Um vier Uhr holte mich der Wecker aus dem Bett, um drei Uhr war es die Vorfreude, um zwei Uhr das Kopfweh vom schweren Arbeitstag und um ein Uhr meine schwache Blase. Nachdem es der Lawinenbericht am Vorabend förmlich von meinem Bildschirm heruntergeschrieen hatte, wusste ich, dass die Tour möglichst früh und vor allem vor Mittag zu unternehmen war. So marschierte ich schon um 05:30 Uhr von Täätschen mit angeschnallten Skis praktisch vom Auto Parkplatz weg los. 04:30 Uhr wäre noch besser gewesen. Die Vorfreude wich bald der Freude. Und von Kopfweh keine Spur mehr. Endlich mal ein fast wolkenloser Himmel. Auf der Belalp ist es jetzt seltsam zu wandern, keine Skifahrer die ich, keine, die mich, stören. So hatte ich die ausgedehnten Hänge praktisch zur freien Verfügung. Es war meine erste Tour aufs vielversprechende Gänderhorn. Die weissen Hänge sind jetzt im Frühling phantastisch. Alles hart und doch griffig. Weiter oben hatte ich aber dann doch etwas zu spuren. Und die Abfahrt, obwohl am morgen noch vielversprechend, war doch nicht das Gelbe vom Schnee. Oberes Drittel Karton - weiter unten hart, aber schön. Alles ging super, und die Aussicht auf dem Gipfel war genial.
Nachmittag verfolgte ich noch zwei interessante Anlässe in Brig: den Boldercup im Stockalperschloss und den Briger Stadtlauf - beide Anlässe haben ja im entferntesten Sinne auch noch etwas mit Alpinismus zu tun ...

















Treuer Begleiter
Egal mit wem Du auf Skitouren gehst, einer sollte immer dabei sein: der "Glide 35+ ". Er bietet Platz für Skis, Snowboard, Schneeschuhe. Dank dem körpernahen Sitz kommt man nicht ins wanken. Ausserdem bietet er einen schnellen Zugriff zur Schaufel und zur Sonde.


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