„Skitürli“ mit Pulverabfahrt im Glarnerland.


Publiziert von edy , 19. Mai 2013 um 08:32.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum: 3 März 2013
Hochtouren Schwierigkeit: L
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Chärpfgruppe 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 772 m
Abstieg: 1861 m
Strecke:Garichtistausee-Mettmenalp - Matzlenstock - Aueren - Schönau/Rüfihorn - Tannenberg - Schwanden
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit der SBB oder PW nach Schwanden. Per Alpentaxi von Schwanden nach Kies-Mettmen. Mit Luftseilbahn Kies-Mettmen zum Garichtisee-Mettmenalp.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit der SBB oder PW von Schwanden.
Unterkunftmöglichkeiten:Div. in Schwanden. Umgebung Mettmenalp: Leglerhütte

Am Sonntagmorgen wurden wir mit dem „Alpentaxi“ von Schwanden nach Kies-Mettmen (1029m) zur Luftseilbahn auf die Mettmenalp gefahren. Nach der Luftseilbahnfahrt zum Garichtistausee (1610m) schnallte die ganze Gruppe die Felle an die Skier. Bei schönstem Wetter startete die Tour auf der Staumauer. Während derer Überquerung sah man noch die Eistaucher auf dem gefrorenen See. Dieses Erlebnis konnte ich leider während meiner Tauchkarriere nie erfahren. Heute lassen es meine Ohren nicht mehr zu (ständiges Pfeifkonzert). Nach der Staumauer stieg die Tour auf steilem Hang in östlicher Richtung mit einigen Spitzkehren an (Harscheisen wurden empfohlen wegen Kehren in ein paar ausgesetzten Stellen). Der Pulverschnee liess bereits Träume von der Abfahrt zu. Auch die Lawinensituation war stabil. Nach dem steilen Aufstieg folgte einfacheres Gelände und ging auf breiter Schulter in südlicher Richtung über. In ca. 1.5 -2 Stunden erreichten wir den Matzlenstock (1952m.ü.M.).  Nach dem Einsaugen der Kulisse und einem Snack, durfte die Abfahrt ins Tal Richtung Aueren (1420m) gestartet werden. Zuerst folgte die tolle Abfahrt auf leicht sulzigem Hang. Dann traversierten wir in eine Waldschneise. Im schattigen Teil fuhr man im Pulver weiter bis zum Auerenbach. Ein paar Mal musste einem Baum ausgewichen werden. Wer in der Mitte der Schneise fuhr, endete im „sonnigen“ Bruchharst und ab und zu auch auf dem Boden. Bei der Routengabelung (Schönau oder direkt nach Schwanden) hiess es wieder Felle aufspannen und auf der anderen Talseite aufsteigen. Der Aufstieg folgte in waldiger Umgebung leicht an und verlief durch eine wunderschöne Landschaft. Da kein Lüftchen wehte, liess einem die Sonne die Temperatur fühlen (schwitz, schwitz). Nach etwa 1.5 Stunden erreichten wir die Schönau (auch Rüfihorn genannt, 1850m). Nach der Rundumsicht ging es an die ersehnte Abfahrt. Im oberen Teil durfte auf schönstem Pulver geschwebt werden. Die lange Abfahrt führte auf pulvrigen Hängen neben und zwischen Wäldern Richtung Schwanden (521m.ü.M.).. Der untere Teil der Abfahrt folgte auf schönem Sulz weiter.  Beim Weiler Tannenberg (910m) gab es noch eine kurze Einkehr im gemütlichen Restaurant, um den gelungenen Tag zu feiern. Dieses Restaurant ist nicht nur bei Tourengehern beliebt, auch ein Hirsch genoss den sonnigen Sonntag auf der Rückseite des Lokals. In Schwanden endete der sonnige Pulver-Traum.

Tourengänger: edy

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