Gurnwandkopf (1691m)


Publiziert von Tef Pro , 26. Mai 2014 um 21:18.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Chiemgauer Alpen
Tour Datum:21 April 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von Reit in Winkl richtung Ruhploding, Parkplatz unmittelbar links hinterm Weitsee

Manchmal passiert es, daß man von einer Tour mehr erwartet als dann die Wirklichkeit bringt. So geschehen heute auf dem Steig von Süden vom Weitsee hinauf zu Gurnwandkopf und Hörndlwand. Das soll jetzt nicht heißen, das es greislich war, aber es war auch keine 5-Sterne Tour.
Man bewegt sich zwar außschließlich auf schmalen (aber markierten und nicht zu verfehlenden) Pfaden, und oben bietet sich auch eine sehr schöne Aussicht, zudem hat man drei Gipfel zur Auswahl. Aber der Anstiegsweg durch den recht monotonen Wald zieht sich, denn es bietet sich kaum Abwechslung, auch sind die Serpentinen soooo langezogen, daß man auch nicht richtig vorwärts kommt und die Monotonie noch intensiver wirkt.
Ich bin dann zweimal vom Weg ab und hab mich durchs Gebüsch geschlagen, einmal recht weit unten, wo ich dann mal kurz auf eine Schrofenrippe gestoßen bin, und dann weiter oben über einen kleinen Hügel mit schöner Aussicht. Beide Ausreißer haben die Tour aufgewertet.
Ach ja, und ganz gut begangen ist der Pfad auch, heut waren in Summe bestimmt 10-20 Wanderer unterwegs.
Los geht es beim Parkplatz "Weitsee" die steile Forststraße hinauf. Nach der Kehre geht es bald rechts ab auf einen deutlichen Pfad (zudem gibt es Sprühpunkte in regelmäßigen Abständen auf Baumstämmen). Zunächst geht es im Buchenwald in Kehren aufwärts.
Dann quert der Pfad um eine Schrofenrippe herum lang nach links, dann geht's im Wald in langezogenen Schleifen aufwärts, Ausblicke gibt es hier kaum. Weiter oben quert der Pfad dann länger wieder rechts zurück, nochmals ums Eck und steigt dann weiter langsam bergan.
Dann kommt man endlich aus dem Wald heraus und betritt eine schöne Ebene. Harmlose Schneefelder werden gequert, dann geht's nochmal kurz durch Wald aufwärts und man erreicht die weite Ebene des Gipfelstockes. Links der höchste Punkt, der Gurnwandkopf, rechts die Hörndlwand. So lange das Wetter hält, will ich möglichst zügig auf den höchsten Punkt, also nehme ich bei der Verzweigung den linken Ast, zuletzt geht's in einer Latschengasse schrofig hinauf zum Gipfel mit tollem Rundumblick.
Lohnend ist der kurze Abstecher auf schmalen Latschenpfad hinüber zum Obinger Kreuz, im Gipfelbuch bin ich der erste in diesem Jahr.
Da das Wetter schlechter wird, schenk ich mir diesmal die Hörndlwand und steige auf dem Anstiegsweg wieder hinab.

Tourengänger: Tef


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