Schrattenflue - Schibengütsch und Hengst


Publiziert von jaschwilli , 25. August 2013 um 13:53.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:23 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Schrattenflue-Gruppe   CH-LU 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1325 m
Abstieg: 1325 m
Strecke:17 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Haltestelle Hirsegg, Teersträsschen über die Emme
Zufahrt zum Ankunftspunkt:s.o.
Kartennummer:244 Eschholzmatt

Die Schrattenflue ist eine Landschaft von gänzlich anderem Charakter als man es sonst kennt. Ich bin sehr beeindruckt, innerhalb von 2,5 Stunden von Freiburg (D) diese Bergkette zu erreichen und mich ganz weit weg von allem Herkömmlichen zu fühlen.
Viele Beschreibungen zu dieser Tour beginnen auf der Alp Schlund, aber so verschenkt man 400 Höhenmeter, den kräftigen Anstieg aus dem Tal der Waldemme und auch eine schöne Bohlenwegpassage durch ein kleines Hochmoor. Vor der Alp Schlund ging ich links Richtung Chlus und von dort zuerst Richtung Schibengütsch, dann dem Grat entlang zum Hengst über das Heidenloch zur Alp Silwänge, wenige Meter zur Alp Schlund und wieder hinunter zum Startpunkt. Die Beschilderung und Markierung ist ausgezeichnet, vor allem im Abstieg durch die Schratten oberhalb Silwänge hat man immer mindestens zwei weiß-rot-weiße Markierungen im Blick, oft gar drei oder vier. Bei guten Sichtverhältnissen hat man also keine Orientierungsprobleme - daher auch keine langen Routenbeschreibungen sondern nur die wesentlichen Eindrücke.
Der Anstieg bei angenehmen Temperaturen war im Vergleich zu anderen Touren nicht sehr beschwerlich, ebenso der Abstieg durch die Schratten, den ich mir belastender und mühsamer vorgestellt hatte. Gutes Schuhwerk ist natürlich Voraussetzung - meine Barfussschuhe habe ich gleich daheim gelassen. Wichtig: Auch mein Hund kam völlig problemlos durch die scharfkantigen Schrattenkalke, ich habe da schon andere Stimmen dazu gehört - Akela jedenfalls hatte keinerlei Schwierigkeiten.
Zwar hat es am Grat einen scharfen Abbruch nach Nordwesten mit eindrucksvollen Tiefblicken, aber die Tour ist nirgends richtig ausgesetzt und bis auf die letzten Meter zum Schibengütsch auch nirgends extrem steil - ein schöner Wanderberg.
Die Aussichten sind immer wieder unglaublich schön, die Gegend zeichnet sich durch viele kleine separate Gebirgszüge aus und die Landschaft ist dadurch sehr strukturreich. Die Kartflächen im Abstieg sind beeindruckend

Daher mein Fazit: Als Wandergipfel unbedingt zu empfehlen und manch anderem höheren Berg forzuziehen.

Anmerkung: Der Track unten endet auf der Alp Schlund (dort ein gutes Tourenbier getrunken), damit die identische Auf und Abstiegsroute nicht doppelt dargestellt wird.

Tourengänger: jaschwilli


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