Schilt (über Leist) - Schwarzstöckli - Gufelstock


Publiziert von 3614adrian , 15. Juli 2008 um 21:31.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:15 Juli 2008
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: ZS
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Schilt-Mürtschengruppe 
Strecke:Glarus-Ennenda-Chranzchopf-Leist-Chli Schlafstein-Gross Schlafstein-Tristli-Schilt-Siwellen-Schwarzstöckli-Heustock-Gufelstock-Äugsten-Glarus
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ideal mit ö.V. nach Glarus
Kartennummer:1153, 1154

Beim Schilt denke ich an eine einfache Skitour mit an schönen Sonntagen Massentourismuscharakter. Im Sommer überrascht der Schilt mit einer Vielzahl von alpinen Direktrouten ab Glarus. An der Laubenwand können sich versierte Sportkletterer www.frei-heit.ch/media/Neues_Laubentopo.pdf versuchen.
 
Schilt über Leist (R 1062) ZS
Start beim Bahnhof Glarus. Über die Brücke nach Ennenda. Auf steilem Wanderweg geht's zügig Richtung Hüttenchopf. Etwas unterhalb auf ziemlich genau 1100m.ü.M. weisen einen gelbe Markierungen an Bäumen und Steinen den Weg über zwei Tobel Richtung Chranzchopf. Man erreicht den Grat etwas oberhalb P. 1160 wo man einen Felskopf erklimmen kann und einen ersten atemberaubenden Tiefblick auf Glarus gewinnt. In leichtem Gelände auf dem Grat bis zu den Strommasten. Ab hier wird es felsiger und steiler. Meist geht man auf dem Grat und klettert über schöne Kalkfelsen. Die Föhren dienen mal als Griff mal nerven sie einfach nur... (hält sich aber in Grenzen). Zwischen den Masten und P. 1638 befindet sich ein Felsriegel (Schlüsselstelle, ZS). Laut P. Straub kann die Stufe in der Mitte durch eine Kehle oder nach rechts auf ein Band ausweichend erstiegen werden. Ich hab mich irgendwie zwischen Föhren schräg nach rechts hochgearbeitet und bin dann auf einem Gras/Moosband hochgeklettert. Bei trockenerem Fels ist die Route gerade hoch sicher besser.
Südlich unterhalb P.1810 geht man auf Wildwechseln entlang der Felswand nach nordosten bis man links durch eine steile Mulde den Grat östlich von P.1810 erreicht. Von hier über eine kleine Grasstufe auf den Chli Schlafstein (P.1810) mit Gipfelbuch. Von hier entlang dem Wiesengrat bis unter den Gross Schlafstein, welcher rechtsseitig umgangen wird. Deutlich vor dem Grat kann Nordwestlich über gestuftes Gelände direkt der Gipfel des Gross Schlafstein (P.2056) erreicht werden.
Von hier kleiner Abstecher zur Rässegg gemacht. Die Rässegg ist ein messerscharfer Grat mit einer kleinen Erhebung mit Gipfelkreuz. Man steigt vom Grat südöstlich vom Gross Schlafstein über den Gratrücken abwärts. Bald wird der Grat felsig und schmal. Zuletzt muss in eine Scharte abgekletter werden (3 Meter, ca. IV). Diese Stufe könnte auch in der Südwand über Bänder umgangen werden.
Von der Rässegg via Tristli auf den Schilt.
 
Vom Schilt beginnt die Gratüberschreitung (T3) über Siwellen-Rötärd-Wisschamm-Schwarzstöckli-Heustock-Chli Höch-Höch-Gufelstock.
 
Vom Gufelstock über die Seelein nach Äugsten-Bärenboden-Glarus.

Tourengänger: 3614adrian

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Kommentare (1)


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Lu3418 hat gesagt: Danke für neuen Eintrag
Gesendet am 15. Juli 2008 um 22:29
Du hast einen tollen Tag erwischt.
Wollte dir zur letzten Fotografie gratulieren. Super.
No en schöne abig und bis morn z abig
Lukas


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