Wildhuser Schafberg


Publiziert von carpintero Pro , 29. Mai 2014 um 12:47.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:24 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-SG 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:Wildhaus - Flürentobel - Wildhuser Schafboden - Mietplätz - Wildhuser Schafberg - Wildhuser Schafboden - Flürentobel - Wildhaus
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Wildhaus, Dorf
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Wildhaus, Dorf
Kartennummer:1115 (Säntis)

Wie vereinbart treffen wir uns kurz vor halb neun Uhr in Wildhaus und erreichen auf dem markierten Weg durch das Flürentobel den Wildhuser Schafboden. Hier verlassen wir den markierten Weg in westlicher Richtung und steigen durch die z. T. noch mit Schnee gefüllte Rinne (Bild) zum Sattel nördlich vom Zehenspitz auf. marmotta steigt grösstenteils auf dem Schnee auf, während ich auf dem Geröll aufsteige. Vom Sattel nördlich des Zehenspitzes steigen wir auf der Westseite über einen Grassporn (Bild 1, Bild 2) bis zur Runse (Bild) ab, die es horizontal zu queren gilt (auf ca. 1730 m). marmotta hat die schwierigste Stelle in der Runse bereits überwunden, als ich wenig später eintreffe. Den Versuch, in das steile Schrofengelände zu steigen, breche ich nach kurzer Zeit ab. Aufgrund des hartnäckigen Nebels sehen wir z. T. nicht einmal die andere Seite der Runse und damit den weiteren Verlauf der Route. Der teilweise dichte Nebel, die wenig verlässlichen Griffe und das schwindende Vertrauen in meine Schuhe veranlassen mich dazu, diesen Versuch endgültig abzubrechen.

Es ärgert mich natürlich im Nachhinein, dass ich die Runse nicht durchquert habe. Allerdings wäre der Nebel, wie sich später herausstellen sollte, nicht gewichen und es wäre wohl ein tristes Unterfangen geblieben.

Nach kurzer Beratung steigen wir dem Gipfel des Wildhuser Schafbergs entgegen. Als ich marmotta später einhole, liegt er schon mit der Kamera auf der Lauer um das entdeckte Schneehuhn fotografisch festzuhalten. Kurz vor dem Gipfel entdecke ich auf der Abbruchkante zur Vrenenchelen ein junger Steinbock. Auf dem Gipfel halten wir Mittagsrast und geniessen die wenigen Sonnenstrahlen. Der Nebel gewährt meistens nur kurze Blicke auf umliegende Berge, insbesondere der Altmann bleibt für heute ganz verborgen.

Den Abstieg zum Wildhuser Schafboden bewältigen wir grösstenteils knieschonend auf dem Schnee. In der Nähe des Wildhuser Schafbodens können wir über längere Zeit ein Murmeltier aus nächster Nähe beobachten. Danach steigen wir durch das Flürentobel nach Wildhaus ab und erwischen gerade noch rechtzeitig das Postauto.

Tourengänger: marmotta, carpintero


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