Gratwanderung Beichle (1770m) von Nordosten nach Südwesten


Publiziert von sandhills , 22. Mai 2014 um 22:47.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:21 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-LU 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 900 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Haltestelle Klusstalden (Bus von Schüpfheim aus Richtung Sörenberg), Schüpfheim liegt an den Bahnstrecke Bern-Luzern.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Haltestelle Neugaden, Bus nach Escholzmatt. Escholzmatt liegt an den Bahnstrecke Bern-Luzern.
Kartennummer:244T

Immer, wenn ich mit dem Zug am Beichle vorbeifahre, denke ich mir, das wäre doch eine schöne Gratwanderung. Und so kam die Idee mittels Karte zu einer Tour. Aus Richtung Schüpfheim einmal über den Grat inklusive Bösarni und Beichle Richtung Marbach.
Mit dem ÖV zur Haltestelle Klusstalden (Bus von Schüpfheim aus Richtung Sörenberg) vorbei am Kieswerk in Richtung Wald. Auf dem ersten Hof kam mir gleich ein bellender Hund entgegen, der sich dann aber im Beisein des Besitzers als harmlos herausstellte. Danach schwenkt der Weg gut markiert in Richtung Wald. Man sieht, dass der Weg nicht so viel begangen wird. Man landet dann schon auf dem Grat, einer Wiese entlang immer Bergauf bis man an der Hütte "unter Lammberg" vorbeikommt. Direkt danach kommt eine Stelle, an der der Weg aufzweigt und die etwas schlecht markiert ist. Es ist der rechte Weg, der steil nach oben geht. Irgendwann gelangt man zur Gsteigegg. Von dort aus weiter eine Wiese hinauf. Vorsicht, hier auch wieder eine seltsam markierte Stelle. Kurz hinter dem Gatter geht es nicht dem offensichtlichen Weg weiter, sondern scharf rechts um die Ecke in den Wald. Man denkt nicht, dass da ein Weg ist, aber tatsächlich. Über Stock und Stein geht es steil nach oben, immer dem Grat entlang. Die Aussicht wird besser und besser. Der Weg ist dann gut markiert. Irgendwann landet man auf dem "richtigen" Grat, den man von unten auch so schön frei von Bäumen sieht. Auf der Bösarni gabs den Brotzeitstop mit einer fantastischen 360° Rundumsicht, die fast wolkenfrei war. Vom Titlis bis zum Gantrisch, vom Napf bis zum Pilatus. Herrlich! Weiter gehts zum eigentlichen Beichle. Dort eine kurze steile, felsige Passage, mit einer leider nicht mehr so vertrauenserregenden Drahtseilsicherung. Dank den Schneeresten leider etwas rutschig, aber schnell gemeistert. Oben auf dem Beichle noch mal Aussicht und die schönen Bänke geniessen, dann gehts runter, immer auf dem Grat entlang. Weiter, teils auf einer kleinen Strasse, teils durch den Wald, zur Rotefluespitz. Danach gehts richtig steil über die Alpweiden nach unten. Bei hohem Grass und viel Niederschlag in den letzten Wochen nicht gerade fussfreundlich. Irgendwann trifft man auf die Strasse, die zum Hilferepass führt. Der nach unten folgend, gelangt man zum Hilferehüttli alias Restaurant Alpenrösli (die natürlich am Mittwoch zu hatte). Weiter der Strasse folgend kommt man irgendwann auf die Hauptstrasse von Marbach nach Escholzmatt. Mit dem ÖV zurück (Haltestelle Neugaden, Bus nach Escholzmatt).

Tourengänger: sandhills



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