vom Klöntalersee zum Wägitalersee über Redertenstock
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Die Überschreitung des Redertenstocks bot sich als Teil meiner Route vom Klöntal ins Wägital. Im Clubführer wird Aufstieg vom Klöntal als ZS angegeben (R 154). Ich konnte jedoch nicht anhand der Beschreibung der Route die Schwierigkeiten ausmachen. So wollte ich selbst nachsehen.
Mit dem Postbus von Glarus aus zum Klöntal-Schwändeli und dann schnell zur Alp Chängeli (1420m).
Dann weglos nach N, erst über die Blocktrümmern, später über Geröll und Grass. Grass leider ungestuft (wehe meine Sprunggelenke). Steil, nach viel Mühe stehe ich an der Südwand des Mutteristocks. Ich entscheide mich für die rechte Variante der Route 154, da bei der linken, da gibt es eine "senkrechte Platte und die ersten 2m sind heikel" - so steht es im Führer. Die Beschreibung der rechten Route scheint eher harmlos. Und tatsächlich, es geht sehr locker weiter auf einem plattigen Band und dann etwas Kletterei (max II) auf den Gipfel.
Insgesamt, bis an den Wandfuss des Mutteri -- ein mühsamer Aufstieg, besonders der erste Teil über Geröll und Steilgrass ist nicht mein Geschmack.
Auf dem Gipfel geniesse ich die Einsamkeit, leider ziemlich neblig. Im Gipfelbuch, das eine ziemlich spärliche Zahl von Einträgen hat, entdeckt man auch bekannte hikr-Namen.
Abstieg erfolgt über den NO-Grat, wobei zuerst am Grat spaziert wird, dann links ein Kamin abgeklettert wird und dann auf einem Band auf den Grat zurück. In hübscher Kletterei (max II) weiter bis der Felsen ins Gras übergeht.
Weiter auf dem endlosen Redertengrat mit seinen Auf- und Ab-s bis in den Sattel beim Zindlenspitz.
Abstieg nach Innerthal.
Fazit: Lieber geht man über Ochsenchopf-Mutteri-Redertenstock. Der von mir gewählte Aufstieg entsprach (subjektiv) eher einer T6-Wanderung (unterer Bereich) als einer ZS.
Tour im Alleingang.












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