Gantkofel 1866m - Allerlei Akelei


Publiziert von georgb Pro , 3. Juni 2014 um 10:18.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum: 2 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bozen-Eppan-Berg-Perdonig
Kartennummer:tabacco 049 Südtiroler Weinstraße

Wie die meisten Erhebungen rund um Bozen ist auch der Gantkofel eher ein Felsklotz als ein Gipfel. Trotzdem erweist sich unser Aufstieg vom Pichlerhof in Perdonig aus steil und alpin, die letzten Meter mit Seilversicherungen erfordern den Einsatz der Hände und Schwindelfreiheit. Auch der spätere Waldabstieg Richtung Eisenstadt und Wieser zeigt sich extrem steil und kann bei Nässe durchaus heikel werden. Immerhin kommen auch 1200 Höhenmeter zusammen, mehr als ein Sonntagsspaziergang.
Doch was uns im Nachhinein am meisten beeindruckt hat, sind nicht die berühmten Blicke über Meran und Bozen hinweg, sondern die Blumenvielfalt direkt am Weg. Allen voran Hunderte von Akelei, auf Schritt und Tritt begleiten sie uns, abwechselnd mit vielen anderen Blümchen, die hier im milden Süden schon prächtig gedeihen.
Auch die weiten Buchenwälder, wie auf unserem Rückweg vom Wieser zum Ausgangspunkt, findet man in anderen Regionen Südtirols kaum. Ganz abgesehen von den Weingärten und mediterranen Ortsbildern. Kein Wunder, dass es die Touristen in Massen hierher zieht. Wir haben es heute genossen und ein wenig Wärme und Sonne getankt. Doch am Ende des Tages zieht es uns doch wieder ins raue Pustertal, wo die Berge noch Gipfel sind und statt Weinreben Kühe und Gemsen die Hänge besiedeln.

Tourengänger: georgb


Galerie


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