Monte Leone und Breithorn
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Nachdem ich in den vergangenen Jahren das Breithorn bereits 32 mal im Winter bestiegen hatte, war ich heute zum ersten Mal im Sommer oben. Und zudem habe ich heute zum ersten Male den nicht weit vom Breithorn entfernt liegenden Monte Leone bestiegen. Dies zeigt, dass das BH doch eher ein Skiberg ist, und dass man winters in der Regel keine Lust hat, den ML zu besteigen, wenn man die Abfahrt auf den Simplonpass doch am besten vom BH hinunter geniessen kann.
Und doch war es heute recht lustvoll, den Homattugletscher mit Steigeisen hochzusteigen. Erstaunlich wie die Gegend im Sommer aussieht, wenn man sie vor allem vom Winter her kennt. Bevor man aber den Gletscher erreicht, der sich fast mit Lichtgeschwindigkeit zurückzuziehen scheint, muss man noch einen quälenden Anstieg über tausend Felsbrocken überwinden. Der Weg ist mit grünen Tupfen markiert, so dass man nicht früher oder später total im Schilf endet.
Wir haben eine Überschreitung des ML gemacht - hoch den mehr begangenen Südgrat, runter den WSW Grat. Man sagt, dass auch der Südgrat sehr ausgesetzt sei. Von dem haben wir aber nichts mitbekommen, weil uns eine dichte Nebelschicht den Blick hinunter in Schlimmeres verhindert hat. Der Grat bietet aber keine Schwierigkeiten. Oben haben wir die bereits anwesende Seilschaft gefragt, was es den dort zu sehen gäbe, und die richtige Antwort war: "Nix". Der Berg zeigte sich eben von seiner verhüllten Seite. Der Abstieg über den WSW-Grat ist etwas heikler aber auch gut zu machen. Hier kann man einige Tiefblicke auf den Kaltwassergletscher geniessen.
Dem Vernehmen nach war vorher ein Italiener den einen, ein anderer den anderen Grat hochgestiegen. Die beiden haben sich auf dem Gipfel zu einer Seilschaft vereint, um dann gemeinsam den Alpjergletscher zu traversieren. Eine gute Idee, denn diesen Gletscher würde ich nicht alleine begehen. Es sei denn, ich wollte mich früher oder später in irgendeiner sich nach unten verengenden Spalte wiederfinden.
Interessant war auch noch der kurze Aufstieg zum BH. Mensch, sieht die Gegend im Sommer krass aus! Im Grossen und Ganzen eine sehr schöne Tour, auch darum, weil sie recht abwechslungsreich ist. Die letzte halbe Stunde vom "Panetone" zum Pass hinunter wurden wir noch reichlich mit Wasser begossen.
Und doch war es heute recht lustvoll, den Homattugletscher mit Steigeisen hochzusteigen. Erstaunlich wie die Gegend im Sommer aussieht, wenn man sie vor allem vom Winter her kennt. Bevor man aber den Gletscher erreicht, der sich fast mit Lichtgeschwindigkeit zurückzuziehen scheint, muss man noch einen quälenden Anstieg über tausend Felsbrocken überwinden. Der Weg ist mit grünen Tupfen markiert, so dass man nicht früher oder später total im Schilf endet.
Wir haben eine Überschreitung des ML gemacht - hoch den mehr begangenen Südgrat, runter den WSW Grat. Man sagt, dass auch der Südgrat sehr ausgesetzt sei. Von dem haben wir aber nichts mitbekommen, weil uns eine dichte Nebelschicht den Blick hinunter in Schlimmeres verhindert hat. Der Grat bietet aber keine Schwierigkeiten. Oben haben wir die bereits anwesende Seilschaft gefragt, was es den dort zu sehen gäbe, und die richtige Antwort war: "Nix". Der Berg zeigte sich eben von seiner verhüllten Seite. Der Abstieg über den WSW-Grat ist etwas heikler aber auch gut zu machen. Hier kann man einige Tiefblicke auf den Kaltwassergletscher geniessen.
Dem Vernehmen nach war vorher ein Italiener den einen, ein anderer den anderen Grat hochgestiegen. Die beiden haben sich auf dem Gipfel zu einer Seilschaft vereint, um dann gemeinsam den Alpjergletscher zu traversieren. Eine gute Idee, denn diesen Gletscher würde ich nicht alleine begehen. Es sei denn, ich wollte mich früher oder später in irgendeiner sich nach unten verengenden Spalte wiederfinden.
Interessant war auch noch der kurze Aufstieg zum BH. Mensch, sieht die Gegend im Sommer krass aus! Im Grossen und Ganzen eine sehr schöne Tour, auch darum, weil sie recht abwechslungsreich ist. Die letzte halbe Stunde vom "Panetone" zum Pass hinunter wurden wir noch reichlich mit Wasser begossen.
Hike partners:
eugen



















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