Alpsteinmarathon


Publiziert von tricky Pro , 18. Juli 2013 um 14:21.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:13 Juli 2013
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: 6c (Französische Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   Alpstein 
Zeitbedarf: 4 Tage
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Wasserauen
Unterkunftmöglichkeiten:Ist bei den meisten Hütten Möglich

4 Tage Klettern im Alpstein. Natürlich gehörte auch die längste Route mit 21 Seillängen dazu.

Freitag:
Mit Coni gingen wir an die OutDoor Messe in Friedrichshafen. Viele interessante Sachen gesehen und die Business Atmosphäre mit viel Social Networking genossen. Nach diesem Outdoor Ausflug im Kunstlicht zog es uns dorthin wo es in diesem Business geht - in den Alpstein. Wir Parkten um 23Uhr beim Parkplatz in Wasserauen und laufen mit schweren Gepäck zum Seealpsee. Wir wollten eigentlich noch bis nach Meglisalp. Aber wir entschieden uns das Zelt nah bei der Transportbahn in Oberstoffel aufzustellen.

Samstag:
Die warme Sonne weckte uns im Zelt. Wir machten uns auf nach Meerwes um zu Klettern. Mit dem ganzen Gepäck und der Hitze alles sehr anstrengend. Wir entschieden uns gegen die flache Plattenkletterei in der prallen Sonne und laufen weiter zur Widderalpsattel nach Bollenwees. Das Zelt durften wir beim Fählenalp aufstellen.

Sonntag:
Der Tag begrüsste uns kühl aber Wolkenlos. Nach dem Morgenessen beim Bauern stiegen wir um 6:30 Uhr in die 21 Seillängen Route "Alpsteinmarathon" mit ihren 835 schöne Klettermeter ein. Der Einstieg mit 6a+ ging gut es zog sich weiter mit: 5c+, 5c+, 5c+, 5c, 6a, 6a, 6b+, 6a, 5c, 5c, 5a, 4c, 6a+, 5b, 5c+, 5b, 6a+, 6a+, 5b+, 5b, 2b bis zum Gipfel auf dem Hundstein. Die Route ist sehr spärlich abgesichert. Bei den 5c etwa alle 10 Meter ein Bolt. Bei den 6a+ alle 5m. Ein selber Absichern ist zum Teil möglich und auch empfehlenswert. Die Schlüsselstelle mit 6b+ empfand ich eher schwieriger. Auch die zwei oberen 6a+ waren hart und die spärliche Absicherung forderte mich mental stark heraus. Coni meisterte die Sachen tiptop, eine richtige Klettermaschine :-)
Wir kamen am 22 Uhr auf dem Gipfel an. Die letzte Seillängen mit der Stirnlampe. Wir waren erschöpft aber sehr Glücklich. Eigentlich wollten wir noch nach Wasserauen da Coni am Montag arbeiten musste. Aber wir entschieden uns bei der Bollenwees Hütte uns am 24 Uhr in der Nacht frisch zu machen und nochmals im Zelt zu übernachten.

Montag:
Am 6Uhr wollten wir aufstehen und Zmorgenessen im Bollenwees Resti. Aber wir trödelten. Erstaunlich viele Wanderer waren unterwegs an diesem Tag, so auch Bacillus. Nach dem herzhaften Morgenessen machten wir uns auf den Weg nach Wasserauen via Bogartenlücke. Ich habe mit Alex Vizechef von Outdoor Research am 11:15 Uhr abgemacht. Mit 15min Verspätung kamen wir endlich an. Wie verabschieden uns von Coni, die direkt zur Arbeit fuhr. Alex und ich gingen am Forscherstein nach einem kurzen Mittagessen Klettern. Herrlicher Fels im Schatten. Meine Finger und vor allem die Füsse brannten. Somit nahm ich eher die einfacheren Routen. Nach einer Abkühlung im Fluss gingen wir mit der Gondel hoch zur Ebenalp wo wir den vielen Gleitschirm Flieger und dem Sonnenuntergang mit deinem feinen Abendessen im Resti genossen.

Dienstag:
Klettern an der Äscher-Wand ist wunderschön aber nicht einfach. Zum einwärmen nahmen wir die einfachste Mehrseillänge beim Äscher die: Füesslerkannt mit 5c, 5a, 5c. Herrliche Route im guten Fels an der Kante entlang. Der Ausstieg eher selten nach oben weg zum Wanderweg. Die Sonne brannte schon sehr stark. Wir besuchten noch weitere MSL bis wir im Äscher die feine Rössti genossen. Nach der Pause im Schatten noch die letzte Route bis es mit der Bahn runter ging. Müde aber Glücklich gingen wir mit der ÖV nach Hause.

Fazit: Auch wenn meine Haut an den Finger und die Füsse immer noch brennen, hat es sehr Spass gemacht. Alpstein ist immer wieder was schönes. Ob Jung oder Alt, ob Wanderer, Bergsteiger oder Kletterer, alle finden ihren Spass.
Thanks to Alex, nice to meet you.

Tourengänger: tricky


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