Pallspitze, 2389, einsame Tour zu Seen, Mooren
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Der Weganfang im Langen Grund ist leicht zu übersehen (kleines Schild am Weidezaun: Pallspitz). Wer ihn verpaßt, kann auch bis zur Tiefentalalm fahren (Ende der öffentl. Straße), von dort kurz nach S zur Bachbrücke absteigen und die Forststraße gut 1 km nach NO hinaufsteigen, bis rechts der oft matschige Pfad zur Hochegglalm und Jagglfeldalm abzweigt. Über diesen locker markierten, kaum begangenen schönen Steig gelangt man zum einsamen, großen und etwas eintönigen Schöntalsee. Wer Eile hat, steigt am langweiligen Westgrat weiter zum Gipfel. Viel schöner ist es, nach SO ein wenig abzusteigen und durch das wunderbare Schwemmebenen-Gebiet mit seinen mäandernden Bächen, Seelein, Mooren, Moosen und Gletscherschliffen zu wandern. Vom östlichen Ende der Ebene kann man entweder weglos unschwierig nach N zum SO-Grat aufsteigen oder noch weiter nach O, südlich um den Pallscharte genannten Vorgipfel herum bis zum Joch (mit See), das den Frommgrund südlich abschließt, wandern. In dem flachen Gebiet südlich dieses Jochs befinden sich mehrere teils verlandete Seen und wunderschöne Fleckchen. Der lange und flache SO-Grat der Pallspitze ist spannend durch seine Felsformationen.
Vom Gipfelkreuz lacht einem schon die Blaue Lacke entgegen, das nächste Ziel. Sie ist sehr blau und keine Lacke, sondern reichlich tief. Im Sommer hat sie wenig Zufluß und ist deswegen relativ warm und überhaupt mit ihren Sprungsteinen bestens zum Baden geeignet.
Anschließend heißt es, die Erfrischung noch über 50 Höhenmeter Wiederaufstieg zu retten. Vom kleinen Joch NW der Blauen Lacke geht es immer weglos, zunächst steil in erdigem, griffigem Schotter, dann flacher im Grünen schräg nach rechts in Richtung der teilweise verfallenen Alm hinab. Wer keine landschaftliche Schönheit auslassen möchte, kann noch einen Schlenker zu den kleinen Seen und Mooren N der Alm machen und trifft beim weiteren Abstieg auf die (in der Alpenvereinskarte eingezeichnete) Wegspur, die von der Alm erst quer am Hang nach N, dann nach W hinab zieht und sich dann im dichten Heidelbeer- und Alpenrosen-Gestrüpp verliert. Der weitere Absteig am Rücken nach W, vorzugsweise in Heidelbeeren (die Alpenrosen sind höher und widerspenstiger) ist nur kurz, geht ganz gut und schnell (im Abstieg!). Ca. bei HM 1730 sollte man möglichst nach links zur Hocheggelalm hinüberqueren (Pfad), denn im Wiesengelände geht es sich leichter.
Hinweise: Leichte Tour, nur 1 steilere Stelle (ungefährlich). Vor allem im Gebiet um den Schöntalsee sollte kein Nebel sein. In dem flachen Gelände kann man sich leicht verirren.




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