Scopì (3190m) - ein ungewöhnlicher Skiberg


Publiziert von Daenu , 9. Mai 2014 um 21:38.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Surselva
Tour Datum: 5 Mai 2014
Ski Schwierigkeit: ZS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   CH-TI   Gruppo Scopi 
Aufstieg: 1260 m
Abstieg: 1260 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Lukmanier Passstrasse bis zum Nordportal der langen Galerie auf der E-Seite des Lai da Sontga Maria
Kartennummer:1232

Für einmal sind wir mit dem Auto unterwegs, da sich der Ausgangspunkt für den Scopì nicht mit dem öV erreichen lässt - auf jeden Fall nicht für eine Frühlingsskitour im Mai. Der Neuschnee hat sich bereits gut gesetzt, der Schnee ist bis ca. 2900m hart gefroren. Harscheisen sind unabdingbar.

Wir parkieren gleich beim Nordportal der Galerie, steigen auf deren Dach und folgen ihr ca. 200m gegen S. Nach dem markanten Bachgraben beginnen wir südlich davon den steilen Aufstieg. Die zahlreichen Schneehühner (resp. "-gockel") sind mit der Balz beschäftigt und ignorieren uns. Auf ca. 2160m wird das Gelände flacher, dann gelangen wir über eine etwas steilere Rampe zu einer weiteren Fläche. Gemütlich steigen wir im weitläufigen Gelände auf. Der Gipfel scheint nah, aber nach jeder Kuppe folgt eine weitere flache Partie und so zieht sich der Aufstieg in die Länge. In der Mulde zwischen Piz Miez und Scopì treffen wir zwei Aufstiegsspuren (vermutlich vom Wochenende) an: eine in den Pass (P.3075) und eine durch den Nordhang auf den NW-Grat. Wir folgen der zweiten Spur, schon deshalb, um den Schnee im N-Hang zu testen. Über den breiten NW-Grat steigen wir weiter auf, teils auf den Ski, teils zu Fuss - denn die Schneedecke ist hier  recht dünn. Wir gelangen zu einem massiven Gebäude, umgehen dieses links (N) und stehen bald darauf auf dem Gipfelplateau inmitten der Radaranlagen (oder was da alles so steht).

Wir queren wieder am Gebäude vorbei auf den NW-Grat, dann fahren wir direkt durch die Rinne und weiter über den N-Hang in die Mulde zwischen Piz Miez und Scopì ab. Die weitere Abfahrt folgt ungefähr der Aufstiegsroute. Der lockere Schnee liegt jetzt leider hinter uns. Nun folgt ein Abschnitt mit zum Teil kaum fahrbarem Bruchharst, bis wir zu Belohnung auf (noch etwas hartem) Sulz zum Ausgangspunkt hinuntercruisen dürfen :-).

Die Routen sind wie gewohnt in den Fotos eingezeichnet.

Tourengänger: Daenu


Galerie


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