rassige Rauschbergrunde (1671m)


Publiziert von Chiemgauer , 7. Mai 2013 um 22:22.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Chiemgauer Alpen
Tour Datum: 1 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1150 m
Strecke:13,0 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Reit im Winkel oder A8 nach Ruhpolding und dort am südlichen Ortsende zur Rausbergbahn, wo ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung stehen
Kartennummer:Kompass Nr. 14

Eigentlich sollte man den Rauschberg besser meiden, will man den Massen aus dem Weg gehen, aber dann würde man eine sehr abwechslungsreiche Bergtour verpassen. Am besten man bricht zeitig auf und wählt den richtigen Gipfel und Zeitpunkt, dann hat man eigentlich noch sehr gut seine Ruhe.

 

Vom Parkplatz der Rauschbergbahn erst mal die wenigen Meter runter zum Taubensee und dem Wegweiser nach Norden Richtung Rauschberg folgen. Kurz vor der Bundesstraße geht es dann Richtung Osten bergauf, bis sich die Wege trennen. Gerade weiter der leichte Anstieg zum Rauschberg (hier ging es später wieder runter) und nach rechts/Süden der „anspruchsvolle“ Steig zum Rauschberg, den ich für den Aufstieg wähle. Dabei wird ohne sehr viel Höhengewinn, teilweise über Schotter, unterhalb des Rauschbergs nach Süden gequert, bevor es steil in Serpentinen zum Südhang des Rauschbergs hoch geht. Bis auf wenige leicht ausgesetzte Meter (vielleicht T3) hält sich der Anspruch doch in Grenzen, Trittsicherheit sollte allerdings schon vorhanden sein.

Weiter geht es nun über Straße und freie Routenwahl auf Almgelände hoch zum Vorderen Rauschberg, wo bereits die ersten Bahntouristen unterwegs sind. Also zügig weiter zum Hinteren Rauschberg, der noch zahlreiche Schneefelder besitzt, weswegen er von den Bahnwanderen noch nicht überlaufen ist. Heute hat sich genau einer dahin verlaufen, während meiner Gipfelpause. Wegen den Latschen aber auch nicht das ideale Ziel. Am besten für die Gipfelpause bietet sich die Erhebung zwischen Vorderen und Hinteren Rauschberg an.

 

Für den Abstieg wähle ich dann die sehr kurzweilige Variante durch die Rossgasse, mit das geilste was das Chiemgau zu bieten hat. Etwa die ersten 2/3 gehen noch durch Schnee (zu dieser Jahreszeit meist sehr gut zum Ablaufen), bevor es in Geröll übergeht. Später im Jahr hat man im Einstieg etwas Wiese, bevor das lange Geröllfeld beginnt. Das Gelände ist nicht übermäßig schwierig, ab schon relativ steil, deswegen ein T3. Trittsicherheit und Erfahrung im Geröll sollten vorhanden sein, sonst wird der Abstieg eine Qual.

Weiter geht es danach über die Straße, die zum Ende hin etwas Gegenanstieg besitzt und in einen breiten Steig übergeht, zurück zur Rauschbergbahn.

 

Wunderschöne Runde, die man am besten bei Restschnee in der Rossgassen macht. Auch macht die Runde nur in dieser Richtung Sinn, außer man ist masochistisch veranlagt.


Tourengänger: Chiemgauer

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Geodaten
 15753.gpx Aufstieg
 15754.gpx Gipfelkamm
 15755.gpx Abstieg Rossgassen

Galerie


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Kommentare (2)


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Maglor hat gesagt:
Gesendet am 21. August 2014 um 23:48
Die Runde lohnt sich wirklich. Habe sie heute noch spontan am späteren Nachmittag und bei mäßigem Wetter gemacht, mit dem Ergebnis, dass ich außer einer Person, die ein Stück vor mir die Roßgasse runterging, niemandem begegnet bin (am Rauschberg!).
Und ja, die Roßgasse macht richtig Spaß.
Alternativ zum Rauschbergbahn-Parkplatz kann man die Straße nach Inzell auch ein kurzes Stück weiterfahren. Dann kommt rechts noch ein kleiner Wanderparkplatz.

Chiemgauer hat gesagt: RE:
Gesendet am 22. August 2014 um 11:36
Rauschberg (Gebiet) ist eigentlich allgemein nicht so überlaufen. Die ganzen Massen konzentrieren sich eigentlich auf Seilbahnstation und den Skulpturenweg oder was das da oben ist.


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