Hikr-Kollegen über die von ihnen noch nicht begangene "Arschbaggenroute" geführt


Publiziert von Fraroe Pro , 19. Mai 2013 um 13:24. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:18 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-SZ   CH-LU 
Aufstieg: 905 m
Abstieg: 850 m
Strecke:nach Wegpunkten
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit Auto bis Talstation LSB Seebodenalp
Zufahrt zum Ankunftspunkt:mit ÖV von Vitznau nach Talstation LSB
Kartennummer:swiss Topo 1151

Geplant wahr eigentlich ein Pfingstaufenthalt im Hotel Tiefenbach im Furkagebiet mit dem einen oder anderen Skitourenziel. Aber das Wetter war uns einmal mehr nicht hold gesinnt. Schweren Herzens stornierten wir Buchungen bei Madeleine und Hansruedi. Am Freitagnachmittag plötzlich andere Wetterprognose für Samstag, ganzer Tag föhnig mit viel Sonnenschein. Neues Gipfelziel von unserer Sechsergruppe, Wasserbergfirst – MaeNis Hausberg. Bei einem kurzen Mail-Check nach Feierabend eine Mitteilung von Alpstein, sie würden morgen Bützi und Stockfluh am Urmiberg angehen. Hanspeter und Esther im Lande, das muss man nutzen für eine gemeinsame Tour. Aber das Bützi kennen sie doch in- und auswendig. Die von Hanspeter schon mehrmals in Hikr-Berichten studierte „Arschbaggen“ Route, aber im Alleingang nicht gewagte Begehung sollte morgen eigentlich machbar sein. Zur Sicherheit noch ein 15m Seil und Schlinge und zwei Karabiener in den Rucksack. Nach ein paar SMS war alles umorganisiert. Treffpunkt Samstagmorgen bei der Luftseilbahn Seebodenalp. Kurzfristig schloss sich auch noch Rösly’s Mittwochs-Wanderkollegin Margrit an.
Samstagmorgen, Seebodenalp. Strahlendes Wetter, ebenso strahlende Hikr’s voller Unternehmungslust. Alpstein hat die Route *hier bereits beschrieben. Gemütlich stiegen wir über Wiesenwege, lauschige Waldpassagen, abwechselnd mit matschigen „Plurp“ und Felspassagen zur Schlüsselstelle hoch. Heute präsentierte sie sich anders als gewohnt. Durch den nassen Felsen und die schmutzigen Schuhe war einiges weniger Grip vorhanden. Das musste mit Klettertechnik oder genügend Armkraft ausgeglichen werden. Die Stelle darf bei solchen Verhältnissen nicht unterschätzt werden. Ein Absturz wäre fatal. Sie kann allenfals nach einem kurzen Rückstieg auf einem anderen Pfad in SW-Richtung umgangen werden. Mit teilweise etwas „geknorze“ und schmutzigen Hosen meisterten alle die Stelle. Anschliessend war es dann wieder ein gemütliches weiterwandern wie von Alpstein beschrieben bis zum Ziel.
 
Fazit von Fraroe: Eine herlicher, kameradschaftlicher Tag mit prächtigen Panoramas.
 


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Kommentare (3)


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bidi35 hat gesagt: Tolle Tour...
Gesendet am 19. Mai 2013 um 14:59
...gratuliere, und...danke für die Stilstudien, so bekommen mehr oder weniger bekannte "Gringe" ein Gesicht;-)))
LG Bidi

alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 19. Mai 2013 um 19:31
Hallo Rösly und Franz,

da haben wir's doch wieder mal schön zusammen gehabt. Die Fotos und die Bildunterschriften laden zum Schmunzeln ein.

Herzliche Grüße an alle MitstreiterInnen

Hanspeter und Esther

Fraroe Pro hat gesagt: RE:Danke
Gesendet am 20. Mai 2013 um 16:07
an beide.Genuss und Bergfreunde gehören zusammen. Und Stilstudien, gleich welcher Art,können sehr interessant sein.
Liebi Grüessli
Franz und Rösly


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