Dossenhorn (3138m)
|
||||||||||||||||||
Dossenhütte (2660m): klein aber fein! Der Hüttenweg ab Rosenlaui (1330m) ist schon ein Abenteuer (T4-T5), den Rosenlauigletcher hat man ständig in Sicht. Absolüt empfehlenswert!
Nächster Tag: Dossenfirn - Dossensattel - Südgrat - Dossen. Abstieg: Südgrat - Dossensattel - Dossengrat -Dossenhütte - Rosenlaui
Im Aufstieg auf dem Firn (42grad) gelegentlicher Steinschlag, Vorsicht geboten. Wir gehen am Seil, wobei ich den Sinn nicht ganz begreife (Spalten gibt es keine, ein Ausrutcher wäre aber wohl nicht haltbar), wahrscheinlich zum Training. Vom Dossensattel wird der Dossen nördlich auf den Schuttbändern umgangen, eine leichte Kletterstelle (III-). Das Wetter ist wunderbar und wir geniessen Supersicht zur allen Seiten vom Südgrat. Zurück zum Dossensattel auf dem gleichen Weg. Jetzt fliegen immer mehr Steine auf den Firn, daher entscheiden wir uns für einen weiteren Abstieg über den Dossengrat.
Der Grat hat an allen möglichen Stellen Fixseile, was meiner Meinung nach Schade ist, ich persönlich fühle mich ein wenig blöd wo ich neben einem Fixseil aber ohne deren Hilfe klettere. Kletterstellen sind einfach (max III) aber schön. Einmal überholt uns ein Bergführer mit zwei Kunden. Wir sind gerade im Abklettern einer 3-er Stelle, 4 von uns sind bereits unten, einer klettert ab und 3 bereiten sich vor. Ohne ein Wort zu sagen, lässt der Bergführer seine Kunden ganz schnell am Seil abzuklettern, es gibt ein Durcheinander. Der Bergführer löst einen Stein, der einen von uns (zum Glück) auf den Helm trifft. Unser Tourenleiter flucht. Als der Bergführer bei uns vorbei will, gibt es eine kleine Auseinandersetzung (nur verbal). Weiter geht es ohne Vorfälle mit wunderbarer Aussicht. Man hat die Hütte fast ständig vor den Augen, da wartet wohl bereits ein Apfelkuchen auf uns.
Langer Abstieg nach Rosenlaui, man muss sehr konzentriert gehen.
Insgesamt eine schöne leichte und kurzweilige Tour bei besten Bedingungen.
mit UTO.




Comments