Bukit Timah - Höchste Erhebung Singapurs


Publiziert von Mistermai , 6. Februar 2014 um 10:09.

Region: Welt » Singapur
Tour Datum: 4 Februar 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: SGP 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 100 m
Abstieg: 100 m
Strecke:Tourist Information Center - Spazierweg - Gipfel - Wanderweg zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:MRT (U-Bahn) bis EW23 Clementi nehmen, dann Bus 184 bei Port B sitzen bleiben bis man unterhalb des Berges ist
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Das selbe wieder zurück

Weltweit gibt es nur 10 Länder deren Landeshöhepunkt weniger Hoch ist, als der von Singapur. Folglich ist die "Besteigung" der höchsten Erhebung des Stadt-Staates am Äquator auch nicht sonderlich schwierig - ganz ohne Mühen gehts dann aber doch auch nicht...

Wenn ich schon einmal in Singapur vorbeikomme, will ich doch auch noch den höchsten und auch beinahe einzigen Hügel der Stadt besteigen, den Bukit Timah. Beim MRT (so nennt sich die Metro hier) Schalter holte ich mir die Information welche Station ich anfahren muss und welchen Bus es danach zu nehmen gilt. So weit so gut, nur wusste ich nicht, bei welcher Station ich wieder aus diesem Bus aussteigen sollte. Dank Google Maps schaffte ich es dann aber doch, die richtige Haltestelle nach 2 Fehlversuchen anzupeilen.

Von der Bushaltestelle läuft man zum Tourist Information Center über das Naturschutzgebiet Bukit Timah, in dem auch der gleichnahmige Gipfel liegt. Zwar gab es (zumindest zu diesem Zeitpunkt) keine Karten zu den vorhandenen Wanderwegen, dafür aber ein Hügelmodell und da auch die Wege bestens markiert sind, kann eigentlich nichts schief gehen.

Den Aufstieg machte ich über die direkteste Route. Diese ist durchgehend Betoniert und ziemlich steil. All zu viel Wanderlust kommt da sicherlich nicht auf. Der Wald rum herum ist aber beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, wie nahe er an (oder in) der Stadt liegt. Schwierig machts einzig die Sonne: Bei über 30C und extrem hoher Luftfeuchtigkeit meint man dahin zu schmelzen, vor allem wenn man - so wie ich - 24h vorher noch bei Minustemperaturen in der Schweiz gesessen hat.

So gehts dann in sehr langsamem Schritttempo den Berg hoch. Unterwegs kann man diverse Tiere antreffen (Siehe Bilder). Für Einheimische scheint dies eine einigermassen beliebte Jogging-Strecke zu sein und trotzdem erstaunt es, wie wenig Leute wirklich unterwegs sind.

Ueberall gibt es die Singapur-typischen Verbotsschilder, die einem verbieten, Affen zu füttern oder zu Rauchen. Dass es dann gar noch Warnschilder hat, dass einem Aeste auf den Kopf fallen könnten, grenzt dann schon beinahe an Zynismus (in welchem Wald könnten einem schon KEINE Aeste auf den Kopf fallen?)

Auf jeden Fall erreichte ich den Gipfel innert Kürze und konnte dort Affen beobachten, die zwar nicht direkt von Menschen gefüttert wurden, sich dafür aber über deren Abfall hermachten - Na so bringts natürlich auch nichts...

Im Abstieg wählte ich dann die am wenigsten begangene Route aus und traf auf der ganzen Strecke keine Menschenseele (dafür aber umso mehr Affenseelen) an. Stellenweise kratzte dieser Weg nun sogar am T3.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Ausflug, der mich persönlich mehr beeindruckt hat, als z.B. der botanische Garten von Singapur. Interessant war auch die total "überausgerüsteten" Asiaten zu sehen, die sich so an diese Wanderung wagten. Viele von ihnen liefen übrigens Rückwärts den Berg hinab. Dies scheint hier ganz normal zu sein.

Sorry für Schreibfehler, den Bericht habe ich auf einem ziemlich bescheidenen Netbook geschrieben...

Tourengänger: Mistermai


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