Hochfeiler(3510 m), Zillertaler Alpen, Südtirol, Italien


Publiziert von Kaluzny , 20. Mai 2013 um 19:01.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:18 September 1974
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: I   A 
Aufstieg: 2940 m
Abstieg: 3230 m
Strecke:34,8 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Bruneck im Pustertal Richtung Sand in Taufers. Direkt hinter Mühlen links abbiegen nach Mühlwald und Lappach. Der kleinen Straße folgend zum Lappacher Stausee. von hier zu Fuss zur Hütte.
Kartennummer:Karte Tabacco, Sand in Taufers, 1:25000; DAV Karte Zillertal West, 1:25000

Von der Göge-Alm war ich über das Nevesjoch und den Neveser Höhenweg zur Edelraut-Hütte gewandert.
Dort traf ich einen anderen Bergsteiger, der wie ich auf den Hochfeiler steigen wollte.

Beim ersten leichten Grau des Tages stiegen wir bereits hinauf zur Unteren Weißzint-Scharte, die wir bei normalen Tageslicht erreichten. Auf der anderen Seite war bereits unser Ziel, der Hochfeiler zu sehen.
Nur leicht abfallend überquerten wir den Gliederferner. Wir waren ohne Seil unterwegs, was auch kein Problem darstellte, da der Gletscher aper und alle Spalten gut zu erkennen waren. Ansonsten wäre es mit der Besteigung schon vorbei gewesen. Auch der Übergang vom Gletscher auf den Hang stellte kein Problem dar.
Der Aufstieg vor vorprogrammiert. In leichten Zick-Zack-Kurs ging es hinauf auf den Grad, der immer steiler wurde und zum Schluss als Firngrad hinauf zum Gipfel führte. Wir konnten etwas rechts davon über Schutt und Steine bis fast hinauf steigen.
Die Rast auf dem Gipfel dauerte etwas länger, da es viel zu schauen gab.

Beim Abstieg verabschiedete ich mich von meinem Begleiter, da dieser wieder über den Gliederferner zur Edelraut-Hütte zurück wollte.
Ich entschied mich für den Abstieg ins Pfitscher-Tal. Vorbei an den Ruinen der früheren Hochfeilerhütte ging es fast 1800 Höhenmeter hinab. Danach stieg ich hinauf zum Pfitscher Joch und wieder hinab zum Schlegeis-Stausee. An diesem vorbei erreichte ich nach einem sehr langen Tag das Furtschagl-Haus.
Diese Gewalttour sollte sich noch rächen. Es reichte dann nur noch über das Schönbichler Horn bis zur Berliner Hütte. Dort war dann Schluss. Mein komplettes Tramper-Gepäck mit Zelt und Schwimmflossen etc. gab mir den Rest.

Tourengänger: Kaluzny

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