Goldau - Aufstieg durch das Bergsturzgebiet


Publiziert von Mo6451 Pro , 10. Mai 2014 um 17:41.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:10 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Ross- und Zugerberggebiet 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1119 m
Abstieg: 1128 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern - Arth-Goldau
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Arth-Goldau - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

Immer, wenn ich am Bahnhof Arth-Goldau umgestiegen oder vorbeigefahren bin, kam mir der Gedanke, doch einmal über den Bergsturzweg auf den Gnipen zu gehen. Heute sollte es soweit sein und das Wetter war ideal.
Kurz nach acht Uhr bestieg ich in Luzern den Zug, der mich nach Arth-Goldau brachte. Der Zug war recht voll, sein Ziel Locarno, offensichtlich wollten viele ins Tessin.

Vom Bahnhof Arth-Goldau folgt man den Wanderwegweisern nach Osten. Kurz hinter der Unterführung sieht man den Wegweiser links in den Wald. Es war schon so warm, dass die Jacke bereits jetzt im Rucksack verschwand, denn es geht gleich steil nach oben.

Für den gesamten Aufstiegsweg galt, dass es heute äußerst rutschig war. Teilweise floss auch das Wasser direkt über den Weg. Das bedeutete erhöhte Vorsicht.

Das Gebiet am Rossberg ist bekannt für seine Orchideenvielfalt und es dauerte es nicht lange, bis ich den ersten Frauenschuh sah. Für mich das erste Mal, diese Orchidee wild in der Natur wachsen zu sehen. Das bedeutete eine längere Fotopause. Aber ich hatte ja Zeit.

Der Aufstieg führt mehrheitlich durch den Wald, der Weg ist gesäumt von einer Fülle von Nagelfluhfelsen, wie man sie von der Rigi kennt.

Auf der Höhenlinie 960 quert dann der Weg nach Westen Richtung Ober Spitzibüel. Hier hat man die Möglichkeit einen markierten Rundweg durch das Orchideengebiet zu gehen, oder weiter nach Westen bis zum nächsten Aufstieg durch das Bergsturzgebiet hinauf auf den Gnipen. Ich entschied mich für diese Variante.

War bisher der Weg gelb markiert, so wechselt jetzt die Markierung auf rwr. Bald schon kommt das Gipfelkreuz ins Blickfeld, aber immer sind noch 500 Höhenmeter zu absolvieren. Teilweise durch Wald, dann wieder durch niedrige Konferen und ab und an direkt an der Abbruchkante entlang.

Im letzten Drittel wird es etwas anspruchsvoller, wenn man, wie ich nicht dem markierten Weg folgt  sondern über die Felsplatten nach oben steigt. Jrtzt dauert es nicht mehr lange und der Ausstieg auf das Plateau des Gnipen ist erreicht.

Zeit für eine Mittagspause, die Bank ist frei und so genieße ich den Blick auf die Rigi und die weiteren, noch schneebedeckten Berge. 

Nach ausgiebiger Mittagspause mache ich mich an den Abstieg nach Goldau. Diesmal auf dem "normalen" Wanderweg. Der Abstieg ist unproblematisch, wenn auch manchmal etwas steil.  Fast pünktlich zur Abfahrt des Zuges treffe ich am Bahnhof in Arth-Goldau ein.

Eine eindrucksvolle Tour im Alleingang geht zu Ende.




Tourengänger: Mo6451


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