Via Gottardo 6. Etappe Ebikon - Vitznau (eigene Variante)


Publiziert von Baeremanni Pro , 29. April 2014 um 11:07.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:25 April 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Rigigebiet   CH-LU 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 955 m
Abstieg: 946 m
Strecke:Ebikon - Hüttehof - Götzetal - Udligenswil - Küssnacht SZ - Greppen - Eggi - Chesteneweid - Allmig - Vitznau
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV (Bus ab Luzern) nach Ebikon-Hofmatt
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV (Dampfschiff) nach Luzern
Kartennummer:235T Rotkreuz

Der wettermässig beste Tag der Woche stand bevor. Immer noch habe ich die Hoffnung mit eigenen Routen zur Via Gottardo auf weniger Hartbelagstrassen zu treffen. So starte ich erneut nach Ebikon um hier die nächste Etappe i Angriff zu nehmen. Ab der Bus-Haltestelle Hofmatt geht es auf einem schmalen Weg südwestlich zwischen den Geschäftshäusern durch und man kommt zum markierten Wanderweg auf Quartierstrassen. Dann über Treppen hinauf zum Waldweg welcher mich zu P.545 bringt. Weiter auf dem angenehmen Weg bis zum Gehöft Neufildere.  Leicht hinunter zum Waldihof P. 485. Weiter bis P. 504. Da ich im Hüttehof nach einem Kaffee nachfragen will, gehe ich weiter geradeaus.
Natürlich bekomme ich diesen bei Annelies und Noldi und dem jungen Chef Ueli. Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüsse, falls Ihr diese Zeilen zu sehen bekommt. Nun, die Freunde sind noch nicht pensioniert, ihre Arbeit ruft und so mache ich wieder auf den Weg.
Das kurze Stück zurück bis P.504 und von dort zügig hinauf zum Weiler Meiterdinge und weiter ins Götzetal. Erfreulich der neben der stark befahrenen Strasse verlaufende Extra-Wanderweg zwischen P 526 und 545. Ab diesem nun recht steil hinauf zu den ersten, sonnigen Quartieren von Udligenswil. Die Wegweiser zeigen nun auch schon Küssnacht an und es hegt nun ein Stück mehr oder weniger südwärts abwärts und über die Hauptstrasse, dann  über Walmatt hinein in den Bannwald. Ganz interessante Hügellandschaft, wohl ein Werk einstiger Gletscher. Ab P.604 zieht sich der Weg hinunter zum Bahnhof Küssnacht. Hier macht der Wanderweg einen rechten Bogen um den Bahnhof, bevor bei Litzi hinunter an den See kommt. Durch die schönen Uferanlagen weiter dem See entlang.
Nach einer Mittagspause bei den Schulanlagen mache ich mich weiter Richtung Seematt  und dem See entlang bis P. 449 Töbeli. Nun ein nicht sehr angenehmer Tippel entlang von Leitplanken hinein nach Greppen.
Ausgangs Greppen komme ich auf den Rigi-Lehnenweg. Diese Bezeichnung hatte ich doch schon in Küssnacht mal gesehen ? Wäre wohl besser dort schon hinauf bis halbwegs zur Gesslerburg und ab P. 453 mehr oder weniger südwärts gewandert. Damit hätte ich wohl den angenehmeren Weg gehabt. Aber eben: „Hätte“. Bei P.573 komme ich nun definitiv auf den Lehnenweg. Immer mit mal mehr oder weniger auf und ab zieht sich dieser hoch über dem See. Bei der Spitzkehre in Bannholz  der Strasse beginnt nun der weiss-rot-weiss markierte Bergweg. Erst ab hier gilt auch die Klassierung T2. Auf nun schmalen, aber schönem Weg komme ich zur Chesteneweid. Hier wachsen tatsächlich Edelkastanien, eben Marroni. Recht viele Bäume sind neu angepflanzt und sollen den Fortbestand sichern. Infotafel erklären über den traditionellen Anbau dieser alten Kulturen. Ein kurzer Halt ist lohnenswert.
Nun kommt noch einmal ein recht anstrengendes Stück des Weges. Auf rund einem Kilometer geht es ab P. 630 Orefad zu P.706 und hinauf zum Waldausgang bei Allmig auf rund 780 Meter durch das Bergsturzgebiet und die Felsflanke. Zwei längere Stahltreppen erleichtern den steilsten Aufstieg. Aber nach rund 5 ½ Stunden der heutigen Wanderung hängt der Aufstieg meinen alten Knochen recht an. Doch auch diesen Hoger schaffe ich.
Nun noch rund 350 Meter Abstieg. Erst auf steilem Bergweg mit Holzstufen, dann aber den Rest des Weges bis Vitznau nun auf Güterstrassen mit Belag.
Es reicht in Vitznau noch für ein Bierchen, bevor ich mit dem Dampfschiff „Uri“ nach Luzern fahre und die Aussicht auf einen schönen Teil des Weges geniesse.

Tourengänger: Baeremanni

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