ÄugstenHütte & Glarner Stöcke


Publiziert von Kaj , 18. November 2013 um 06:23.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:26 Oktober 2013
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Schilt-Mürtschengruppe   Spitzmeilengruppe 
Zeitbedarf: 2 Tage
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Ennenda-Schwanden (Zug), Schwanden-Engi (Bus)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Parkplatz Bärenboden/ÄugstenBahn Ennenda
Unterkunftmöglichkeiten:ÄugstenHütte(1500m)
Kartennummer:SchweizMobil (map.wanderland.ch) & Glarnerland/Kümmerli+Frey (1:60000)

Die Planung der 2TageTour:
Die Übernachtung sollte in der ÄugstenHütte sein und dannach der Grat vom Gufelstock zum Schwarzstöckli mit Abstieg via BärenbodenBahn nach Ennenda. Aber der erste Tag war unklar; Aufstieg von Netstal-Otschlag-Grossberg-OberStafel-Rotärd-AlpBegligen, Engi-Ferienheim(1198m)-Driangel-Gheistberg(1313m)-ChliGheist(1484m)-P.1969m oder Höfli-VorderSteinschlag-Chüewald-OberFessis-P.1969m. Ich entschied mich für die letzte Variante. Da wir die Strecke P.1969m-Äugsten insgesamt 3x gingen, würde ich heute Sool-Achseli oder Ennenda-Chräzler-Stöckli wählen.
Der zweite Tag war klar; vom Gufelstock via Heustock zurück nach Äugsten und mit der Bahn zum Auto in Ennenda.
Beschreibung:
An einem leicht föhnigem Wochenende (Sa/So 26./27.10.2013) nach den ersten HerbstSchnee fuhren Ruth & ich von Wahlwies nach Ennenda. Dort mit dem Zug nach Schwanden & mit dem Bus nach Höfliegg(767m). Alternativ (& kürzer) hätten wir auch an der Haltestelle Wart(~670m) aussteigen können. SoOderSo gingen wir bei sonnigen 18°C durch den Herbstwald, über die Verzweigung Höfli(~790m), unterhalb VorderSteinschlag, bis zu den Wasserfällen des HellBachs. Statt vor der Brücke (über den HellBach) den markierten Wanderweg nahmen wir nach der Brücke (~20m) den wenig steilen Weg durch den Wald, mit seinen 40 (nummerierten) Kehren "s' ewig Wägli". Dieser liegt in einem SteinschlagGebiet, wie uns herumliegende Brocken verrieten. Wir stießen auf den Wanderweg, der links ab Chüewald(1735m) aus der WaldZone hinausführt. Dann weiter nach OberFessis(1848m) bis zu P.1969m. Das ist der Übergang von der HochFläche Fessis (bi den Seelenen) Richtung West nach Alpeli/Äugsten. Hier beginnt auch der N/NO-Grat auf den Schafleger(2024m). Da ich leichte Kraxelei (T3+/T4) nicht scheue, wurde ich (bei guter Sicht) mit einem wunderbaren Panorama belohnt. Aufstieg: zuerst auf dem Grat, am Gratkopf rechts herum, weglos im gestuften Gelände, auf den Gipfel (Route). Den Weg, links die OstWand querend, will ich, wegen dem bröseligen Schiefer, nicht empfehlen. Danke an rkroebl für die Beschreibung.
Möglichweise wäre ein lohnender Aufstieg auf den Schafleger, von OberFessis direkt auf den Grat vom Kriesegg(1987m) aufsteigen, von dort aussichtsreich auf dem Grat zum Schafleger (T4) & dann nach P.1969m hinunter.
Nun Abstieg zu Ruth, die auf mich an der AlpHeuplanggen(1752m) wartete. Zusammen gingen wir zur ÄugstenHütte(1499m), wo wir gut speisten und die Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen (So 27.10.) beim z´MorgeEsse kamen 2 Wanderer herein, die sich ob des verschlechterten Wetters (kühler, leicht neblig) mit einem Kaffi stärkten. Wir trafen die Beiden auf dem Guffelstock wieder. Sie hatten den Grat in umgekehrter Richtung schon hinter sich. Wie es sich herausstellte waren es Ursula & Felix - hier ihr Bericht.
Wir ließen einen Teil des Gepäcks in der ÄugsteHütte & los ging´s. Wieder hoch zu P.1969m, dann geradeaus zu den Seelenen des großen, breiten Hangs vom Fessis. Das ist eine sehenswerte Landschaft, hügelig, bewachsen mit Heidelbeeren & Alpenrosen & vielen kleinen Seechen. Dann zieht sich der Wanderweg in einem Bogen leicht ansteigend hinauf auf die Wechselplangge(2351m), den Sattel zwischen Breitchamm(2396m) & Gufelstock(2436m). Von hier aus ließe sich der Breitchamm leicht besteigen, die tieffliegenden Wolkenfetzen & das Wetter war nicht einladend. Daher sind wir direkt auf den Gufelstock aufgestiegen & weiter auf dem Grat. Man hat einen schönen Blick nach Osten zu den Murgseen nach Norden zum Mürtschenstock(2441m), nach NordWest zum Schilt(2299m) & nach Westen zum Glärnisch(2915m). Die Sicht war nicht ganz so gut wie Tags zuvor - aber voll oK. Nach der Überschreitung des Heustocks(2384m) stiegen wir nach P.2314m ab, um dann unschwer das Schwarzstöckli(2385m) noch mitzunehmen. Wieder nach P.2314m und dann gemütlich per Heustockfurggel, am Hächlenstock vorbei, zum P.1969m zu gelangen. Und nochmals runter zur ÄugstenHütte auf einen Kaffi, einige Schritte zum Bärenboden(1446m) & mit der Seilbahn hinunter nach Ennenda(478m). Eine schöne Tour, die Potential auf eine Wiederholung hat.

Schwierigkeit: Engi-P.1969m (T1-T2+), P.1969m-ÄugstenHütte (T3), P.1969m-Gufelstock (T3-), Gufelstock-Heustockfurggel (stellenweise T4), Schwarzstöckli (T3), Heustockfurggel-P.1969m (T2)
Aufstieg: ~1220m (1.Tag), ~1050m (2.Tag); Abstieg: ~500m (1.Tag), ~1000m (2.Tag)
WanderZeit incl Pausen: 5h (1.Tag), 6h20min (2.Tag)

Wetter: Wir hatten kaum SchneeKontakt, bis auf 10Min leichten Niesel (SprühNebel) in der Wechselplangge(2351m) (unter dem Guffelstock), war es trocken.

Wir waren auch froh & dankbar darüber, daß das WirtsPaar Fredi & Maria Peter in der Äugstenhütte Ende Oktober noch Übernachtung anbot (das letzte WE im 2013) - zumal sie nach 30 Jahren nun aufhören wollen.

Tourengänger: Kaj


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