übers Gältetrittli zur Geltenhütte


Publiziert von Felix Pro , 23. Juni 2014 um 14:29. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Saanenland
Tour Datum:21 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 725 m
Abstieg: 100 m
Strecke:Parkplatz Lauenensee - Restaurant Lauenensee - Legerlibrügg - P. 1657 - P. 1786 (Chüetungel) - Almenegg - Gältetrittli - Usseri Gälte - P. 1970 - Bire - Geltenhütte SAC
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Huttwil, Konolfingen, Autobahn Kiesen - Wimmis, Zweisimmen, Gstaad und Lauenen zum Parkplatz Lauenensee
Unterkunftmöglichkeiten:Geltenhütte SAC
Kartennummer:1266

Anstelle der im Jahresprogramm ausgeschriebenen Tour auf Gwächte- und Diechterhorn lud der SAC Huttwil zur Tour zur Geltenhütte mit Arpelistock und Gältehore ein. Peter Leuenberger leitete eine Grossgruppe mit insgesamt 16 Teilnehmern, bei samstags „blendendem" Wetter, sonntags jedoch zu Beginn erst mit Regen, später überraschend viel Schnee, und auf dem Arpelistock mit zügigem, sehr kühlem Wind.

 

Nach der Startbesprechung auf dem Parkplatz Lauenensee ging’s erst zum kurzen Abstecher zum Restaurant Lauenensee, nach diesem über die Legerlibrügg bald einmal im steilen Wald auf gut ausgebautem Bergwanderweg orografisch links des Tungelschutzes meist durch den Wald auf die (Alp)-Ebene des Chüetungels - ein famoser Anblick bietet sich hier uns über die Schwemmebene des Tungelbaches zum Niesehore hinauf.

 

Bei der ersten Hütte, am Hang zur Almenegg wird eine erste kurze Pause eingelegt; diese nutze ich, um auf die sanfte Erhebung hinaufzusteigen - und auf deren nördlichen Seiten ein immenses Blumen-„Meer“ zu geniessen; Stengellose Enziane, Mehlprimeln, Anemonen, ein einziges Flueblüemli und viele weitere Alpenblumen ergeben hier einen bewundernswerten Blumenteppich.

 

Bald einmal erreichen wir die zwar kurze, doch steile Leiter, welche über ein ebenso steiles, ausgesetztes Felsband einfach hinweg hilft - und den Beginn des überaus attraktiven Gältetrittlis darstellt.

Dieses leitet uns während knapp 300 Metern auf gut gesichertem Steig durch steile, teils abschüssige, Flanken, hindurch zum sanfteren Alpgelände der Usseri Gälte; hier empfangen uns die sympathischen Geissen und friedfertig, wiederkäuende Kühe.

 

Der letzte Abschnitt ist gekennzeichnet vom nun stets präsenten Panorama zu Gältehore und  Arpelistock, einigen nur kurzen, eher schuttigeren Anstiegen, einer ebenso kurzen Traverse über ein Restschneefeld, der exzellenten Sicht auf den Gälteschutz, und dem von Ankebällis und Anemonen reich „bestückten“ Ausflug zur Bire.

 

Noch steigt der Weg schliesslich einige Meter an, bis wir endlich unter uns die Hütte, die Schwemmebene des Gältebachs (und des Furggebächlis) sichten - in der Geltenhütte SAC angekommen, geniessen wir erst den Apéro vor der Hütte; später ein feines Nachtessen.

 

Ein Hüttenabend und wettermässig herrlicher Tagesschluss geht perfekt zu Ende; morgen soll ebenso schönes Wetter angesagt sein … 


Tourengänger: Ursula, Felix

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Kommentare (2)


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rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 23. Juni 2014 um 18:28
Danke Felix, mit dem tollen Bericht hast Du unsere Routenplanung für den nächsten Besuch im Saanenland (und der kommt sicher bald!) schon erledigt. Im dritten Anlauf den Wasserngrat noch (Gewitter und Schnee haben die ersten beiden Versuche zu Versuchen gemacht) und dann auf Euren Spuren hinauf zur Geltenhütte.

LG, Ray

Felix Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. Juni 2014 um 18:29
das freut mich - viel Spass dann, Ray!

lg Felix


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