Aussichtsberge rund um Seoul


Publiziert von TeamMoomin , 4. Juni 2014 um 11:43.

Region: Welt » Suedkorea
Tour Datum:24 April 2014
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: ROK 

Neben diversen Sehenswürdigkeiten (CItybericht 1) bietet die Hauptstadt von Südkorea auch einige nette Wanderungen in und um die Stadt an. So liess ich es mir nicht nehmen in meinen ersten zwei Tagen Seoul auch zwei kleine Wandrungen zu machen...

Besteigung des 북악산, Mount Bukasan (T2)

Im Norden der Stadt steht der kleine Berg Bukasan, welcher in den vergangenen Jahrhunderten als natürlicher Schild gegen Angriffe auf die Hauptstadt galt. Um dies noch zu verstärken wurde entlangd es Berges die Stadtmauer gebaut, ein zusätzliches Hindernis. Nachdem 1968 ein Nordkoreanischer Anschlag auf den Kaiser schief ging wurde es dann sogar zur militärischen Sperrzone erklärt.
Trotzdem ist es einen BEsuch wert, auch wenn man praktisch keine Fotos machen darf.

Der Startpunkt ist das Changuimun Stadttor welches man erreicht indem man zuerst mit der U3 bis Gyeongbokgung fährt dort Ausgang 3 nimmt und anschiessend mit dem Bus Nr. 7022 zu besagtem Tor fährt.

Nun muss man sich zuerst bei einem Kontrollpunkt regisitrieren lassen, dafür umbedingt Ausweis mitnehmen ohne gibts keinen Einlass. Danach gehts alles in ziemlich direkter Linie der Stadtmauer entlang zum Bukasab hoch. Mit jedem Schritt den man emporsteigt zeigt sich mehr von der Stadt und auf dem Gipfel hat man einen tollen Ausblick auf die Paläste von Seoul und dne nördlichen Teil von Seoul. Leider ist wie schon erwähnt fotographieren strikt verboten, aber nachdem ich einen Soldaten, die überall stationiert sind, etwas länger gebeten und nequatscht hatte durfte ich wenigstens ein Foto von Moomin und dem Gipfelsteinman machen, natürlich ohne Hintergrund der Stadt.

Anschliessend gehts gemütlich der Stadtmauer entlang und vorbei an der wohl berühmtestens Pinie Seouls, die ma dann sogar fotographieren darf. Etwas weiter könnte man dann noch einen Abstecher nach links zu einem kleinen Tempel machen, dem Hongnyeonsa (Tempel des roten Lotos), welchen ich aber nicht besichtigt habe.

Dann verlässt man auch schon bald das Sperrgebiet und darf wieder soviel "Föteli" machen wie man will. Nach wenigen hundert Meter erreicht man dan den  Waryong Park (와룡공원) wo der Trail endet. Von hier steigt man nun alles im Wald ab bis man nach ca. 300m bei dem Back Gate of Sunkyungwan University zu einer Bushaltestelle kommt (Bus Nr. 2).

Alernativ, was ich mir nicht nehmen lies, geht man ca. 2km weiter hinunter zu Fuss in die Stadt und gelangt so in die Samcheondong-gil Strasse wo es unendlich viele Kaffees hat auch gute Restaurants. Hier trank ich einen herrlichen Kaffee und nahm eine Kleinigkeit zu Essen bevor ich mich wieder in die Betonwüste stürzte.

Fazit: EIne schöne kurzweilige "Wanderung" die einem einen tollen Ausblick auf den Norden Seouls und seine Paläste zeigt und ideal für zwischendurch ist.


Besteigung des 용 마 산, Mount Yongmasan (T4- in der Schlüsselstelle sonst meist T2-T3)

Am anderen Tag nachdem ich den Fischmarkt besucht hatte wollte ich eine kleine Wanderung im Osten der Stadt unternehmen so beschloss ich den schönen Aussichtsberg Yongmasan zu besuchen.

Dieser nette Aussichtsberg erreicht man mit der U7 Haltestelle Yongmasan, Ausgang 2. Von da an wollte ich eigentlich zuerst zum Yongmasan Wasserfall aufsteigen und dann Yongmasan und anschliessend noch den Achasan besteigen, aber es kam dank eines glücklichen und eines unglücklichen Zufalls anders als gedacht.

Nachdem ich den Wasserfall gefunden hatte, welcher gerade Betriebspause hatte (siehe Foto) lief ich etwas enttäuscht Richtung Yongmasan hoch als mir ein sehr netter Koreaner entgegen kam und mich fragte wo ich hinwolle (einer der wenigen die ich traff der Englisch konnte). Als er erfuhr dass ich auf den Yongmasan wollte und aus der Schweiz komme, meinte er nein der normale Weg sei viel zu langweilig für mich er wiese da einen inoffiziellen Weg welchen die Einheimischen nehmen würden. So zeigte er mir den Eingang welcher direkt über einen Gratrücken bis wenige Meter unter den Gipfel führt.

Dieser weg schlängelt sich erst gemütlich den Wald empor bevor er dann von einigen felsigen Abschnitten unterbrochen wird, die einerseits tolle Ausblicke auf die Stadt gewähren und anderseits spannend sind braucht man hier doch sogar das einte oder andere mal die Hände.

Total glücklich über diesen unverhofft spannenden Aufstieg auf den Yongmasan erreichte ich auch schon kurze Zeit später den Gipfel und genoss eine herrliche Aussicht auf den Nam-Berg, Han-Fluss und das 63 Building. Nach einem Hand-und-Fuss Gipfelschwatz mit einem netten Südkoreaner (kein Englisch) machte ich mich dann auf einem anderen Pfad als ursprünglich geplant hinunter in die Stadt, wo ich bald wieder in den Betondschungel eintauchte (Dies weil ich die koreanischen Zeichen falsch las und in die fasche Richtung ging).

Fazit: Ein schöner Aussichts"berg" der mittesl der Gratroute sogar echtes Wanderflair aufkommen lässt. SIcherlich als mögliche Auszeit vom Städtewahnsinn sehr zu empfehlen.

Tourengänger: TeamMoomin


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