Lauf: Rhinsberg und Altenhau


Published by groeberman Pro , 10 July 2008, 23h03.

Region: Monde » Switzerland » Zürich
Date of the hike:10 July 2008
Waypoints: Rhinsberg 567m. 1860 ft. (2) Altenhau 545m. 1788 ft. (2) Laubberg 487m. 1597 ft. (2)
Geo-Tags: CH-ZH 
Time: 1:15
Height gain: 350 m. 1148 ft.
Height loss: 350 m. 1148 ft.
Hiking grading: T1 - Valley hike
Route:Glattfelden - Herrenhof - Rhinsberg Refugium - Rhinsberg Hochwacht - P. 535 - Gländ - Wölflishalden - Altenhau - Eglisau, 11.6 km

Endlich komme ich wieder mal dazu ein paar Zürcher Gipfel zu sammeln. Heute in Form einer Abend (Berg-) Lauftour im Zürcher Unterland. Von meinem Wohnort im Zürcher Oberland aus, kann in gerade in der S5 sitzenbleiben, die mich vom Oberland direkt ins Unterland bringt. Mit dem Zug fuhr ich bis Glattfelden.

Rhinsberg


In Glattfelden beginnt dann das Lauftraining mit 2 Gipfeln. Durch den Wald, danach über Kieswege durch Wiesen geht es zuerst 2.5km flach bis zum Herrenweg. Dort gehts dann dem Kamm entlang hoch. Der Aufstieg ist eigentlich nicht lange, zuerst gehts über Kies, danach über Treppen und Zack ist man oben. Danach geht etwas flach auf dem Plateau bis zum Refugium. Dort befindet sich auch der höchste Punkt.
Danach lief ich dem flachen Singletrail entlang bis zur Hochwacht. Wundervoll ist dieser Wegabschnitt, der Lauf durch den grünen Wald setzte mich wie in einen Rausch. Bei der Hochwacht lief ich dann zur Wiese, in der Hoffnung dort etwas Aussicht zu geniessen, doch leider sieht man auch von da nicht runter. Danach lief ich, via  Krete bei P.535 wieder runter in die Ebene. Dieser Weg runter hat sogar etwas abenteuerliches an sich, er ist ziemlich steil und bin ich immer wieder abgerutscht, also kein T2, wenn nicht sogar T3.

Fazit Rhinsberg: Ein schöner Hügel in der Gegend, doch leider hat man keine Aussicht von oben wegen dem Wald. Doch dieser Wald ist genau das reizvolle jetzt im Sommer: grün wo man hinschaut!

Altenhau

Über den Namen dieses Berges sind sich wohl nicht alle einig, die einen sagen Altenhau, die anderen Laubberg.
Über die Ebene gelangte ich vom Fusse des Rhinsberges zur Hauptstrasse/ Bahnunterführung bei P.393. Von hier aus lief ich hoch nach Wölfishalden. Gott sei Dank dass es hier bereits im Schatten war. Der Weg ist sonst schon mühsam, da man immer abrutscht auf dem Kies, jedoch positiv gesehen ist es ein gutes Koordinationstraining (die Muskel lernen, wie sie zusammenarbeiten müssen um effizient zu laufen).
Über Löchli, dem Wanderweg entlang gehts in den Wald, dort dann jedoch auf dem Forstweg rechts den Berg hinauf, beim Vitaparcourposten auf ca 505m muss man rechts den Berg hinauf abbiegen und gelangt so auf den Gipfel. Oben erreicht man das Strässchen. Von hier gehts dann etwas 100m in Richtung Norden in den Wald hinein, da befindet sich der höchste Punkt.
Ich lief wieder zurück zum Strässchen und nahm den schnellsten Weg von hier zum Bahnhof Eglisau. Der Weg, der jedoch von hier nach unten führt ,ist auch etwas abenteuerlich. Er ist schlecht unterhalten, bewachsen und schwer zu finden. Ausserdem kommen gegen Ende noch hoche Brennesseln im Weg dazu, ideal um die Beine etwas zu verschönern.
In Eglisau nahm ich dann wiederum die S5 zurück ins Oberland

Achtung: Diese Tour führt in grossen Teilen durch Wege, die sehr viel bewachsen sind, wo man mit den Beinen in der Vegetation steckt oder wo man durch Äste und Zweige vielfach die Blätter berührt. Dieses viele grün ist vom Erlebnis her schön, doch leider auch sehr gefährlich, wegen Zecken in dieser Jahreszeit. Tatsächlich habe ich beim ersten Körperdurchsuch im Zug eine solche an meinem Körper gefunden, die jedoch zum Glück noch nicht zugebissen hat. Also nur geimpft solche Touren im dichten Wald machen und am besten danach den Körper durchsuchen.


Hike partners: groeberman

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