Rossberg-Gnipen (1568 m) - entlang des Goldauer Bergsturzes


Publiziert von Schneemann , 6. Mai 2013 um 07:53.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 5 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Ross- und Zugerberggebiet   CH-SZ   CH-ZG 
Zeitbedarf: 3:15
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:ca. 10 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo arth-goldau
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo arth-goldau

Motivation:
Den halben Sonntag konnte ich mir freinehmen und  ich nutzte die Gelegenheit um nach langer Zeit mal wieder auf den Rossberg aka Gnipen aka Wildspitz aufzusteigen. Eher eine Trainingstour da das Wetter bescheiden war und nicht mit grossartiger Fernsicht oder Sonne zu rechnen war.

Tour:
Vermutlich sind Rossberg und Rigi zwei der am Schnellsten mit dem Zug erreichbaren Voralpengipfel vom Grossraum Züri (ca. 45 min vom HB mit einem IC). Am Bahnhof folgt man der Beschilderung und den "Pfotenabdrücke" in Richtung Tierpark. Kurz nach dem Tierpark und Durchquerung eines Autotunnels biegt der gelb-markierte Wanderweg in den Wald ab, wobei man dazu erstmal über einen privaten Hof und deren Garten steigen muss...was gewöhnungsbedürftig ist.

Im unteren Teil ist der Anstieg stark bewaldet. Allerdings trotzdem sehr schön, weil es anscheinend ein kaum bewirtschafteter Wald mit viel Totholz in ursprünglicher Form ist. Bald erreicht man die weniger bewaldete Bergsturzzone. Bei der Naturkatastrophe rauschte die ganze Bergflanke 1806 ins Tal und begrub mehrere Dörfer und tötete mehrere hundert Menschen. In dieser abgerutschten Zone mit viel Sonne und mildem Klima siedeln sich viele interessante Pionierpflanzen an und es gibt angeblich auch viel spannende Flora zu sehen, wie z. B. Orchideen (die ich aber nicht finden konnte).

Danach wechselt der Weg zu rot-weisser Markierung und geht steil und felsig zum Gipfel empor, wobei man auch ein/zweimal Hand an den Nagelfluh-Fels legen darf. Der Gipfelblick verspricht viel Panorma, da es einer der ersten Gipfel überm Unterland ist. Heute war die Sicht nur mässig, dafür kam aber gar noch die Sonne raus. Glück gehabt ;) Zurück nach Goldau muss man nicht die Aufstiegsroute nehmen, sondern man kann entlang des Grats gemütlich auf Wiesen und federnden Waldwegen absteigen.

Fazit:
Schöne und einfache Halbtagestour mit eindrücklichen Impressionen der gigantischen Ausmasse des Goldauer Bergsturzes. Derzeit ists aber noch stellenweise nass und sumpfig und eine leichte Drecklerei. Toll ist u.a. auch der Blick auf die Rigi und den Zugersee.

PS: die Zeitangabe ist eher knapp und beim Aufstieg war ich nah an meiner Leistungsgrenze

Tourengänger: Schneemann

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Kommentare (3)


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rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. Mai 2013 um 12:09
Oh, da waren wir gestern am gleichen Berg unterwegs. Allerdings - wie aus Deinen Fotos ersichtlich - hätte ich besser den Nachmittag abgewartet. Bei mir kam die Sonne erst richtig raus, als ich schon auf dem Zug nach Zürich sass. :-(

LG Ray

Schneemann hat gesagt: Wetter-Roulette
Gesendet am 6. Mai 2013 um 12:32
Salut Ray,
hab mich beim Lesen deines Beitrags auch erst gefragt ob wir uns begegnet sein könnten. Aber dafür war ich wohl zu spät unterwegs. Und, naja, dem Wetterbericht zufolge sollte es am Morgen eher schöner sein...das Wetter ist wirklich reines Roulette zur Zeit, das kann man kaum planen. ich hatte auch erst sehr spät etwas Sonne, da ging sie auch schon wieder unter ;)

Viele Grüsse!

rkroebl Pro hat gesagt: RE:Wetter-Roulette
Gesendet am 6. Mai 2013 um 20:10
Ich war gegen 13:30 schon wieder unten in Sattel. Allerdings ist mir das mit dem Wetter egal. Das gehört (wie die Golfer sagen) zum Spiel. ;-)

VG, Ray


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