Girenspitz mit Steinmann


Publiziert von heluka , 24. Mai 2014 um 20:56.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:24 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Alvier Gruppe 
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Oberschan


Ich wollte heute endlich wieder mal eine Bergtour unternehmen. Schon von zu Hause sah ich, dass die Bewölkung heute in einer "blöden" Höhe war. Ich wollte es trotzdem versuchen. Der Wetterbericht hatte ja Aufhellungen versprochen.

Vor drei Jahren hatte ich eine Tour auf den Girenspitz unternommen, die ich letzten Herbst wiederholen wollte. Damals vereitelte der frisch gefallene, nasse Schnee im November mein Vorhaben.

Heute sollte das kein Problem mehr sein. Dafür tauchte ich auf etwa 1500m im Nebel unter. Schon wollte ich meine Tour erneut abbrechen, als die Sicht für ein paar Minuten plötzlich besser wurde. Als ich vor der steilen Grasflanke unter dem Girenspitz stehe, zieht wieder Nebel auf. Ich gehe trotzdem weiter und stehe bald auf dem Gipfel. Es ist absolut still. Heute scheint keine Menschenseele unterwegs zu sein.

Nachdem ich etwas gegessen habe, mache ich mich daran, den armseligen Gipfelsteinmann wieder etwas aufzubauen. Dann endlich, verzieht sich der Nebel und ich steige doch noch auf die ausgesetzte Felsnadel. Bis ich oben bin, ist die Sicht allerdings bereits wieder bei null - schade.

Ich steige zurück und fotografiere die paar wenigen Seiten des alten Gipfelbuchs. Es wurde 1990 hier deponiert und ist in desolatem Zustand. Ich hatte bei meiner Tour vom 25.06.2011 bereits davon berichtet.  "http://f.hikr.org/files/525984.jpg" Ich fotografiere die wenigen Seiteneinträge seit 1990 und werde sie in ein neues Gipfelbuch einfügen und dieses bei Gelegenheit wieder platzieren. Das alte Buch habe ich noch in der Büchse belassen.

Den Abstieg gehe ich diesmal vorsichtiger an als bei meiner letzten Tour, wo ein unvorsichtiger Schritt mit einer Rutschpartie auf dem Allerwertesten endete, die auch böse hätte ausgehen können.


Als ich wieder unten stehe, zieht es mich doch noch rauf zur Gauschla. Dieser Berg zieht mich magisch an. Leider ist auch hier die Sicht schlecht. Dafür hat es hier seit August 2013 ein neues Gipfelbuch. Als ich beim Abstieg wieder auf etwa 1600m bin, kann ich den Nebel abschütteln und habe plötzlich Aussicht ins Rheintal.




Tourengänger: heluka


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