Sihlseeli


Publiziert von tricky Pro , 5. Juni 2014 um 09:10.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 3 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Östliche Sihltaler Alpen   CH-GL 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1354 m
Abstieg: 1398 m
Strecke:Ochsenboden - Fläschliwald - Fläschen - Chilenmatthütte - Sihlseeli - Biet - P.2008 - Sihlseeli (Biwak) - Lauiberg - Saaspass - Ober Schwialp - Brüschalp - Burstrain - Vorder Richisau
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Via ÖV zum Ochsenboden
Unterkunftmöglichkeiten:Biwak

Das Ziel: Mein Gipfelgratbuch kontrollieren, Material Test und Wasserdepot setzten für die zukünftige Touren.

Eher kurzentschlossen nahm ich den letzten Bus nach Ochsenboden. Der Weg via Fläschli durch den feuchten Fläschliwald nahm ich zügig hinter mir. Auf der Alp zog das Unwetter neben mir vorbei und streifte mich nur mit leichtem Regen. Beim Sihlseeli deponierte ich mein Rucksack und mit Pickel ging ich weiter zum Fläschligrat wo ich vor zwei Jahren mein Gipfelgratbuch deponiert hatte. Beim hinlaufen sagte ich mir ich nehme den Umweg via Norden. Denn die Überquerung im feuchten sehr losem Gestein ist absolut nicht zu empfehlen. Nun ja... Ich nahm dann eben doch die direkte Überquerung.
Ganz ganz vorsichtig dem Grat folgend über den nassen und brüchigem Schiefer bis mein 10m Seil zu sehen ist. Die Verankerung immer noch ok. Zum Abseilen wäre das Seil zu kurz. Aber um die brüchige Stelle sicherer zu machen, ok. Das Seil dürfte aber gerne doppelt so lange sein. Das werde ich wohl noch optimieren müssen. Viele Einträge hat es nicht. Gerade mal eine Handvoll.
Als ich wieder zum Sihlseeli kam, begann es zu Regnen. Ich kroch bald mal in mein Schlafsack und in den neuen Biwaksack der nun noch leichtes ist. Unter dem Schutz den Abendkaffee genossen. Die Nacht eher kühl. Der Wind zog ständig über mich hinweg. Das Wettern am morgen schon sehr freundlicher. Ich stieg hoch zum Lauiberg via der direkten Nordflanke. Einzelne Stellen steil. Pickel ist hilfreich. Auf dem Grat einfacher hoch bis zum Gipfelkreuz. Bei diesem gestrigen Wetter natürlich keinen angetroffen. Um so verwunderlicher das ich beim Saaspass jemanden erblickt hat. Beim Abstieg erwies der Berggänger sich als Ornitologe der auf Vogel Zählung im Glarus verantwortlich ist. Beim Abstieg vom Saaspass nochmals ein Einheimischer mit Hund getroffen. Ich zog weiter via Schwialp nach Brüschalp. Um das Wasserdepot für die nächsten Touren zu setzen. Schon bald begann es wieder leicht zu Regnen. In Richisau traf ich wieder der Vogel und Botanik Kenner der mich netter weise mit dem Auto bis Pfäffikon mitnahm. Danke dafür.

Fazit: Egal was für Wetter. Draussen zu sein ist immer schön. Wieder viel gelernt bezüglich Logistik, wenn man draussen übernachten möchte ohne einem schützendem Dach vom Regen nur mit Biwakhülle. Schuhe und Rucksack wollen auch Trocken bleiben...

Tourengänger: tricky


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Kommentare (4)


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Bergamotte Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Juni 2014 um 12:12
Hallo Tricky

Ich werde immer ein bisschen neidisch, wenn ich sehe, wie oft Du es pro Jahr zum Biwakieren schaffst. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf Deine kommenden Monstertouren in diesem Alpinwanderdorado.

Gruss

tricky Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Juni 2014 um 14:55
Ich geniesse es zu Biwakieren. Kann ich jedem Empfehlen.

Geni hat gesagt: Das Seil dürfte aber gerne doppelt so lange sein
Gesendet am 18. September 2018 um 00:12
Hoi Nick, dein blödes Seil hat mich heute verleitet, in ein Gelände abzusteigen, in dem es mir gar nicht mehr wohl war! Nach etwas hin und her bin ich dann wieder zum Grat hoch und dort abgestiegen, was aber auch nicht wirklich lustig war.
In der Zwischenzeit ist dein Seil bei einem Knoten bis zum Mantel angefressen und nicht mehr sehr vertrauenswürdig.

tricky Pro hat gesagt: RE:Das Seil dürfte aber gerne doppelt so lange sein
Gesendet am 24. September 2018 um 15:16
Danke für die Infos. Werde somit versuchen das Problem mit dem Seil bald mal zu beheben.


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