Chli Spannort mit Traumabfahrt


Publiziert von tricky Pro , 17. Februar 2014 um 22:56.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:15 Februar 2014
Ski Schwierigkeit: S
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1510 m
Strecke:Sustenpassstrasse - Gorezmettlen - Wyssgand - Rotgand - Chüefadfirn - Chüefadpass - P. 3003 Wintergipfel Chli Spannort; Abfahrt via Rossfirn - Rossbiel - Altboden - Sustenpassstrasse
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit PW via Meiental

Schon vor meiner Hikr Zeit hatte ich auf diesem Portal einen Bericht gefunden über diese Tour. Die Bilder von dieser Tour inspirierten mich und ich wollte diese Tour unbedingt mal nachmachen. Hatte aber zu dieser Zeit noch keinerlei Erfahrungen beim Bergsteigen im Schnee. Nun endlich hat es geklappt. Zusammen mit Marcel machten wir uns auf vom Sustenpass (Schwändi). Auf einsamer Spur zogen wir der Strasse entlang bis Gitzichrummenflue dann zuerst ins Tal hinein bis es Steil hochging. Wir entschieden uns den direkten Weg (Chüefadfirn S+) zu nehmen. Die Lawinengefahr war zwar vorhanden. Speziell mit dem vielen Treibschnee. Aber schon gestern konnte ich einen guten Eindruck gewinnen vom Neuschnee. So zogen wir in dieser menschenleere Gegend unsere Spuren im bis zu 20cm Neuschnee direkt hoch zum Pass. Das Tagesziel wäre eigentlich der Gross Spannort gewesen. Aber das, wenn auch abwechselndes Spuren im Neuschnee, war anstrengend. Zum Glück nicht kalt und windstill bis zum Grat. So waren wir nach 5h beim Chüefadpass auf 2912m mit Blick zum Gross Spannort. Wir entschlossen uns zum Chli Spannort zu laufen, speziell wegen dem Zeitfaktor. Das wären sicher nochmals 2h mit 600hm geworden. Nach dem Skidepot ging es hoch via Gipfel-Couloir zum Wintergipfel auf 3003m. Ich liebe solches Schneegewühle im sehr guten Schnee. Auf dem Gipfel schon stärkerer Wind spürbar, aber noch weit von einem Sturm entfernt. Aber doch ist der Föhn Zusammenbruch zu sehen, wie vorausgesagt. Wieder mal ein schönes Wetterschauspiel auf dem Gipfel.

Die Abfahrt der Hammer. Bei der ganzen Tour waren wir die einzigen weit und breit, so natürlich auch bei der Abfahrt. Die Schwünge im Schnee mit viel speed Richtung Tal via Rossfirn Gletscher. Im unteren Teil beim Rossplätzen wurde es für mich als Snowboarder massiv anstrengender. Mit Stöcke in der Hand kämpfte ich mich das flache Stück zurück zur Strasse.

Fazit: Einer der schönsten Abfahrten in dieser Saison. Gerne wieder.

Tourengänger: tricky

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