Bortelhorn, Cima Vallaperta, Furggubäumhorn
|
||||||||||||||||||
Immer wenn es darum geht, die Schwierigkeit der Tour anzugeben, komme ich etwas in Bedrängnis. Was heisst schon L, WS-, WS, WS+ ? - Am Bortelhorn z.B. waren die Bedingungen heute etwas speziell. Über Nacht hatten sich an den Felsen Eiskristalle gebildet, z.T. 5 cm lang. So kamen uns schon beim Aufstieg zwei jüngere Männer entgegen, die uns wissen liessen, dass eine Besteigung des "Horus" nicht möglich sei. In der Tat sah das Bortelhorn von unten gesehen recht weiss aus. Welcher Metereologe kann mir dies erklären: Eisbildung ab 2800 m ü. M. anfangs August, und dies im warmen Wallis.
Ich habe das Bortelhorn über den WSW-Grat bestiegen, habe aber vorerst noch weit zur Bortellicke ausgeholt und den Grat zwischen Punkt 2883 und 2986 betreten. Meine Frau nahm mit der Bortelicke Vorlieb. Dort hat ihr der Blick nach Italien sehr gut gefallen. An einem Punkt des Grates wollte ich auch umkehren, nachdem ich verschiedene Varianten ausgekundschaftet hatte - doch schlussendlich klappte es doch. Da sich die Kristalle vor allem an der Westflanke gebildet hatten, war ein Aufstieg bis zum Gipfel recht gut möglich.
Später überstieg ich die Cima Vallaperta und dann auch noch das Furggubäumhorn. Sollte gemäss Literatur eigenglich alles recht leicht sein, und doch erfuhr ich ein paar Adrenalinschübe. Beim Aufstieg zur Tunnelspitze verliess mich der Mut dann endgültig. Das ausgesetzt Erkletterte musste ich wieder alles zurückklettern. Ungesichert wollte ich einfach nicht in die Flanke traversieren, und einen recht zackigen Turm übersteigen war mir zu ungewiss. Und dabei kam mir in den Sinn, dass ich vor 16 Jahren die gleiche Überschreitung in Gegenrichtung, also vom Simplon-pass aus, alleine gemacht hatte. Mit dem Alter schwindet nicht nur das Gedächtnis sondern auch der Mut. Jedenfalls staunte ich nicht schlecht über das, was ich damals getan hatte.
Am Schluss stieg ich dann über Furggubäumlicke, Wase und Rothwald in zivilisierteres Gelände ab.
Ich habe das Bortelhorn über den WSW-Grat bestiegen, habe aber vorerst noch weit zur Bortellicke ausgeholt und den Grat zwischen Punkt 2883 und 2986 betreten. Meine Frau nahm mit der Bortelicke Vorlieb. Dort hat ihr der Blick nach Italien sehr gut gefallen. An einem Punkt des Grates wollte ich auch umkehren, nachdem ich verschiedene Varianten ausgekundschaftet hatte - doch schlussendlich klappte es doch. Da sich die Kristalle vor allem an der Westflanke gebildet hatten, war ein Aufstieg bis zum Gipfel recht gut möglich.
Später überstieg ich die Cima Vallaperta und dann auch noch das Furggubäumhorn. Sollte gemäss Literatur eigenglich alles recht leicht sein, und doch erfuhr ich ein paar Adrenalinschübe. Beim Aufstieg zur Tunnelspitze verliess mich der Mut dann endgültig. Das ausgesetzt Erkletterte musste ich wieder alles zurückklettern. Ungesichert wollte ich einfach nicht in die Flanke traversieren, und einen recht zackigen Turm übersteigen war mir zu ungewiss. Und dabei kam mir in den Sinn, dass ich vor 16 Jahren die gleiche Überschreitung in Gegenrichtung, also vom Simplon-pass aus, alleine gemacht hatte. Mit dem Alter schwindet nicht nur das Gedächtnis sondern auch der Mut. Jedenfalls staunte ich nicht schlecht über das, was ich damals getan hatte.
Am Schluss stieg ich dann über Furggubäumlicke, Wase und Rothwald in zivilisierteres Gelände ab.
Hike partners:
eugen




























Comments (2)