Im Lorbeer Dschungel am Portelapass


Publiziert von bulbiferum Pro , 27. Mai 2014 um 20:40.

Region: Welt » Portugal » Madeira
Tour Datum:28 April 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: P 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 450 m
Abstieg: 450 m
Strecke:18 Km;
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem PW zum Portela Pass, Parkmöglichkeiten vorhanden

Die heutige Tour führt uns  in den Lorbeerwald. Es ist ein Naturreservat, ca. 15'000 Km2 gross und ist Naturwelterbe de UNESCO. Auf ca. 600m Höhe hat es im Nordosten Madeiras oft Nebel und so ist es hier meistens feucht und neblig. Leider haben wir erst nach unserer Tour erfahren, dass es einen Bereich gibt , der Feenwald genannt wird. Dort stehen jahrhundert alte Lorbeerbäume. Es fuchste uns natürlich schon als wir das nachträglich gehört haben. Die Tour war aber auch so ein wunderbares Erlebnis.
 
Wir starten auf dem Portela Pass. Wasser tropft von den Bäumen und Nebelschwaden ziehen durch das Geäst.. Das absolut beste Wetter, um durch einen mystischen Wald zu wandern. Wir gehen auf einer schmalen Strasse links am Rest. Miradouro da Portela vorbei und biegen in der Rechtskurve links ab. 
Anfangs wandern wir auf einer breiten Forststrasse. Wir passieren mehrere Verzweigungen. Leider weiss ich nicht mehr genau, wie viele es waren und wo wie jeweils abgebogen sind. Ich verweise daher, auf die Beschreibung der Tour Nr. 3 im Wanderführer Madeira des Michael Müller Verlages und auf den angehängten GPS Track. Irgendwann biegen bei einem Holzgeländer und einem Wegweiser mit der Aufschrift Maroços rechts in den Wald ab.

Die Route führt nun auf einem schmalen Pfad durch den malerischen Wald. Teilweise ist er dicht und düster. Im Gegensatz zur gestrigen Tour bei Sao Lourenço treffen wir heute keinen Menschen. Wir gelangen zu einer Treppe, die zurück auf die breite Forststrasse führt, die wir vor ca. 2 Km verlassen haben. Diese macht nach ein paar Min. eine scharfe Rechtskurve (Infotafel). Dort gehen wir links weiter, bis wir die Casa das Funduras erreichen. Hierhängen wir eine Schleife zu einem Aussichtspunkt mit einem schönen Rastplatz an. Leider ist die Aussicht im dichten Nebel gleich Null, was uns aber nicht weiter stört. Wir kehren wieder zum Forsthaus zurück. Die Route verläuft nun meist auf einem breiten steilen Forstweg hinunter bis nach Fajà dos Rolos. Bis dorthin queren wir unzählige kleine Seitentäler.

In Fajà dos Rolos  ist der schönste Teil der Tour ist vorüber. Auf einer schmalen kaum befahrenen Strasse bummeln wir nach Ribeira de Machico. Von hier müssen wir nun die Runde schliessen und zurück zum Ausgangspunkt auf dem Portela Pass. Wir wählen die alte kaum befahrene Strasse. Nach steilen 1 ½  Km ist auch das geschafft.
Im Rest. Miradouro da Portela kehren wir zum obligaten Kaffee mit Honigkuchen ein. Im Kamin brennt ein Feuer und es ist ein würdiger Abschluss für die schöne einsame Tour.

Tourengänger: bulbiferum


Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen

T3
27 Mai 18
Pico da Coroa Überschreitung · helmoudo

Kommentar hinzufügen»