Liechtenstein Grat-Tour Nr. 1 (Nord-Süd)


Publiziert von Bombo , 9. Juni 2008 um 23:09.

Region: Welt » Liechtenstein
Tour Datum: 8 Juni 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: FL   A   A-V 
Zeitbedarf: 11:15
Aufstieg: 1850 m
Abstieg: 1850 m
Strecke: Planken - Gafadura Hütte - Sarojasattel - Drei Schwestern (mittlere erklettert und abgeseitl) - Garsellikopf - Kuegrat - Gafleispitz - Gafleisattel - Chemi - Helwangspitz - Alpspitz - Bärgällasattel - Gaflei - Wildschloss Vaduz - Schaan - Planken
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Schaan --> Planken --> Parkplatz beim Postgebäude
Unterkunftmöglichkeiten:Gafadurahütte, div. Unterkünfte in Schaan oder Vaduz
Kartennummer:LK 1:25'000, Bl 1136 "Drei Schwestern"

Eine weitere Folge von "bombostische Schlumpfentouren", heute:


  "1 Schlumpf, 3 Schwestern und 1 Halb-Fürst"

Bericht von Schlumpf

Um den Wind gleich aus dem Segel zu nehmen, der Schreiber dieses Berichtes ist weder ein Schlumpf noch eine Schwester - somit verbleibt noch der Halb-Fürst. Zugegebenermassen, ich bin auch kein Halbfürst (aber immerhin nebst Schweizer noch Liechtensteiner!) - doch würde es sich in der Ueberschrift schlecht machen, wenn es heissen würde "...  und ein Fahrplandepp" - wer jetzt noch nicht verstanden hat, um was es geht, der lese einfach weiter...

Angefangen hat die ganze Tour einmal mehr in der Vorbereitung. Dank eines Tourentips meiner Arbeitskollegin, welche selbst aus dem Fürstentum stammt, wurde ich "gluschtig" auf die "Drei Schwestern-Tour" und konnte schnell meinen Tourenkameraden Schlumpf als Mitläufer gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass aus der geplanten 3/4-Tagestour mind. eine 5/4-Tages-Konditionstour wurde, wir eine Abseilübung zelebrieren dürfen und nebst Bäumefäller, Schneckenretter auch noch zu Liechtensteiner Gipfelsammler mutierten. Ein bisschen zuviel? Mag sein, aber ganz bestimmt war die Tour nicht "zuviel" - im Gegenteil, wir kommen wieder - und das will was heissen. Also der Reihe nach...

Der Postauto-Fahrplan sprach klare Worte: Abfahrt in Schaan Post um 10.10 Uhr, Ankunft in Planken ca. 10.25 Uhr. Pünktlich wie Schweizerische Wehrmänner standen wir nun da und warteten auf den "Gelben Riesen" (in Liechtenstein wohl mehr so ein grün-weisser Riese). Plötzlich das erste Gewitter - nicht am Himmel, sondern exakt in meinem Kopf... Mir ahnte schlimmes... Ich verglich das Datum meiner Postauto-Auskunft aus dem Computer mit dem aktuellen Tagesdatum... oje oje... ich hatte mich tatsächlich um einen Monat verschätzt - statt 8. Juni bereitete ich die gesamte Tour mit Datum 8. Mai vor... Der 8. Mai war natürlich kein Sonntag, sondern ein Donnerstag und wer sich mit öffentlichen Verkehrsmittel auskennt, der weiss, dass am Sonntag die Fahrten auf ein Minimum beschränkt sind. So auch unsere Buslinie, diese fuhr nämlich um 08.10 sowie um 12.10 Uhr - wir hingegen warteten wie bestellt und nicht abgeholt um 10.10 Uhr. Also gut, spontane Planänderung - wir fuhren mit dem Auto von Schaan bis nach Planken und hofften, dass wir irgendwie dann bei der Rückkehr von Gaflei, von Triesenberg, Vaduz oder eben Schaan wieder hoch nach Planken kommen. Ein Bus wird spätnachmittags ja sicher noch hoch fahren...

Von Planken 790m gings inkl. Kletterausrüstung und 30m Einfachseil - wir wollten schliesslich die Schwestern besteigen (ja ja, kein Kommentar...) - zuerst einmal in direkter Linie hoch richtung Gafadura-Hütte - eine der beiden Hütten vom LAV (Liechtensteiner Alpen Verein). Weil heute sowieso alles irgendwie anders sein musste als geplant, verliefen wir uns bereits nach wenigen Minuten und fanden uns auf der Alp Rütti 997m wieder, wo die liebe Frau vom Hof uns den höflichen Ratschlag gab, doch wieder auf selbem Wege zurück zu gehen, um den richtigen Aufstieg zur Hütte zu finden. Besten Dank... Ich muss an dieser Stelle noch das "verliefen wir uns" durch " verlief ich mich" ersetzen, denn eigentlich war ich derjenige, welcher das Gefühl hatte, ich halte die Karte richtig in den Händen.. Na ja, es zeigt, dass der Schwarz-Weiss-Ausdruck vom Swisstopo auf dem Computer eben auch nicht das Gelbe vom Ei ist...

Selbstverständlich marschiert ein Helden-Duo nie auf der selben Kampfpiste wo es herkam zurück und so kürzten wir wagemutig durch einsame Wiesen und Weiden ab. Plötzlich ging's sehr steil ein Tobel hinunter, hier hätte man bereits eine erste Abseilübung starten können. Kräftig wie ich bin brachte ich es auch fertig, einen ganzen Baum (und was für einer, uhuuu..) einhändig zu Fall zu bringen. Obelix wäre vor Neid erblasst. Doch liebe Grün-Wähler und Pro-Borkenkäfer-Fetischisten, keine Angst, es musste niemand sterben - weder der liebe Holzwurm noch die längst verfaulte Baumrinde... Der sofortige Gegenanstieg vom Tobel hinauf raubte nicht nur einen ersten grösseren Prozentsatz von Energie, sondern kostete auch bereits den ersten Deziliter unserer Feldflasche - welcher uns später dann beinahe wieder fehlte...

Die Gafadura Hütte 1428m links "liegengelassen" steigen wir weiter hoch richtung Sarojasattel 1628m, wo wir von der Grenztafel "Liechtenstein - Österreich" begrüsst wurden. Uebrigens, wer dort oben vor hat, eine eigene Seilbahn zu erstellen oder sonst wie die Natur abzuändern, der wird bestraft - das nur so nebenbei, denn man soll ja Warnschilder aufmerksam lesen und befolgen.

Vom Sarojasattel stiegen wir nun auf "blau-weissen" Spuren sowie einer Klettersteig-Leiter hoch richtung Drei Schwestern 2034m, 2052m und 2048m. Dass es in der Natur des Mannes liegt, mindestens eine solche Schwester zu besteigen, das muss ich wohl nicht näher erläutern - und weil wir schon das ganze Kletter-Klimbim mitgeschleift haben, wollten wir unseren Traum auch in die Realität umsetzen.

Schwester 1 (Jahnturm)- ein ganz zickiger Zacken vermies uns gleich einmal die Lust. Ihre - und ich muss jetzt aufpassen, dass der Text auch ja anständig gelesen und vorallem verstanden wird - feucht-nasse Südwand  trug kein einziges Kletter-Pearcing (also Bohrhaken, etc.), ausser ganz weit oben dann 2 Bohrhaken für einen Standbau. Doch eben, wie hochklettern, wenn's nirgendwo eine Sicherungsmöglichkeit gibt.

In solchen Fällen ignoriert der weise Mann die erste Schwester und geht über zur Schwester Nr. 2 (Vollandturm). Ein paar Testgriffe am Felsaufbau und der Fall war klar, hier müssen wir nun einfach hoch. Ohne Vorstiegs-Sicherung gings in einem Zug hoch bis zum Gipfel 2052m- was für eine Freude machte sich breit, denn von unten nicht sichtbar präsentierte sich jetzt ein stolzes Gipfelkreuz. Ebenso befinden sich dort zwei Standplätze (einmal 2 Bohrhaken, ein bisschen weiter unten ein Metall-Zacken),  eine richtige Einladung für eine Abseilübung. Schade hatten wir nur das 30m Seil dabei, mit einem 50m Seil könnte man es wagen, sich richtung Klemmblock abzuseilen und von dort die erste Schwester (Jahnturm) zu besteigen. Dort hat es nämlich auch wieder eine Abseilstelle und die wäre natürlich noch viiiiiiiiel spannender gewesen.

Wir freuten uns auf jeden Fall auf das Abseilen von Schwester Nr. 2 - war es doch unsere erste gemeinsame Kletter- und Abseiltour. Als hätten wir das Seil auf die Schwester abgestimmt - das Seilende war gerade noch etwa 40cm vom Abseilgerät entfernt - ein halber Meter mehr und wir würden evtl heute noch in der "Wand" pendeln :-) Hier also unser Tip: Wer nur Schwester Nr. 2 besteigen möchte, dem genügt ein 30m Einfachseil - wer hingegen Lust auf beide hat, der kommt um ein 50m Einfachseil nicht darum herum.

Ca. 1 Std. investierten wir in diese Uebung und zogen dann zügig via Schwester Nr. 3 - ohne Gipfelkreuz und einfach begehbar - hoch zum P. 2034, wo wir eine 15minütige Rast einlegten. Weiter ging's richtung Garsellikopf 2105m, von dort auf dem Grat zum Kuegrat 2123m - den höchsten Punkt unserer Tour. Vom Kuegrat steigt man in den Felsen leicht ab zum Gafleispitz 2000m. Kurz vor dem Gafleispitz könnte man die Tour abbrechen und runter nach Schaan steigen. Selbstverständlichen führten wir unsere Tour fort, wo käme das auch hin, wenn wir jetzt aufhören würden...

Vom Gafleispitz gehts Murmeltier-beobachtend erneut runter zum Gafleisattel 1848m. Achtung: Für alle, die den Fürstensteig begehen möchten, HIER ginge es auf dessen Pfad! Da wir von den umliegenden Gipfeln "geblendet" waren, liessen wir diesen (jedoch ohne es zu wissen...) aus und besuchten dafür den Helwangspitz 2000m. Diesen erreicht man über die Nordflanke, welche zum Chemi 1937m führt und dann anschliessend über ein selten begangenen Pfad mitten durch Legföhren und sonstigen stachligen Gebäume und Gesträucher.

Ein Wort ganz kurz zum Wetter: wäre dieses traumhaft schön gewesen, so hätte ich es bestimmt hier längst erwähnt. Meistens jedoch kämpften wir mit Nebel oder nur wenig Sicht, sodass uns bis zum frühen Abend meistens die schöne Aussicht in die Rheintal-Ebene oder ins Nachbarland Österreich vergönnt blieb. Dafür durften wir etwa 3 Mal unsere Regenjacken testen und dies mit einer Luftfeuchtigkeit, welche einem an die Karibik erinnerte...

Vom Helwangspitz ging's wieder zurück zum Chemi und von dort wollten wir den mit einem Gipfelkreuz versehenen Alpspitz 1942m besuchen. Wären wir beim Chemi gleich auf dem oberen Pfad geblieben, so wäre das Kreuz in unmittelbarer Nähe gewesen - irgendeine Stimme (wahrscheinlich eine der 3 Schwestern...) führte uns jedoch auf der unteren Pfadspur in die Südflanke des Alpspitz. Abenteuerlustig wie wir sind wollten wir also direkt aufsteigen und so das Kreuz suchen - kein leichtes Unterfangen in einem Gebiet, wo die Legföhren dichter beieinander liegen als die Murmeltiere es beim Winterschlaf tun. Roger - der Legföhren-Spezialist - robbte und kämpfte sich unter den natürlichen Hindernissen hindurch, immer mit dem Ziel, das Gipfelkreuz auszumachen. Ich selbst wartete mal ab - es "platz-regnete" soeben - und schon bald hörte ich aus weiter Ferne ein enttäuschendes "ich komme zurück" und sein Blick sprach klare Worte: vom Gipfelkreuz ist weit und breit keine Spur. Wir kämpften uns wieder zurück auf den Pfad, schauten auf die Uhr und wussten insgeheim, dass wir jetzt besser nicht ans Postauto und solche Dinge denken sollten, denn diese würden wir wohl sowieso nie und nimmer erreichen... Was macht der ambitionierte Gipfelsammler in einer solchen Situation, wo es auf die Stunde dann auch nicht mehr drauf an kommt? Richtig, er folgt dem Pfad nochmals zurück und schau an - der Nebel hat sich zwischenzeitlich verzogen - dort oben steht und frohlockt das ersehnte Holzkreuz. Ein letzter Energiestoss führte uns im Schnellzugs-Tempo hoch und endlich durften wir zum ersten Mal des heutigen Tages die volle Aussicht in alle Himmelsrichtungen geniessen. Wie schön doch nur diese Gegend dort ist!

Nun, wer auf der Karte nachschaut wird bald einmal feststellen, dass unser Zielort Gaflei nur noch ein Katzensprung vom Alpspitz ist. So marschierten wir also glücklich und erfüllt via Bärgällasattel 1742m runter nach Gaflei 1482m, wo nicht nur ein grosser Parkplatz - ohne Autos... - ist, sondern auch die ersehnte Postautostation.

Was jetzt folgt, dürfte sicherlich kein Rätsel mehr sein - natürlich verpassten wir aufgrund unserer Legföhren-Abenteuer den letzten Bus (18.20) und es war sofort klar, dass die heutige Tour an diesem Punkt noch kein Ende nahm. Zugegeben, wir spielten schon vorher mit dem Gedanken, von Gaflei nach Vaduz zu marschieren, aber so ganz glauben wollten wir es dann doch nicht - bis eben zum Zeitpunkt, wo wir die Fahrplan-Tafel nochmals genauer studierten.

Von Gaflei liessen wir uns von den Beschilderungen in den Pfufatscheng Wald 1041m führen und weil das Wildschloss Vaduz 861m irgendwie auch noch mitrein musste, besuchten wir dieses halt auch noch. Nun, Vaduz wäre nur noch ein paar Höhenmeter bzw. Minuten unter uns gewesen - doch irgendein innerer Schweinehund musste sich einmal mehr durchsetzen und uns beiden war klar, dass Vaduz nicht unsere "Final Destination" sein konnte - wenn schon, dann mindestens Schaan. Also folgten wir weiter dem Wanderweg, passierten dabei das Wasserbecken 759m, welches früher scheinbar eine Forellenzucht war (möchte nicht wissen, wie das Leitungswasser im Fürstenschloss riecht...) und irgendwann lichtete sich der Wald und die ersten Villen von Schaan zeigten sich von der schönsten Seite.

Zwischen diesen Traumhäusern - teilweise mit Vogelhäusern versehen, wo man meinen könnte, dass dort Adler und Geier wohnen - und den Rebbergen von Schaan führte unser Weg weiter und die Uhrzeit war irgendwie längst kein Thema mehr. Ich erinnere mich noch gut, wo wir von einem feinen Restaurant-Nachtessen mit Züri Gschnätzletem oder Rahmschnitzel sprachen und dann aber einsehen mussten, dass wir mit viel Glück höchstens noch ein Sandwich bekommen werden. Auf die Frage, wie lange es noch bis nach Planken dauert, bekamen wir von verschiedenen Dorfbewohner die selbe Antwort: ca. 1 Stunde... Und nicht nur das, selbstverständlich wurden wir auch mit grossen Augen begutachtet - wahrscheinlich waren wir die ersten Berggänger überhaupt, welche da mit Klettergurt und Seil in Schaan herumspazierten - vielleicht müsste man einmal in der Dorf-Chronik nachschauen, ob man diese Tour als "Erstbegehung" eintragen könnte. Als Dank wäre zum Beispiel ein Abendessen mit dem Fürst angebracht - doch eben, dieses Abendessen musste noch warten.

Von Schaan - konkret im Ortsteil Dux 521m - marschierten wir auf einer Strasse in nordöstlicher Richtung hoch und dann vorbei an den Tennisplätzen 587m, anschliessend in nördlicher Richtung via Tschagäl zum P. 582, wo wir endlich wieder auf der Strasse waren, welche nach Planken hoch führt. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit blieben wir auf der Strasse und kürzten nicht mehr via Wanderweg ab - immer wieder spielten wir mit dem Gedanken, bei einem vorbeifahrenden Auto aufzuspringen - doch eigentlich wussten beide ohne dies auszusprechen, dass wir diese Hilfe keinesfalls annehmen würden und die letzten Höhenmeter auch noch zu Fuss zurücklegen würden.

Exakt 11 1/4 Std. nach unserem Start erreichten wir unser Auto in Planken - der Himmel zeigte sich noch einmal von der schönsten Seite und hätten uns die Drei Schwestern im Blickkontakt gehabt, ich bin sicher, die Felswände wären vor Stolz rot angelaufen und die eine oder andere würde noch heute an uns zurückdenken (ok, ein bisschen träumen darf man ja...).

Aus einer geplanten 3/4-Tagestour wurde eine unerwartete Konditionstour inkl. Kletter- und Abseilpassage. Weil das Wetter uns mehrheitlich die Aussicht nahm ist für uns klar, dass wir bei Sonnenschein wieder kommen und dann mit Sicherheit auch noch den Fürstensteig besuchen. 

Danke Roger für die Begleitung - es hat super Spass gemacht und ich freue mich, wenn wir unsere Schwestern bald bei Sonnenschein besuchen dürfen.


Tourengänger: Schlumpf, Bombo

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Kommentare (6)


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goppa hat gesagt: Jahnturm hat doch eine schwache Stelle
Gesendet am 19. Januar 2009 um 07:19
- und zwar, wenn du bei der 2. Leiter (links die Südwand) unterm Klemmblock stehst. Auf das kleine linke Felsköpfl hinauf, oben einen beherzten Spreizschritt hinüber zur Felswand, dort hat's einen Haken. Nun hinauf zum Standplatz, von wo wieder abgeseilt werden kann. Aber schöner ist es, wie du auch festgestellt hast, sich vom Vollandturm zum Klemmblock abzuseilen und von dort auf den Jahnturm zu steigen, von wo wieder zum angegebenen kleinen Felsturm abgeseilt werden kann.

Bombo hat gesagt: RE:Jahnturm hat doch eine schwache Stelle
Gesendet am 19. Januar 2009 um 19:06
salü goppa

herzlichen dank für diese zusatzinfos - ich denke, ich werde sicher wieder einmal dort hin zurückkehren und dann freu ich mich auf die umsetzung deines ratschlages.

ich glaube, ich habe diesen haken gesehen, denn ich probierte noch mit schlumpf zusammen diese erste hürde zu meistern - das ganze hätte auch geklappt, wenn der fels nicht so grottennass gewesen wäre. das war rutschig wie ne sau und so war's einfach zu präkär, diesen ersten ungesicherten schritt zu machen. weiter hatten wir noch ein zu kurzes seil dabei, sodass wir nicht recht wussten, ob wir dann auch wirklich abseilen könnten - im nachhinein hat uns so glaube ich unsere einschätzung bestätigt - das seil wäre definitiv zu kurz gewesen.

freuen wir uns also auf das nächste mal, wenn wir den dritten im bunde auch noch miteinpacken :-)

sei gegrüsst und danke!
bombo


MunggaLoch hat gesagt: Bin gespannt...
Gesendet am 5. September 2009 um 15:38
So etwas habe ich eigentlich am Montag vor. Und bin bei meiner Planung über Deinen Bericht gestolppert.
Ich werde also den richtigen Fahrplan nehmen, die Alp Rütti nicht besuchen, das Kletterpuff schon von Anfang an zu Hause lassen (da ich sowieso alleine bin) und eigentlich planen, mit dem Bus zurück nach Schaan zu fahren...
Man wird es hier lesen ;-)
Gruass,
Martin

Bombo hat gesagt: RE:Bin gespannt...
Gesendet am 5. September 2009 um 17:06
Viel Spass - so kann garantiert nichts mehr schief gehen :-)


MunggaLoch hat gesagt: Höhenmeter
Gesendet am 14. September 2009 um 18:50
Ja, es ging gut, diese Tour. Ich habe alle Widrigkeiten versucht zu umgehen ;-)
Aber, stimmen Deine Höhenmeter? Du hast 1850m drin, aber von Schaan (knapp 500m) auf den Chüegrat (2123m) sind es ja schon 1600. Und das ewige auf und ab oben kommt dann noch dazu...

Bombo hat gesagt: RE:Höhenmeter
Gesendet am 14. September 2009 um 21:31
Hmm... kann gut sein, dass wir uns bei der Höhenangabe verrechnet haben - da die Tour jetzt auch schon eine Weile zurückliegt und ich zur Zeit noch einige andere "administrative" Projekte auf dem Schreibtisch liegen habe, verzichte ich auf das Nachrechnen, bitte jedoch Nachahmer dieser Tour, die Höhenmeter selbst nochmals auszurechnen bzw. diese nicht als Grundlage zu nehmen. Alles ohne Gewähr :-)



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