über den Belpberg


Publiziert von Felix Pro , 9. Mai 2014 um 17:19. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum: 6 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   Belpberg 
Aufstieg: 450 m
Abstieg: 450 m
Strecke:Schützefahrbrügg - P. 521 - Unteraar - Aarwald - Hof - Neuhus - Mooshus - Chutze - Hostette - Egghübeli - Schlatt - Ruine Chramburg - Chilchezälg - Gerzensee - Rütimatt - P. 622 - Ochsematt - Neumatt - Schützefahrbrügg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Lützelflüh, Bigenthal, Enggistein, Richigen nach Münsingen, Schützefahrbrügg
Zufahrt zum Ankunftspunkt:PW ab Schützefahrbrügg via Münsingen, Konolfingen, Emmenmatt und Sumiswald nach Wyssachen
Kartennummer:1187

Darf es etwas länger sein? Und ein paar Höhenmeter mehr? Versuchen wir’s!...

 

Auch wenn das Wetter nicht hielt, was in Aussicht gestellt wurde - meist war der Himmel bedeckt und die Sicht getrübt - so ergab sich doch eine äusserst lohnenswerte Runde über den flachen Rücken des Belpberges; mit einigen bemerkenswerten Begebenheiten …

 

Bei der Schützefahrbrügg, in unmittelbarer Nähe des Parkbades von Münsingen, beginnt unsere beinahe 14 km lange „Rundreise“. Erst schlendern wir der Aare entlang flussabwärts - hübsche Passagen geniessen wir hier. Danach wechseln wir kurz auf den Fahrweg, bevor wir nach Unteraar empor wandern. Durch einen, von einem Traktor versperrten Unterstand hindurch gewinnen wir den nicht markierten Weg, zu Beginn eine wenige ausgeprägte Spur, später in einen forstwirtschaftlichen Saumweg übergehend, welcher im Tobel des Zuflusses zur Giesse etwas morastig länger und ansprechend steil hoch führt bis ausgangs Wald. Hier erreichen wir innert Kürze die weite Ebene des Belpberges - als erstes das schmucke Bauernhaus auf Hof.

Hier verweilen wir länger im angeregten Gespräch mit der Bäuerin, welche ihren grossen Garten pflegt; sie erklärt uns, dass das stattliche Haus anno 1960 neu erbaut worden sei, einige zusätzliche Änderungen wie z.B. die das Sonnenlicht ungehindert geniessen könnende grosse Terrasse im obersten Geschoss nachträglich angefügt worden sei … Freundlicherweise lädt sie uns sogar zu Kaffe ein - wir lehnen dankend ab, haben wir doch noch einen weiteren Weg vor uns.

 

Über das weite Plateau wandern wir - bei eben eher trüben Aussichten, immerhin sind bald einmal die Stockhorn-Kette und EMJ und „Trabanten“ zu erblicken - Richtung Neuhus und weiter, nach asphaltiertem Strassen-Gang, zum Mooshus. Hier nun setzt der letzte Anstieg über Weiden und kurz im Wald an zum höchsten Punkt unserer heutigen Runde - inmitten Hunderter sternmarschartig den Chutz erreichenden Schüler - gewinnen auch wir diesen famosen Aussichtspunkt. Unsere Rast verlegen wir jedoch bei der aktuellen intensiven „Belegung“ nach weiter unten …

Noch vor dem Chatzacher halten wir inne, bevor es etwas steiler nach Hostette hinunterführt, und geniessen unsere Mittagsrast.

 

Ab diesem Hof wandern wir nun gemütlich auf der Strasse bis zum Egghübeli; hier kommt es erneut zu einem erfreulichen Zusammentreffen mit einem Einheimischen: an der alten Käserei entdecken wir den Hinweis, dass hier ein lokales Bier gebraut werde - und im selben Moment stösst der Inhaber der kleinen Brauerei, Jürg Kohler, hinzu und lädt uns zu einem seiner Getränke ein. Zusätzlich zeigt er uns seine kleine Anlage wie auch den Kursraum (es können hier in der Brauwerkstatt Egghubel auch Brauseminare absolviert werden) und erklärt uns einiges und vermittelt uns Interessantes rund ums Brauen - herzlichen Dank an dieser Stelle!

Um wertvolle Erfahrungen reicher, wandern wir noch ein kurzes Stück auf der Strasse weiter, bevor wir auf einem Fahrweg im landwirtschaftlichen Gelände nach Schlatt hinunter marschieren.

In den Wald eintauchend, traversieren wir alsbald einen kleinen Bach; unmittelbar dahinter sollte gemäss LK eine Wegspur zur Ruine Chramburg hinunterführen - durch dichten Buchenjungwald und ein kleines Tobel auf einer Wildspur mühsam querend, erreiche ich diese schliesslich doch; nichts von ihr ist jedoch zu erkennen - immerhin scheint der ehemalige Burghügel deutlich auszumachen zu sein.

 

Auf einer guten Spur quere ich anschliessend am Waldrand hinüber zum Fahrweg, auf welchem wir schliesslich ausgangs des Waldes (Däli) an dessen unteren Begrenzung weiterstromern bis nach Chilchezälg, einem „betuchten“ Aussenquartier von Gerzensee. Hier können wir einen Blick auf den gleichnamigen Gerzensee werfen, bevor wir durchs Dorfzentrum mit einigen alten herrschaftlichen Gebäuden und Schlössern vorbei wieder dessen nordseitiges Ende erreichen.

 

Es folgt nun abschliessend ein längerer, meist beinahe flacher Marsch durch bäuerliches Kulturland, an Rütimatt, Ochsematt und Neumatt vorbei, streben wir dem letzten, längeren Waldabschnitt zu, nach welchem wir, auf einem steileren Treppenabstieg, wieder die Schützefahrbrügg erreichen. 


Tourengänger: Ursula, Felix

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Kommentare (2)


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alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 9. Mai 2014 um 17:26
....fleissig bist Du schon wieder unterwegs. Weitherhin gute Erholung wünsche ich Dir

Beste Grüße
Hanspeter

Felix Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 9. Mai 2014 um 17:31
ich versuche, zwar nur sehr gemächlich, an alte Zeiten anzuknüpfen ...

Danke dir Hanspeter - und lieber Gruss

Felix


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