Hymy-Weg am Fürhörnli, Montalin und Ful Berg


Publiziert von Delta Pro , 23. Juni 2008 um 12:44.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Schanfigg
Tour Datum:18 Juni 2008
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1970 m
Abstieg: 1550 m

Eine fantastische Nachmittagstour auf Wildnis-Wegen hoch über Chur

 

Der Montalin ist ein lohnendes Gipfelziel über Chur. Seine Süd- und Ostflanken sind von sanften Wiesen geprägt und bieten dem Alpin-Wanderer keine echte Herausforderung. Die Westabbrüche des Berges sind dagegen bewaldet, wild und erscheinen unpassierbar. An diesem Mittwochnachmittag durften wir diese so unerwartete Wildnis unmittelbar über den Vororten von Chur erleben und die erste Begehung des Hymy-Weges (?) seit drei Jahren ins Wegbuch eintragen.


Vom Montalin zieht sich ein schöner Gratkamm gegen Osten, der vor allem am Anfang eine abwechslungsreiche Überschreitung im T4-Bereich zu bieten hat. Da uns die Zeit trotz schneller Gangart schliesslich doch fehlte, konnten wir nur den ersten Teil der Grattour erkunden. Eine Gesamtüberschreitung Montain – Hochwang usw. scheint lohnend!


Start mit den ersten Wolkenlücken um 13.20 bei Waldegg (erreichbar per Churer Stadtbus). Schneller Aufstieg auf die [ Rot Platte]. Weiter geht es über den fantastischen und wilden Hymy-Weg (Stellen T6). Ich verzichte hier auf eine genaue Beschreibung der Route, da wir per Internet nicht zuviel Aufmerksamkeit auf die labile Wildnis der Montalin-Westflanke ziehen möchten – eigentlich ein heikles Thema, das auch einmal in einer Community diskutiert werden könnte. Wer Interesse am genauen Verlauf des Hymy-Weges hat, schicke Alpin-Rise oder Delta eine persönliche Nachricht.

 

Vom sehr schönen Aussichtsberg Fürhörnli weiter zuerst auf dem Blau-weiss markierten Wanderweg gegen den Montalin. Vor Erreichen der Südflanke empfiehlt es sich durchaus den Weg zu verlassen und über die Westkante des Montalins aufzusteigen. Dieser Aufstieg ist dank guter Stufung im Rasen und Trittspuren meist problemlos (T4) und bietet Einblicke in die wilden Abstürze des Scaläratobels. Man hüte sich aber zu lange an der Gratkante stehen zu bleiben, alles scheint hier allmählich zusammenzustürzen.

 

Vom Montalin weiter auf dem zuerst markierten Weg, dann auf dem recht steilen Grat (Wegspuren T4-) auf den Gromser Chopf. Alles über den Grat zu den beiden auffälligen Türmen im Ful Berg Westgrat. Der erste wird links umgangen und kann von hinten einfach bestiegen werden (oben ersetzt eine Metallstange das Gipfelkreuz), der zweite kann überschritten werden. In einigen Minuten erreicht man in abwechslungsreichem T4-Aufstieg den Gipfel des Ful Bergs. Abstieg zuerst über Schneefelder, dann auf Wanderwegen nach Calfreisen (Postauto).


Tourengänger: Delta, Alpin_Rise

Galerie


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