerscharte orkanartige Winde den Aufstieg ziemlich erschwerten. Unter diesen Bedingungen waren wir bei Gipfelankunft umso zufriedener, denn bei besagtem Starkwind mussten wir uns die letzten 300 Höhenmeter hart erkämpfen.

Bleibt zu sagen, dass der Großvenediger prädestiniert für Menschen ist, die noch nie eine Hochtour gemacht haben. Der Anstieg ist leicht und erfordert keine sonderlichen Vorkenntnisse. Aber auch die alten Hasen werden den Großvenediger zu schätzen wissen, sucht doch die Aussicht ihresgleichen.

Tipp: Nehmt im Abstieg unbedingt den Kleinvenediger mit! Von dessen Gipfel aus besehen macht sich der Großvenediger besonders schön. Die ca. 60 Meter Gegenanstieg sind in diesem Fall besonders lohnend.

Tourengänger: mabon, Chiemgauer, outdoorfan, Lura

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