Wunderschöne Vier-Gipfel-Tour im Wallis: Vom Großen Bigerhorn (3626 m) zum Ulrichshorn (3925 m)


Publiziert von mabon , 13. August 2013 um 11:45.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:10 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS+
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 3 Tage 18:30
Aufstieg: 3050 m
Abstieg: 2100 m
Strecke:St. Nikolaus (Gasenried) - Bordierhütte - Gr. Bigerhorn - Balfrin Nordgipfel - Balfrin Südgipfel - Riedpass - Riedgletscher - Ulrichshorn - Windjoch - Hohbalmgletscher - Mischabelhütte - Saas Fee
Kartennummer:LK Schweiz 50066 - Matterhorn & Mischabel

Das Wallis ist immer einen Besuch wert. Etliche Viertausender von Rang und Namen türmen sich dort stolz gen Himmel. Diese magische Höhenmarke ist es dann auch, welche Bergsteiger aus aller Welt anlockt.  Gleichzeitig werden dabei einige nicht minder interessante Dreitausender übersehen.

Ursprünglich wollten wir an unsere bestiegenen vier Dreitausender mit dem Nadelhorn noch einen Viertausender hinzufügen. Das Nadelhorn ließ sich aber, nachdem wir schon zehn Stunden unterwegs waren, nicht mehr so einfach en pasant mit dranhängen. Bergsteigen nahe der 4000er-Marke ist eben anstrengender, gerade weil dort oben weniger Sauerstoff vorhanden ist. Dem Nadelhorn wird dann irgendwann mal eine separate Tour gewidmet werden.

Egal, denn das Große Bigerhorn, die beiden Balfrin-Gipfel und das Ulrichshorn sind wunderbare Gipfel, die besonders in Kombination ein schönes Ganzes ergeben. Die unmittelbare Umgebung ist äußerst beeindruckend. Man kann sich einfach nicht sattsehen; von der Fernsicht gar nicht erst zu reden. 

Bergsteigen in der Schweiz ist einfach anders. Der Fels, die Höhenunterschiede, das Monumentale und nicht zuletzt die Menschen kreieren ein besonderes Flair. Bergsteiger, die man unterwegs oder auf den Hütten trifft, stammen aus allen Ecken Europas, was einem wiederum im Umkehrschluss bewusst macht, dass man ja selber Europäer ist. Man vergisst es immer so schnell...

Entsprechend polyglott und kommunikativ geht es auf den Hütten zu. Letztere werden, wie immer in der Schweiz, von äußerst freundlichen Menschen bewirtet. Schön, dann auch noch auf der Bordierhütte Richi Bolt, einem bekannten Bergsteiger aus der Schweiz, begegnet zu sein. Bleibt zu sagen, dass die Saas-Feeser Murmeltiere besonders zutraulich zu sein scheinen und gerne Fotomodell spielen. :-)

Summa sumarum eine erkenntnis- und erfahrungsreiche Tour, die Lust auf mehr macht und bereits neue Pläne entstehen ließ. Wir werden gerne wieder kommen.


Tourengänger: mabon, peakbagger, MountFreak

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Kommentare (3)


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Renaiolo hat gesagt:
Gesendet am 13. August 2013 um 12:05
Wunderschön geschrieben und tolle Bilder - meine Anerkennung! Vorfreude herrscht - Wallis wir kommen! Ab DO... HG Ruedi

mabon hat gesagt: RE:
Gesendet am 13. August 2013 um 12:30
Herzlichen Dank Rudolf!

Was habt Ihr denn genau im Wallis vor?

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit dort

mabon

Renaiolo hat gesagt: RE:
Gesendet am 13. August 2013 um 12:35
PN folgt...


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