Scopo: Scopì


Publiziert von Zaza , 4. August 2013 um 09:57.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum: 2 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   CH-TI   Gruppo Scopi 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1700 m
Abstieg: 1700 m
Kartennummer:1252, 1253, 1232

Der Scopì ist aufgrund seiner frei stehenden Lage zwischen Surselva und Bleniotal ein sehr schöner Aussichtsberg, geadelt durch die Tatsache, dass sein Erstbesteiger kein Geringerer als der legendäre Alpinismuspionier Pater Placidus a Spescha war. Das hat bereits in den 1940er Jahren auch die militärische Flugsicherung bemerkt, so dass später eine Radaranlage gebaut wurde, die heute dem militärischen und dem zivilen Flugverkehr dient. Zur Anlage gehört auch eine Seilbahn, die etwas unterhalb des Lai da Sontga Maria beginnt und die heutzutage dem Dienstverkehr vorbehalten ist. Da die Seilbahn erneuert werden muss, ist auch ihre touristische Nutzung wieder mal zum Thema geworden. Auch wenn eher unwahrscheinlich ist, dass daraus was wird, lohnt es sich, den Scopì zu besteigen, solange es oben noch relativ ruhig ist. 

Die Herausforderung besteht heute darin, den Scopì mit der Cima del Muro und der Punta del Corvo zu kombinieren und das unter Berücksichtigung des wegen der Busfahrpläne relativ knappen Zeitfensters von 6 Stunden. Dazu wähle ich in etwa die Route von omega3, wobei ich auf den Piz Miez verzichte und dafür den Abstecher zur Cima del Muro mache. 

Hinweise: 
  • Die Cima del Muro hat ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch. Trotz der schönen Aussicht zum Lukmanierpass verirren sich nur sehr wenige Besucher hier hinauf. 
  • Man kann von der Cima del Muro ziemlich direkt durch die Südflanke zum Pizzo del Corvo hinauf steigen (WS), wegen des feinen rutschigen Schuttes ist das aber eher im Abstieg von Interesse. 
  • Der Scopì-Südgrat weist beim Einstieg eine recht steile Stufe auf, man kann sie mit einem leichten Bogen nach links umgehen. Der Fels ist wenig stabil. 
  • Im Frühsommer lockt die Westflanke des Scopì mit langen Rutschpartien. Derzeit sind immerhin noch rund 300 hm möglich. Am besten geht man bis in den Sattel P. 3075 zwischen Scopì und Piz Miez und saust von dort zu Tale. 

Tourengänger: Zaza


Galerie


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