Zurück ins Binntal


Publiziert von genepi , 13. August 2013 um 19:44.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:12 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS   I 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 1150 m

Am Vortag ging ich über den Albrunpass. Irgendwie musste ich zurück queren. Auch da war ich gespannt was auch mich zukommen würde.

Ich war schon einige Male auf den Geisspfad gestiegen aber stieg nie auf der andere Seite hinab. Ich war also neugierig auf was mich erwartete.

Als ich die Karte betrachtete kam ich sehr schnell zum Schluss dass es besser wäre, so früh wie möglich zum Geisspfad aufzusteigen. Als das Frühstück im Rifugio Castiglioni ab 7:00 angeboten wird, sagte ich mich... also 6:45 aufstehen... Frühstück ab 7:00... und aufbrechen um 7:45. Das kam auch so... Gott sein Dank. Somit konnte ich bis auf Pian della Rossa in der Morgenluft aufsteigen.

Ab Rifugio Castiglioni gibt es einige Wege und den richtigen zu finden ist nicht selbstverständlich. Besonders zwischen Canton und Campello befinden sich etliche Wege und man weiss nicht genau wo es durch geht. Markierungen sind kaum vorhanden. Aber wenn man die Karte betrachtet, sieht man dass man irgendwie entlang des Torrente della Rossa aufsteigen muss. Also irgendwann und irgendwie kommt man schon zur Sache. Lange zweifelte ich bis ich, auf der Höhe 1850m auf einen gut sichtbarer Weg kam. Dann wusste ich dass ich auf dem Weg war.

Auf der Höhe des Wasserfalls quert der Weg eine Felsnase. Dort ist Achtung angesagt. Ketten waren vorhanden, aber irgendwie wurde diese weggerissen und nicht mehr ersetzt.

Weiter geht es, steil aber eindeutig dem linken Ufer des Torrente della Rossa hinauf bis zu einer Ebene: il Piano della Rossa. Dort befinden sich einige riesige Felsbröcke die als Unterkunft gebraucht werden (wurden?).

Dann geht es ostwärts um die erste Felsbank. Der Weg ist steil aber nicht schwierig. Aber, auf der Höhe 2250m sieht man nicht genau wie es weitergeht. Das ist eigentlich der Krux des Aufstiegs: um die Felswand überwinden zu können muss man über eine kleine Wand kraxeln... Leiter und Ketten sind vorhanden.

Knapp nach der letzte Schwierigkeit (eine Art Couloir mit schräg stehende Felsplatten) erreicht man die breite Ebene beim Geisspfad. Auch hier... obschon die Ebene weniger als einen Kilometer breit ist, muss man die Laufzeit nicht unterschätzen. Man kommt nämlich nicht in gerader Linie voran. Immer muss man den grossen Felsbröcken ausweichen.

Zuerst geht man durch grosse Felsbröcken... dann später über abgerundete Felsen (der bekannte Gletscherschleiff)... und bald auf den Geisspfad.

Komischerweise glaubt man dass der Pass der westlichste ist... aber, nein.. der Eigentliche Pass ist der, der sich östlich des Pk. 2498m befindet.

Auf der andere Seite, sieht man gleich den Geisspfadsee und der Züesee. Es gibt aber noch ein anderer See, ohne Namen auf der Landeskarte. Dieser ist aber nicht zu sehen.

Nach dem Geisspfadsee, muss man noch ein bisschen aufsteigen um eine Mulde zu erreichen. Besonders merkwürdig in dieser Mulde ist, dass man oftmals fliessendes Wasser hört... ohne etwas zu sehen.

Weiter ging es zum Mässersee und zum Manibode. Als der Weg zum Lengbach nicht besonders angenehm ist, habe ich mich entschlossen über Mässercheller und Hof abzusteigen.

Tourengänger: genepi


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Kommentare (2)


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RuthP hat gesagt: Schön....
Gesendet am 13. August 2013 um 19:55
...jetzt seh ich endlich mal, wie es ennet dem Geisspfad aussieht...ich kenne nur die Seite vom Binntal her.
Liebe Grüsse Ruth

genepi hat gesagt: RE:Schön....
Gesendet am 14. August 2013 um 17:33
Das war bei mir ebenfalls so... die Überschreitung kann ich nur empfehlen. Die Anstrengung wird mehr als vollständig belohnt! Was mich besonders reizt ist der Kontrast zwischen beiden Landschaften...
LG
Charles


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