Heidadorf - Bodmeri-Niwa - Hüoterhüsi


Publiziert von Hibiskus Pro , 11. Mai 2014 um 12:48.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:10 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 420 m
Abstieg: 420 m
Strecke:Visperterminen- Kapellenweg- Waldkapelle- Muttji- Bodmeri Niwa- Hüoterhüsi- Gugla- alte Wasserleitung- Niggibode- Riedhof- Visperterminen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:--- Kandersteg - Autoverlad nach Goppenstein- Gampel- Visp- Visperterminen. Parkieren: Anfangs Dorf links ist ein Parkhaus. Wir haben bei der Talstation der Sesselbahn Giw parkiert da sie noch geschlossen ist.

Unser heutiges Motto: "Ds Wallis isch di beschti Medizin, das näht nech z'Härze Gross u Chlyn!".
 
Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn. Kurz nach dem Parkplatz stehen Wegweiser und wir folgen der Aufschrift "Waldkapelle".Der Aufstieg auf dem Kreuzweg ist  steil aber gut begehbar und bietet wunderschöne Aus- und Tiefblicke. Auch die Natur hat viel zu bieten. Nach einem  kurzen Gwunder-Zwischenstop bei der Waldkapelle geht's weiter aufwärts. Nun heisst's aufpassen, dass wir unsere gewählte Route nicht verfehlen, denn Abzweiger, Wanderwege und Bewässerungskanäle gibt es -zig.
 
Bei Pkt. 1681 biegen wir links auf einen Waldweg ab. Es ist leicht zu erkennen, dass hier vermutlich früher eine Suone war, diese aber in Rohre verlegt wurde. Macht nichts, das wandern hier ist so oder so angenehm.
 
Bei Muttji ist dann ein längerer Zwischenhalt angesagt. Nach dem Picknick betreiben wir "Weiterbildung", denn hier beginnt die Bodmeri Niwa. Um die alte Niwa zu ersetzen, wurde 1897-1915 ein Stollen gebaut  und führt Wasser aus dem Nanztal durch den Berg nach Muttji. Sie fliesst ab hier von 1680 m nach Hohtenn auf 1296 m und führt ab Ende April Wasser. Die Suone durchläuft mehrere Nebenläufe, die verschiedene Zonen bewässern. Ein kleiner Abstecher zum Stollenausgang ist interessant, lehrreich und lohnt sich.
 
Dann geht's weiter. War die Wanderung bis jetzt sehr schön, angenehm und abwechslungsreich, so ist der nun folgende Abschnitt auf der Bodmeri Niwa einfach traumhaft. Sie gibt einem das Gefühl, auf Wolke sieben zu wandern.
 
Jeder Traum hat mal ein Ende, aber der nächste folgt sogleich. Dass die Aussicht beim Hüoterhüsi schön sein soll, haben wir gelesen. Die Erwartungen werden aber bei Weitem übetroffen. Erstens ist die Aussicht wirklich mega, zweitens kann das Hüoterhüsi sehr viel aus vergangener Zeit erzählen (wenn man sich Zeit nimmt zuzuhören) und drittens waren wir baff beim Anblick des (nicht vorgesehenen) Weiterweges. Dass wir da wieder recht viel Zeit benötigen, liegt auf der Hand.
 
Der nächste Abstecher führt uns auf die grosse Waldlichtung oberhalb Gugla / Ara. Da wir noch gar keine Lust verspüren abzusteigen, entschliessen wir uns, ein paar Meter zurück zu gehen und bei Pkt. 1581 dem Wegweiser "alte Wasserleitung" zu folgen. Daran haben wir gut getan, denn auch hier lässt sich angenehm gehen und so erreichen wir, immer leicht talwärts gehend, das Heidadorf Visperterminen mit vielen neuen, wunderschönen Eindrücken.
PS. Um allen Bemerkungen zuvor zu kommen, den Heida haben wir ausgelassen, dafür gab's am Abend Tschonihoger!
 
Fazit
Laut Wanderland ist die Länge ca. 10 km und  die Zeit 3 Std. Wenn man Gas gibt, kann dies in etwa ausreichen.
Wie oben erwähnt, haben wir immer wieder interessante Zwischenhalte mit Besichtungen eingeschaltet
Die Wanderwege sind durchwegs gut bis sehr gut unterhalten und angenehm zu gehen, aber stellenweise eher mässig ausgeschildert.
Eine sehr angenehme, aber gleichwohl "ertragreiche" Wanderung. 

Tourengänger: Hibiskus


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Kommentare (1)


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bidi35 hat gesagt:
Gesendet am 11. Mai 2014 um 16:23
danke viumau für den Weiterbildungskurs;-)))

"Ds Wallis isch di beschti Medizin, das näht nech z'Härze Gross u Chlyn!"...hat mir so Eindruck gemacht, dass ich heute auch grad ins Wallis bin...aber auf der Chleebodiseite.

Ah ja übrigens...tolle Wanderung und wunderschöne Fotos.

LG Bidi


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