Finsteraarhorn


Publiziert von elchrigel , 17. September 2013 um 23:03.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:21 August 2013
Hochtouren Schwierigkeit: ZS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-VS 
Zeitbedarf: 2 Tage

Bis dieser Tourenbericht fertig geschrieben sein wird, könnte es mit der Hochtourensaison bereits vorbei sein.

Die Tour begann mit dem Hüttenzustieg von der Fiescheralp her am Märjelensee vorbei über den Aletschgletscher zum Konkordiaplatz. Hier begann der Aufstieg zur Grünhornlücke. Und dieser war zwar nicht besonders kräftezehrend. Doch die kräftige Augustsonne schonte mich nicht. Oben in der Lücke wehte dafür ein erfrischender Wind und der Abstieg über den Fieschergletscher zur Hütte war weder besonders lange noch anstrengend. Gegen vier Uhr war die Hütte erreicht.

Die Finsteraarhornhütte ist eine ziemlich komfortable Unterkunft: Nirgend in einer anderen Hütte schlief ich in so breiten Betten. Auch der geräumige Speisesaal war eine nette Sache, Genau so wie das ausgiebige Abendessen. Trotz des breiten Bettes un der mässig belegten Hütte schlief ich nicht sonderlich gut, ehe mich der Wecker um 03.15 Uhr aus dem Schlaf riss. Danach folgte das Morgenessen und der Abmarsch.

Die Aufstiegsroute auf den Hugisattel ist ausreichend beschrieben und war auch angenehm zu begehen. Der Geisspfad, welcher zum alten Hüttenplatz führt, ist einer dieser unzähligen Weglein, die im Aufstieg ganz angenehm zu begehen sind.  Beim alten Hüttenplatz gab es Steigeisen für die Schuhe und einen sanften Aufstieg zum Frühstücksplatz. Der darauf folgende Aufstieg in der Firnmulde, die sich vom Hugisattel hinunter zieht, war ein wenig steiler. Doch war es ein riesiger Genuss, in diesem Hang höher und höher zu steigen. Im Hugusattel gab es noch ein wenig Tee, bevor der Grat erkraxelt und der Gipfel erklommen werden konnte. Die Kletterei war anregend, teilweise ausgesetzt oder mit beeindruckenden Tiefblicken auf den Finsteraargletscher gespickt.  Irgendetwas nach 8 Uhr ging es nicht mehr höher, der Gipfel war erreicht und der Gipfelimbiss mitsamt dem eindrucksvollen Rundblick fällig.

Der Abstieg zur Hütte und anschliessend ins Fieschertal hinunter gab dann doch mehr zu beissen. Dieser war nicht nur lang, sondern gab auch einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der zurückweichenden Gletscher der Alpen und deren Folgen. In diesem Tagen war der Abstieg gut begehbar. Allerdings ist es ratsam, wenn man sich in der Hütte nach den Verhältnissen auf den Gletscher erkundigt.

Spät am Nachmittag fand dann dieser Abstieg doch noch sein Ende in Fieschertal. Mit müden und schweren Beinen ging es nach Hause, wo in den folgenden drei Tagen jeder Schritt an diese Tour und diesen grossen erfüllten Bubentraum erinnerte. Dies vor allem beim Treppen steigen.

  

Tourengänger: elchrigel


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