Tierhörnli 2'894m


Publiziert von saebu , 21. April 2008 um 14:26.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:16 April 2008
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-VS 
Strecke:Engstligenalp-Tierhörnli-Chindbettipass-Rote Totz Lücke-Lämmerenhütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit Postauto bis Adelboden unter dem Birg, Seilbahn bis Engstligenalp
Unterkunftmöglichkeiten:Lämmerenhütte SAC
Kartennummer:263s Wildstrubel, 1276 Gemmi

Um 8.30 Uhr fahren wir mit der Bahn von Adelboden unter dem Birg auf die Engstligenalp. Weil die Lifte noch nicht fahren, genehmigen wir uns noch eine warme Ovo. So wie’s aussieht, könnte heute Spuren im tiefen Neuschnee angesagt sein!
 
Wir fahren also dann noch mit dem Dossenlift hinauf. So können wir auf etwa 2'362m anfellen. In einem weiten Linksbogen, Richtung Chindbettipass, weichen wir dem sehr steilen Hang oberhalb des Liftes aus. Souverän legt Katrin, unsere super Spurerin, eine gute Aufstiegsspur an, welcher wir gemütlich bis zum Skidepot unterhalb des Tierhörnlifelsens folgen können.
 
Rechts geht’s um den Felsen herum und dann beginnt der sehr anstrengende Fussaufstieg durch knietiefen Neuschnee hinauf auf den Gipfel des Tierhörnli 2’849m. Das letzte Mal mussten wir hier ziemlich in den Felsen rumkraxeln, doch heute ist von diesen nicht mehr viel zu sehen! Danke an unsere Wühlmaus! :o)
 
Kurz geniessen wir die super Aussicht und machen uns dann wieder an den Abstieg. Auf einige von uns wartet noch ein langer Weg zur Lämmerenhütte rüber. Schon bald trennen sich unsere Wege. Mit neidischen Blicken schauen wir Katrin bei ihrer traumhaften Pulverabfahrt zurück nach Engstligenalp zu. Auch wir können zum Glück noch eine kurze Abfahrt im wunderschönen Pulverschnee geniessen bis wir dann zum Chindbettipass 2’623m rüberqueren müssen. Hier folgt eine heikle Stelle welche wir überwinden müssen um ins Üschinetal hinunter zu kommen. Wir fahren über den abgerutschten Schneekeil hinunter Richtung Tällisee zum Punkt 2’428m, wo die Felle wieder montiert werden. Es erscheint uns zu heikel den Hang oben auf dem Sommerweg zu queren um weniger Höhenmeter zu verlieren. Über den Tälligletscher spuren wir zur Rote Totz Lücke hinauf. Die Sonne ist so stark, dass der Schnee schon recht schwer ist. Wir kriegen sogar bei der folgenden Abfahrt zur Lämmerenhütte runter „Stogle“ am Skibelag. Dank dem mitgetragenen Fellwachs können wir dieses Problem beheben und gelangen doch noch zur ausgebuchten Lämmerenhütte 2’501m runter

Tourengänger: saebu, Steimandli

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