Hütten- und Gipfeltouren in Graubünden


Publiziert von lafa , 11. August 2008 um 20:56.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Oberengadin
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Zeitbedarf: 6 Tage
Strecke:La Veduta-Furcla d' Agnel-Jenatschhütte-Spinas-Furcla Surlej-Coazhütte-Pontresina-Diavolezzahütte-Sass Queder-Zuoz-Es-chahütte-Piz Blaisun-Es-chahütte-Albulapass-Preda

1.Tag: Von Chur fuhren wir mit dem Postauto richtung Julierpass, und stigen bei La Veduta, kurz unterhalb der Passhöhe aus. Anschliessend ging es sanft bergauf, ins Val d' Agnel hinein. Der Weg verlief weiterhin schön eben durch das Val d' Agnel, bis er nach rechts abzweigt. Über Möränen und viel Geröll leitet dann der Weg auf die Furcla d' Agnel. Auf der anderen Seite geht es nach rechts, unter dem Piz Traunter Ovas hindurch, auf das ehemalige Gletscherplateau hinunter. Der Weg führt nun ohne grossen Höhenverlust zur Jenatschhütte.

2.Tag: Von der Jenatschhütte stiegen wir richtung Spinas, durch das wunderschöne und lange Val Bever ab. Nach mühsamer Naturstrasse erwartete uns der Zug in Spinas. Mit dem Zug ging es nach St.Moritz und von dort mit dem Postauto und der Corvatschbahn, bis zur dessen Mittelstation. Von dort liefen wir durch einen breiten Weg auf die Furcla Surlej. Hier erblickt man zum ersten Mal einen Teil der Bernina-Eisriesen. Von der Furcla Surlej geht es immer ein bisschen an Höhe verlierend zur traumhaft gelegenen Coazhütte, im hintersten Teil des Rosegtals.

3.Tag: Nach dem Morgenessen liessen wir es uns nicht entgehen den nahe gelegenen Gletscher zu besuchen. Nach dem Gletscherberühren stiegen wir zum Rosegsee hinab. Danach liefen wir durch das sehr schöne und interessante Rosegtal, bis nach Pontresina. Der Zug führte uns von Pontresina zur Diavolezza-Talstation. Wegen Zeitmangels konnten wir nicht aufsteigen, sondern fuhren mit der Bahn hinauf. Vor unseren Augen tat sich ein wunderschönes Panorama auf, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.

4.Tag: Nach einer erholsamen Nacht bestiegen wir noch den Sass Queder, der mit einer schönen Aussicht auf den Berninapass grüsst. Danach ging es an den Abstieg. Über den Diavolezzasee ereichten wir wieder die Talstation. Weiter ging es mit dem Zug nach Zuoz. Von dort liefen wir über eine Alpweide, und zuletzt steil über einen Hügel zur Es-chahütte.

5.Tag: Heute hiess unser Ziel Piz Blaisun. Nach dem verlassen der Hütte steigt der Weg über einen Hügel und geröll zur Furcla Pischa. Zuletzt geht es sehr steil, aber schnell von der Furcla Pischa auf den Piz Blaisun. Nach einer Mittagsrast ging es wieder zur Es-chahütte zurück.

6.Tag: Nun verliessen wir auch unsere letzte Hütte richtung Preda. Zuerst relativ flach auf den Gualdaunpass. Anschliessend über Alpweiden auf den Albulapass hinunter. Vom Albulapass verlief der Weg über den Lai da Palpuogna (ideal zum Bräteln) nach Preda. Mit dem Zug ging es nach Hause.

Fazit: Wir hatten an jedem Tag super Wetter und deshalb kann ich nur sagen, dass alles super schöne Touren waren. Wenn man im Berninagebiet ist sollte man auf keinen Fall eine Nacht in der Diavolezzahütte verpassen. Es ist mehr ein Hotel als ein Berggasthaus. Auch die Aussicht ist Atemberaubend. Aber auch die Coazhütte liegt wunderschön unter dem Piz Roseg und ist einen Besuch wert. Wir wurden überall super Bewartet und es liess keine Wünsche offen.
Diese Touren können fast alle Personen machen, welche sich in den Bergen ein bisschen auskennen. Sie sind weder ausgesetzt, noch besonders gefährlich.

Tourengänger: lafa

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