Altmannsattel


Publiziert von niko , 15. August 2008 um 14:04.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum: 6 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG 
Zeitbedarf: 11:00
Aufstieg: 2100 m
Abstieg: 2100 m
Strecke:Wasserauen-Rotsteinpass-Altmannsattel-Nordostmulde-Häderen-Fälenalp-Bogarten-Wasserauen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:nach Wasserauen mit Auto oder Bahn
Unterkunftmöglichkeiten:Meglisalp, Rotsteinpass, Fälenalp, Bollenwees
Kartennummer:2514 Säntis-Churfirsten 1:25'000

6.8.08: Wasserauen Parkplatz 0630 h

Heute, bei top Wetterprognose bietet sich der Altmann (2435m), bzw. Altmannsattel (2368m) an.
Also los geht’s via Chlihütten (1177m) und Meglisalp (1517m)  zum Rotsteinpass (2120m).
Die Temperaturen sind noch angenehm. Ich begegne unterwegs schon beim ersten Abschnitt einigen "early-birds". Die erste Tankstelle am Rotsteinpass kurz nach Zehn. In der Flieswand zum Altmannsattel hoch ist schon mächtig Bewegung. Da ich noch nie diesen Weg gemacht habe, schaue ich mit Respekt dem emsigen Treiben in der Wand zu, und beschliesse, den Anstieg anzupacken. Los von Rom...   Schon die erste Passage beginnt als Klettersteig, mit Fixseilen gesichert. So geht's dann auch mehr als 250 HM weiter, bis zum Sattel, wo der Tiefblick zur Zwinglihütte und den Nädliger (Gratwanderung) schon beeindruckt, und nicht nur wegen der Geologie. Noch ein kurzes Wegstück über den Geröllhang zum Einstieg zur Normalroute Altmann.

Es herrscht Andrang, wenigstens sitzen da viele Berggänger vis-à-vis zum Einstieg und schauen sich das Chraxlen am Berg gelassen an. Ich verzichte, mich auch noch in dieses "Getümmel im Fels" zu stürzen und wähle die Nordostmulde. Über den Löchlibettersattel, mit den senkrechten, mächtig tiefen "Löchern", den Fälentürmen, runter zur Baustelle Alp Häderen (1738m) und weiter zur Fälenalp (1457m).

 

Ein ruppiger und teilweise etwas glitschiger Weg. Vor allem der Abstieg Nordostmulde vom Altmannsattel am Fixseil scheint mir etwas gewöhnungsbedürftig steil. Einfacher, aber länger, dürfte der Umweg via Zwinglipasshütte und Mutschensattel (2069m) gewesen sein - ja, das nächste Mal.  Doch wie so oft, hinunter scheint steiler als aufwärts.

Auf der Fälenalp - ein, zwei Erfrischungen und Interessantes zum Sennenleben....

Mein Weg führt mich weiter am Fälensee entlang zur Bollenwees (noch ein Drink), denn inzwischen herrschen schwüle Temperaturen an diesem sonst herrlichen Tag. Der Zick-Zack Abstieg zum Chalber Sämtis (rund 1320m) und letzter, etwas mehr als einstündiger Aufstieg zur Bogartenlücke (ca. 1715m) braucht wohl so was, wie militärischen Elan und Energie. Eine kleine Tränke unterwegs, für die Schafe, kann auch für meine Abkühlung genutzt werden. Links geht’s dann zur Marwees und rechts über die Bogartenlücke zum Abstieg (weniger steil)  zum Seealpweg, den allseits viel benutzten Waldweg runter nach Wasserauen.

Eine tolle,
rund zehnstündige Tour,
beobachtet durch die Steinböcke beim Altmann und viele neue Eindrücke frei Haus....


Tourengänger: niko

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