Via Gottardo 8. Etappe Brunnen - Flüelen (eigene Variante)


Publiziert von Baeremanni Pro , 10. Mai 2014 um 10:02.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 8 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   CH-SZ 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 966 m
Abstieg: 966 m
Strecke:Brunnen - Morschach - Sisikon - Flüelen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV nach Brunnen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV ab Flüelen (Dampfschiff bis Luzern)
Kartennummer:2599T Weg der Schweiz

Bin schon wieder recht früh in Brunnen, noch ist kein Kaffehaus offen, zumindest an meinem Wege. Vom Bahnhof ist es nur etwa 1km bis zum Wegweiser im Zentrum von Brunnen und ich starte schon dort zum ersten Aufstieg des Tages. Bin nun damit auf einem Teil des "Weg der Schweiz" angekommen. Diesem folge ich nun den ganzen Wandertag. Aber erst heisst es mal Treppensteigen, komme dann aber auf die Naturstrasse, welche sich in einigen Kehren durch den "Gütsch" hinauf zieht. Mal auf der Fortstrasse dann wieder auf Wanderwegen zum "Chänzeli" auf 548 MüM. Es lohnt sich hier eine kurze Pause einzuschalten, die Aussicht ist bei den heutigen Bedingungen fantastisch.
Nach der kurzen Rast noch einmal höher, unter der Ruine des Hotels Axensatein durch. Hinunter ins Dorf Morschach. Ein Stück Geleis mit Zahnstange, daneben ein kleines Schild erinnert an die einstige Zahnradbahn von Brunnen nach Morschach und Axenstein, welche 1904 erstellt wurde, aber dann 1969 den Betrieb einstellte. Ich nehme an, dass ich nun mindestens teilweise auf dem ehemaligen Trasse dieser Bahn, heute natürlich Teerstrasse, ins Dorf hinunter gegangen bin.
Hier ist nun doch ein Kaffee erhältlich und ich geniesse den schönen Morgen auf der Terrasse, sehe aber schon den weiteren steilen Aufstieg vor mir.
Und dieser hatte es dann in sich. Auf der Teerstrasse hoch bis zum höchsten Punkt auf rund 820 MüM. Gut war es nocht so heiss. Kaum auf dem höchsten Punkt, sieht man schon hinunter nach Sisikon, aber auch in die noch teils verschneiten Urnerberge. Also halt, nun halt rund 400 m wieder hinuter an den See. Immerhin meistens Naturstrasse und Wanderwege, aufgelockert durch ungezählte Treppenstufen.
In Sisikon folge ich brav der Wegmarkierung, unter der Haupstrasse und der Bahn hindurch. Nun eng zwischen Bahn und den Häusern südwärts.
Damit beginnt ein abwechlunsreicher Abschnitt der Route. Mal unten am See, dann wieder einiges höher auf der Axenstrasse, dann wieder mal der Bahn entlang. Auf der Axenstrasse trifft mann zeitweise auf drei Generationen dert Axenstrasse. Gross und breit und lange Tunnels, die modernste und heutige Strasse für die Autos. Einige Vorgängerabschnitte, zumeist Tunnels für die Radfahrer und zu guter letzt die ältesten noch nutzbaren Abschnitte aussen um die Felwände herum und meist für die Fussgänger reserviert. Die Sicht hinunter zum See sind manchmal recht eindrücklich.
Selbstverständlich auch bei der Tellsplatte mit Kapelle vorbei, musste man ja, sonst wärees ein Strassentippel. Dann natürlich auch wieder mal hoch und wieder mal runter. Man macht hier schon einige Höhenmeter bei dem stetigen auf und ab.
Bei P. 461 kurz vor dem Dorfeingang Flüelen ist dann allerdings wieder fertig mit Naturstrasse. Nach der Strassenbrücke über den Gruonbach durch die Quartierstrasse zwischen Lärmschutzwand der Bahn und den schönen Häusern, vorbei am Strandbad (wäre offen gewesen!), schliesst sich die heutige Etappe beim Schiffsteg in Flüelen.
Zum Abschluss des Tages geniesse ich die schöne und lange Fahrt über den See auf dem Dampfschiff "Uri" in netter Gesellschaft bis Luzern.

Tourengänger: Baeremanni

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