Wildheuerpfade an der Rigi


Publiziert von Mo6451 Pro , 31. Mai 2014 um 19:43.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:31 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-LU   Rigigebiet   CH-SZ 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 482 m
Abstieg: 1061 m
Strecke:10,69
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Schiff Luzern - Vitznau; Rigibahn Vitznau - Freibergen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Lützelau - Weggis; Schiff Weggis - Luzern

Die Rigi ist doch immer für eine Überraschung gut. Heute erkundeten wir sie auf unmarkierten Wildheuerpfaden. Eine Tour, die von den Luzerner Wanderwegen angeboten wurde.
Am Morgen nahmen wir das Schiff nach Vitznau und stiegen anschließend in die Rigi Bahn bis Freibergen. Leider meinte es der Wettergott noch nicht so gut, viel Nebel und Nässe empfing uns. Nicht gerade optimal für die unmarkierten Pfade, denn sie waren allesamt sehr rutschig.

Unsere Wanderleiterin Ulrike erklärte uns, was uns denn jetzt erwartet. Kurz gesagt, es ging immer steil aufwärts, bis wir ein nächstes Band erreichten. Kurze Erholungspause auf ebener Fläche, dann wieder steil aufwärts. Eingentlich hatte man das Gefühl, es ging nur aufwärts. Der Nebel war teilweise so stark, dass die Hintersten den Anfang der Gruppe nicht erkennen konnten. War auch nicht so schlimm, denn das Augenmerk lag sowieso auf dem nächsten Tritt, auf diesem schlammigen und feuchten Untergrund.

Nachdem wir dann mehrere Bänder erklommen hatten, trafen wir oben auf den Felsenweg. Die Spaziergänger dort schauten etwas verwundert, wo denn diese große Gruppe auf einmal herkam, denn der Aufstieg war wegen der Steilheit nicht zu erkennen.

Jetzt ging es erst einmal gemütlich weiter auf dem Felsenweg, mit permanentem Gruezi. Kurz bevor wir Rigi First erreichten verließen wir den Felsenweg und stiegen ab Richtung Ober Äbnet. Hier war schon bedeutend weniger "Verkehr".

Immer noch hielt sich der Nebel und zauberte eine mystische Stimmung in den Wald. Von Ober Äbnet ging es wieder aufwärts zur Station Romiti Felsentor. Hier überquerten wir die Gleise und gingen Richtung Felsentor. Der Himmel hatte ein Einsehen, der Nebel verzog sich langsam. Die Sonne versuchte ein paar wärmende Strahlen Richtung Erde zu senden.

Bei der Stiftung Felsentor gab es dann die verdiente Mittagspause. Kaffee und Getränke waren in Selbstbedienung erhältlich.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, folgten wir noch ein Stück dem Wanderweg um dann auf den Wildheuerpfad zum Weggiser Seeboden abzubiegen. Jetzt ging es steil abwärts, wieder mit großer Vorsicht, denn der Pfad war immer noch recht glitschig.

Durch Wald und über Weidenflächen ereichten wir P 774 (Allmig). Hier stießen wir wieder auf den Wanderweg, der über P 706 zu P 630 führt. Mittlerweile hatte sich die Sonne durchgesetzt  und auf der Wiese konnten wir eine Hummelorchis bewundern.

Bei P 630 bogen wir dann in den Wanderweg nach Lützelau ein. Wie auf Bestellung kam der Bus, als wir das Ende des Weges erreicht hatten. Ab Weggis brachte uns dann das Schiff zurück nach Luzern.

Welch eine wunderschöne Wanderung. Ein Dank an Ulrike, die uns auf seltene Pfade an der Rigi geführt hat und mit großer Kompetenz die Tour leitete.

Tour mit Luzerner Wanderwege

Tourengänger: Mo6451


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