Am roten Kopf und Gschwender Horn


Publiziert von quacamozza Pro , 25. Mai 2014 um 11:35. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:20 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 2:15
Aufstieg: 670 m
Strecke:P Gschwend-Hochbergalpe-Rabennestalpe-Kesselalpe-Kemptner Naturfreundehaus-Am Roten Kopf-Gschwender Horn-Gschwenderbergalpe-Gschwend-P Gschwend (7 km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Immenstadt B 308 Richtung Oberstaufen; in Bühl auf die Bergstraße nach Rieder und Gschwend
Unterkunftmöglichkeiten:Kemptner Naturfreundehaus
Kartennummer:AV-Karte Bayerische Alpen BY 1 1:25 000 Allgäuer Voralpen West Nagelfluhkette Hörnergruppe

Auf unserer *Prodelkamm-Tour vor gut einem Monat haben wir einen Höger ausgelassen, nämlich den Am roten Kopf. Auch wenn sich alleine für diese Erhebung der Weg nicht lohnt, so bietet doch die einfache Rundwanderung ab Gschwend zauberhafte und gänzlich andere Eindrücke als der Weg von Immenstadt über das Immenstädter Horn.
Gerade als Feierabendtour oder auch als Ski- bzw. Schneeschuhwanderung ist die Runde bestens geeignet, wenn man in kurzer Zeit lohnendes, allgäutypisches Wandergelände kennenlernen möchte. Die Einkehr im auch abends geöffneten Naturfreundehaus hat man sich in jedem Fall verdient.


Zur Schwierigkeit:

Jederzeit einfaches und (bis auf den Abstecher zum Am roten Kopf) optimal markiertes Wandergelände T 2, sehr gut für Familien geeignet


Zum Zeitbedarf:

Parkplatz Gschwend-Kemptner Naturfreundehaus: 1 Std
Kemptner Naturfreundehaus-Am roten Kopf und zurück: 15 min
Kemptner Naturfreundehaus-Gschwender Horn: 10 min
Gschwender Horn-Gschwend: 50 min


Zur Wegbeschreibung gibt es nicht viel mitzuteilen. An nahezu jeder Gabelung finden sich die dunkelgrünen Wegweiser. Die Zeitangaben sind reichlich bemessen und können ohne weiteres auch von weniger Trainierten eingehalten werden.

Der Höhepunkt der Runde ist für einmal nicht die weitreichende Aussicht (auch wenn der Blick von den weiten Flächen der Starkatsgundalpe zum entfernten Bodensee schweift - besonders schön am Abend, wenn die untergehende Sonne den See beleuchtet) oder die immer noch blühenden Bergwiesen.
Kurz vor dem Gschwender Horn finden sich Hinweisschilder für Skitourengeher und Wanderer, auf denen vor "alpinem und ungesichertem Gelände" gewarnt wird. Diese Hinweise stehen im T 1-Bereich. Aber keine Angst: Die Ausgesetztheit hält sich auch im weiteren Verlauf im überschaubaren Rahmen. Natürlich darf man keine Wanderung unterschätzen, aber man stelle sich mal den harmlosen breiten Weg mit Seilgeländern vor...Vorsicht ist nur an den talnahen Wasserfällen geboten, an denen wir aber heute nicht vorbeikommen.

Der Gipfel Am roten Kopf ist unauffällig und über einen moosig-wurzeligen Weg zu erreichen, der wohl mal als Forstweg genutzt worden ist. Auf jeden Fall dürfte hier der Boden oft feucht sein. Aussicht gibt es nur nach Norden auf das bewaldete und unspektakulär anzusehende Immenstädter Horn. Um den Steineberg zu erkennen, muss man sich beim Durchblick durch den Wald schon etwas mehr Mühe geben. Mehr Lohnendes gibt es nicht zu sehen, außer natürlich, wenn eine hübsche Begleitung dabei ist.

Die Tiefblicke vom Gschwender Horn auf den langgestreckten Großen Alpsee sind den kurzen Abstecher vom Hauptweg immer wieder wert. 

Die kleine Zufahrtsstraße von Bühl nach Rieder und Gschwend ist steil und schmal, was insbesondere im Winter berücksichtigt werden sollte.

 


Tourengänger: quacamozza, yuki


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