U.R.S. wir kommen!


Publiziert von D!nu , 1. Juni 2014 um 09:07.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:31 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: ZS-
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT5 - Alpine Schneeschuhtour
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 9:00
Aufstieg: 2000 m
Abstieg: 2000 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:St. Jakob im Isenthal.

Endlich geschafft! Seit ungefähr 10 Jahren nahm ich jedes Jahr mindestens einen Anlauf, den Uri Rotstock im Herbst zu besteigen. Doch jedes mal machte der Regen einen Strich durch die Rechnung. Warum also nicht einmal bereits Anfang Saison einplanen?

Das Wetter sollte gemäss Wetterbericht gegenüber den letzten Tagen einmalig schön sein und so fuhren wir bereits am morgen um fünf Uhr los. Das Auto parkierten wir auf dem Parkplatz beim Fahrverbot in Sankt Jakob. Der Weg bis zur Biwaldalp ist sehr gut beschildert. Doch bereits diese Strecke zieht sich in die Länge und so waren wir froh eine kurze Pause in der Biwaldalp  einzulegen.

Nach der Biwaldalp mussten die ersten Schneefelder überquert werden, doch für uns war dies kein Problem, da wir die Pickel mit dabei hatten und so schöne Treppchen in den noch gefrorenen Schnee hacken konnten. Die Zeit verfloss jedoch schnell und so erreichten wir den Felsaufschwung unterhalb der Hochebene um cirka elf Uhr. Für den Aufschwung zwischen P.2256 und P.2380 montierten wir die Schneeschuhe. Der Schnee war ziemlich griffig und so meisterten wir diese Schlüsselstelle ohne Probleme. Oben angekommen öffnet sich die wunderbare Hochebene mit dem Blüemlisalpfirn. Wir nehmen hier das Mittagessen zu uns. Ich marschiere danach auf der Moräne bis zum Südwest Grat des Uri Rotstock's. Hier sinke ich nun bereits 20 Zentimeter in den Schnee ein und so entscheide ich mich auf dem frei liegenden Grat hoch zu klettern. Dies gelingt mir auch sehr gut bis auf cirka 2700 Meter. Der Berg ist etwa im gleich "schlechten" Zustand wie der Engelberger Rotstock, ein riesiger Schutthaufen. Die Felsen sind aber Griffig und das Klettern im etwa zweiten Schwierigkeitsgrad macht richtig gehend Spass.

Oberhalb von 2700 Meter wird ich gezwungen meine Schneeschuhe zu montieren. Meinen Rucksack deponiere ich auf dem Felsen. Ohne Schneeschuhe versinke ich 40 Zentimeter ein. Langsam und mit viel Vorsicht marschiere ich mit den Schneeschuhen Richtung Gipfel. Das Gipfelkreuz ist nicht zu sehen, es liegt noch unter dem Schnee. Nach einer kurzen Rast zurück auf dem Felsen trete ich den Rückweg an. Wenn man sich auf dem Grat ganz rechts auf der Krete bewegt kann man rechts vom Turm in ein Schneefeld gelangen und auf diesem herunter rutschen, dies erspart einem Kraft und Zeit und macht dennoch viel Spass, doch Vorsicht vor den Steinen! Für den Rest des Rückweges entscheiden wir uns für denselben Weg wie wir hoch gekommen sind, da ein grosser Teil im Nebel zurück gelegt werden muss und in der Biwaldalp ein kühles blondes auf uns wartet ;-)

Tourengänger: D!nu


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Kommentare (5)


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silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. Juni 2014 um 11:41
Fasch e 3000iger ;-) Hoffe Du weisst was ;-) bedeutet.

G, maria

D!nu hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. Juni 2014 um 18:12
Oh ja, ...die Hälfte von 6000 ;-)
Grüessli Dinu

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. Juni 2014 um 09:37
:-). Aber die Hälfte sind eigentlich 2946m;-). Warst also gar e chli drüber.

Gruess in die Innterschweiz
maria


TeamMoomin hat gesagt: Gratuliere
Gesendet am 1. Juni 2014 um 21:45
dir zu dienem Gipfelerfolg, und Respekt dass du nie aufgegeben hast und es immer wieder versucht hast, so erfüllt man sich Träume!

Lg Oli und Moomin

D!nu hat gesagt: RE:Gratuliere
Gesendet am 2. Juni 2014 um 21:14
Danke :-) Diesen Berg darf Mann nicht aufgeben ;-) Traumhaft!


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